.: Mai 2008 :.
· tar, den 30.05.08 in Deutschland, Liberalismus, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: readers-edition.de
Seit der öffentlichen Bekanntmachung des dritten “Armuts- und Reichtumsberichts” der Bundesregierung durch Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in der vergangenen Woche (mehr…), werden die von Armut betroffenen und bedrohten Menschen in Deutschland (insgesamt 26% der Bevölkerung) wieder einmal durch die Polit-Talkrunden diskutiert. Die Runde von Anne Will am vergangenen Sonntag zum Thema Armut in Deutschland schlug allerdings dem Fass den Boden aus.
Die Provokation steckte schon im Titel der Sendung „Hungern muss hier keiner – Ein Land redet sich arm“. So hatten es der altersweise Christdemokrat Heiner Geißler und der Armutsforscher Christoph Butterwegge schwer, der Entwürdigung von Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern durch die polarisierende Stimmung der Sendung etwas entgegen zusetzen.
Armut ist relativ oder anderen geht es noch viel schlechter.
Schon die Anmoderation und der Einspieler dazu sollten klar machen, dass “bevor man sich aufregt” es sich oft lohne, die Zahlen genauer anzuschauen. Was Anne Will unter “genauer anschauen” versteht entpuppte sich dann als plumper Versuch einer Relativierung: So kann sich nach Ansicht von Michael Hüther vom IW Deutschland in Sachen Armut “im EU- oder sogar im OECD-Vergleich sehr gut sehen lassen”, schon die “Ausgangsarmutsquote” läge unter dem Niveau der skandinavischen Länder. Fazit des unternehmernahen ökonomischen Sachverstandes: “Wir sind hier nicht in einer dramatischen Situation”.
Schließlich stammen die Zahlen des Berichts noch aus dem Jahr 2005, seitdem gebe es berechtigte Hoffnung, dass sich die Situation gebessert habe, so Hüther weiter...
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· tar, den 30.05.08 in Wissenschaft
Quelle: initiativevernunft.twoday.net
Die Volle Wirklichkeit, was ist das? Können wir Menschen mit unseren fünf Sinnen diese Wirklichkeit wahrnehmen? Kann ein vom Menschen erdachtes Messgerät überhaupt jemals mehr wahrnehmen als dessen Erbauer? Ist all das moderne technische Gerät nicht bloss Verlängerung und Akzentuierung unserer eigenen Unzulänglichkeit? Kann die Menschheit mit dem Einsatz von Logik oder Technologie so etwas Umfassendes wie die Volle Wirklichkeit, Das Ganze, Das Absolute ausmessen, ermessen oder beweisen? Das klassische, empirische Forschen muss aus seiner selbsterkannten unvollständigen Wirklichkeit heraus geradezu immer an seine eigenen Grenzen stossen. Ohne diese Selbsterkenntnis, ohne diese unvollständige Ausgangslage, gäbe es weder Wissens- noch Forschungsdrang. Die Forscher machen sich zu einer Reise zu den äussersten Grenzen ihrer Erkenntnis auf, um nach Erreichen dieser Grenzen zu versuchen, diese erneut auszuweiten. Ob die Wissenschaftler dabei verifizieren, einen Sachverhalt nachweisen, oder falsifizieren, eine Hypothese widerlegen - das Ausweiten der Grenzen der Erkenntnis alleine ist noch nicht das Überwinden dieser Grenzen! Verstehe ich das Grosse Ganze etwa, je kleiner ich es in seine Teile aufspalte? ...
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· tar, den 30.05.08 in Biologie, Deutschland, Lügen, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: heise.de
Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien, die eine Schädigung des menschlichen Erbguts bereits bei geringer Belastung durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen haben wollen, sind womöglich durch Fälschungen zustande gekommen. Eine Mitarbeiterin soll die 2005 und 2008 publizierten Messergebnisse frei erfunden haben.
Die Studienergebnisse hatten die Zweifel anderer Forschergruppen geweckt. Eine vom Universitätsrektor Wolfgang Schütz daraufhin in Auftrag gegebene statistische Begutachtung bestärkte den Verdacht. Eine Mitarbeiterin, die an beiden Studien mitgewirkt hatte, gestand daraufhin, die Untersuchungsergebnisse manipuliert zu haben, und kündigte ihre Arbeitsstelle...
zum Thema:
- buergerwelle.de
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· tar, den 30.05.08 in Probleme, Wirtschaft
Quelle: weissgarnix.de
Auf vielfachen Wunsch, zum Ausdruck gebracht in diversen Kommentaren in diesem Blog und Forenbeiträgen anderswo, dann halt noch mal eine kleine Expedition in Sachen “Geldmenge”. Da soviele schlaue Leute in den Medien darüber schreiben, wie sie wächst und gedeiht, und jetzt offensichtlich in ihre Flegeljahre kommt und da ganz, ganz böse Sachen anstellt, machen wir uns halt mal auf die Suche nach ihr.
Meine Warnung vorweg, dass wir auf unserer Reise eher das sagenumwobene Einhorn oder den nicht weniger mystischen Pegasus antreffen werden, als sowas wie eine “Geldmenge”, wird zwar ziemlich sicher ungehört verhallen oder als “debitistischer” Nonsense abgetan werden. Aber wollen wir uns von derlei zu erwartenden Widrigkeiten nicht abhalten lassen, und den Dingen nichtsdestotrotz ein wenig auf den Grund gehen.
Fangen wir mal beim allerleichtesten an: dem Begriff “Geldmenge”. Was mit “Menge” bezeichnet wird, wissen wir noch aus der ersten Matheklasse, oder? Falls nicht, orientieren wir uns einfach an dem, was Wikipedia darunter versteht: “eine bestimmte Anzahl von Einheiten“...
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· tar, den 27.05.08 in Börse, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: wiwo.de
Rohstoffhändler werten die jüngste Ölpreisentwicklung zunehmend als Signal zum Ausstieg. Der Ölpreis durchlaufe momentan die letzte Phase einer spekulativen Blase. Seit dem Überwinden der Marke von 100 US-Dollar seien viele unerfahrene Teilnehmer auf den Ölmarkt gedrängt, die meinten, der Markt kenne nur eine Richtung. Momentan fehle nur noch der Auslöser für eine Verkaufspanik.
"Wir befinden uns in der letzten Phase einer spekulativen Blase", sagte ein Energiehändler bei einem Finanzinstitut in London. Deutliches Anzeichen dafür sei die hohe Volatilität der vergangenen Tage. Am Donnerstag hatte US-Rohöl die Marke von 135 US-Dollar/Barrel überschritten und war noch am selben Tag um fast 5 US-Dollar zurückgefallen.
"Es steckt viel dummes Geld im Öl", meinte der Trader. Infolge des steilen Anstiegs, spätestens seit dem nachhaltigen Überwinden der Marke von 100 US-Dollar seien viele neue spekulative Teilnehmer auf den Ölmarkt gedrängt, die meinten, der Markt kenne nur eine Richtung...
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Europa, Fernost, Geschichte, Liberalismus, Soziales, Wirtschaft
Quelle: neues-deutschland.de
Giovanni Arrighi stellt Prognosen für das kommende chinesische Jahrhundert
Wir stehen mitten in der »finalen Krise der US-Hegemonie«. Dies ist die Grundannahme in Giovanni Arrighis neuem Buch »Adam Smith in Beijing«. Die Volksrepublik China werde die USA als weltweite Dominanzmacht genauso ablösen, wie diese in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das britische Empire und dieses wiederum vor 300 Jahren die Niederlande als Hegemonialmacht beerbt habe. Der Autor zweifelt allerdings, ob es sich dabei noch um ein kapitalistisches Zeitalter handeln wird. Diese These hat in den USA bereits zu vielen Diskussionen in der globalisierungskritischen Linken geführt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war China in kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht so fortgeschritten, dass der schottische Ökonom Adam Smith gerade das Reich der Mitte als Prototyp für den »natürlichen Fortschritt des Reichtums« ansah. 150 Jahre später hingegen galt es als ärmstes Land der Erde, um nur ein halbes Jahrhundert später als größter Gegenspieler der den Weltmarkt und die Weltpolitik zwar dominierenden, aber krisengeschüttelten und auch politisch zunehmend infrage gestellten USA wieder aus der Versenkung aufzutauchen. Stellt diese Auf- und Abwärtsdynamik schon für sich genommen einen interessanten Aspekt der »Weltmarktbewegung des Kapitals« (Marx) dar, so muss dies natürlich eine umso größere Relevanz beanspruchen, wenn man eine definitive »Verschiebung des Epizentrums der globalen Ökonomie von Nordamerika nach Ostasien« konstatiert, wie dies der in Baltimore Soziologie lehrende Giovanni Arrighi in seinem neuesten Werk »Adam Smith in Beijing« tut...
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Nahost, Politik, Wirtschaft
Quelle: eluniversal.com
The National Assembly released in the edition No. 38,933 of the Official Gazette dated May 19th the law on the organization of the bilateral Iranian-Venezuelan bank.
According to the law, the financial entity will have an initial input of USD 1.2 billion -provided on equal proportions by the parties...
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· tar, den 23.05.08 in Biologie, Europa, Geologie, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wissenschaft
Quelle: europarl.europa.eu
Das Europäische Parlament hat heute die Richtlinie "über den strafrechtlichen Schutz der Umwelt" verabschiedet. Erstmals werden die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bestimmte vorsätzlich oder grob fahrlässig begangene Handlungen, die die Umwelt schädigen, als Straftaten zu betrachten und unter Strafe zu stellen. Die strafrechtlichen Sanktionen müssen wirksam, angemessen und abschreckend sein. Ziel der Richtlinie ist ein wirksamerer Schutz der Umwelt.
Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Hartmut NASSAUER (CDU), sprach in der Debatte von einem "weit reichenden und bemerkenswerten Schritt", denn namens der Europäischen Union sollen künftig auch Strafen ausgesprochen werden, und zwar "zunächst" wegen Verstößen gegen das Umweltrecht. Eigentlich, so Nassauer, sei das Strafrecht der Europäischen Union entzogen.
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Als Straftaten zu werten sind auch die erhebliche Schädigung eines Lebensraums innerhalb eines geschützten Gebiets sowie Produktion, Ein- und Ausfuhr, Inverkehrbringen oder Verwendung von Stoffen, die zum Abbau der Ozonschicht beitragen...
zum Thema:
- orf.at: Pflanzen sind globale Methan-Produzenten
- wahrheitssuche.org: Die Ozonlüge
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· tar, den 23.05.08 in Amerika, Börse, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: manager-magazin.de
Der Preis für Rohöl hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Das ist Gift für die Wirtschaft und Anlass für die Suche nach Schuldigen. Investoren sollen am Terminmarkt die nächste Spekulationsblase erzeugt haben. Doch an dieser Version gibt es Zweifel.
"Let's get physical", schlägt Paul Krugman vor. Nein, der streitbare Ökonom von der Universität Princeton möchte nicht mit seinen Kritikern intim werden. Was nach seinem Willen körperlich werden soll, sind vielmehr Beweise dafür, dass Spekulanten täglich Millionen Tonnen Öl auf die Seite schaffen.
Denn nur so, sagt Krugman, ließe sich die These halten, dass der rasante Anstieg des Ölpreises Ausdruck einer gewaltigen Spekulationsblase sei. "Ich wundere mich, warum die Leute die Diskussion über den Ölmarkt so kompliziert machen", sagt der renommierte Wirtschaftsprofessor. "Sie verlieren aus dem Blick, dass man nur zwei Dinge mit der Weltölförderung anstellen kann: sie lagern oder sie verbrauchen." ...
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· tar, den 21.05.08 in Krise, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: readers-edition.de
… oder woran die Gesellschaft zugrunde gehen könnte.
Wer kennt es nicht, dass “Liebe Geld”, das Lockmittel aller Taten? Auf der ganzen Welt tauschen Menschen Arbeit gegen Geld und Geld gegen Güter und Dienstleistungen. Denn Geld ist die Grundlage dessen, was wir Zivilisation nennen. Geld ist die Wurzel des Spezialistentums. Eine segensreiche Erfindung, wenn sie nicht einen Nachteil hätte: Geld kann dem Geldfluss entzogen und gehortet werden, im Gegensatz zu vielen Waren. Und das bringt Zinsen und Zinseszinsen. Was gut klingt, wenn man Geld hat.
Ein Erdball aus Gold
Würde zum Beispiel jemand zu Christi Geburt einen Pfennig zu vier Prozent Zinsen angelegt haben, hätte er sich damit 1750 eine Kugel aus Gold vom Gewicht der Erde kaufen können. Das ist doch was, mag sich da manch einer sagen. Doch noch besser, 1990 würde er bereits den Gegenwert von 890 solcher Kugeln erreicht haben. “Wo was ist, kommt auch was hin”, spricht der Volksmund nicht zu Unrecht. Und wer träumt nicht vom “Mehrhaben wollen”? Und zuallererst die Dritte Welt, das Armenhaus dieses Erdballs...
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