.: Mai 2008 :.


:: Verbraucher sparen ::

· tar, den 31.05.08 in Deutschland, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Angesichts stark steigender Preise sparen Bürger vor allem bei Produkten mit hohen Verbrauchssteuern und sorgen so für sinkende Staatseinnahmen. So gingen die staatlichen Einkünfte aus reinen Energiesteuern etwa auf Kraftstoff und Strom wegen des sinkenden Verbrauchs von 2005 bis 2007 um drei Prozent zurück, wie der "Focus" vorab berichtete. Das Nachrichtenmagazin berief sich dabei auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums für den FDP-Abgeordneten Volker Wissing...

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:: Bienensterben in Ba-Wü sorgt für Verbot von Bayer-Chemikalie ::

· tar, den 30.05.08 in Biologie, Deutschland, Pharmaindustrie, Probleme, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: politblog.net

Der britische Guardian hat eine Meldung, wonach das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein vom deutschen Chemiekonzern Bayer hergestelltes Produkt verboten hat. Dieses wird verdächtigt, am momentan grassierenden Bienensterben schuld zu sein.

Hier die Meldung von Alison Benjamin aus dem Guardian:

“Deutschland hat eine Familie von Pestiziden verboten, die für den Tod von Millionen Honigbienen verantwortlich gemacht werden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hob die Zulassung (der Stoffe) auf...

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:: Wasser zu Gas ::

· tar, den 30.05.08 in Technik, Wissenschaft

Quelle: dradio.de

Wissenschaftler prüfen die Kanzius-Methode zur Wasserspaltung

Wasser ist das häufigste Molekül der Erde. Doch obwohl uns dieser Stoff so reichhaltig umgibt, haben Wissenschaftler ihm noch nicht alle Geheimnisse entlocken können. So will der US-amerikanische Radiotechniker John Kanzius eine neue Art der Wasserspaltung entdeckt haben, die Wasser ähnlich wie die Elektrolyse in seine Bestandteile auftrennen kann.

1832 hat der gelernte Buchbinder Michael Faraday eine simple Methode zur Spaltung von Wasser beschrieben. Man nimmt ein Glas Wasser, fügt ein Salz hinzu, das seine Leitfähigkeit erhöht, und steckt zwei Elektroden hinein. Legt man nun eine Spannung an, wird das Wasser dadurch in seine Bestandteile gespalten: Wasserstoff und Sauerstoff. Die beiden Gase steigen getrennt an den Elektroden auf. Diese Methode der Wasserspaltung heißt Elektrolyse und trägt Faradays Namen. Eine neue, bislang unbekannte Methode der Wasserspaltung wurde erstmals 2007 von einem amerikanischen Lokalfernsehsender bekannt gemacht. Sie stammt von dem Radiotechniker und -manager John Kanzius aus Pennsylvania. Das Video des Versuchs kursierte danach im Internet - und erweckte die Neugier des Wasserforschers Rustum Roy von der Pennsylvania State University...

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:: Anne Will und die Armut: Mehr Stammtisch geht nicht. ::

· tar, den 30.05.08 in Deutschland, Liberalismus, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: readers-edition.de

Seit der öffentlichen Bekanntmachung des dritten “Armuts- und Reichtumsberichts” der Bundesregierung durch Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) in der vergangenen Woche (mehr…), werden die von Armut betroffenen und bedrohten Menschen in Deutschland (insgesamt 26% der Bevölkerung) wieder einmal durch die Polit-Talkrunden diskutiert. Die Runde von Anne Will am vergangenen Sonntag zum Thema Armut in Deutschland schlug allerdings dem Fass den Boden aus.

Die Provokation steckte schon im Titel der Sendung „Hungern muss hier keiner – Ein Land redet sich arm“. So hatten es der altersweise Christdemokrat Heiner Geißler und der Armutsforscher Christoph Butterwegge schwer, der Entwürdigung von Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern durch die polarisierende Stimmung der Sendung etwas entgegen zusetzen.

Armut ist relativ oder anderen geht es noch viel schlechter.

Schon die Anmoderation und der Einspieler dazu sollten klar machen, dass “bevor man sich aufregt” es sich oft lohne, die Zahlen genauer anzuschauen. Was Anne Will unter “genauer anschauen” versteht entpuppte sich dann als plumper Versuch einer Relativierung: So kann sich nach Ansicht von Michael Hüther vom IW Deutschland in Sachen Armut “im EU- oder sogar im OECD-Vergleich sehr gut sehen lassen”, schon die “Ausgangsarmutsquote” läge unter dem Niveau der skandinavischen Länder. Fazit des unternehmernahen ökonomischen Sachverstandes: “Wir sind hier nicht in einer dramatischen Situation”.
Schließlich stammen die Zahlen des Berichts noch aus dem Jahr 2005, seitdem gebe es berechtigte Hoffnung, dass sich die Situation gebessert habe, so Hüther weiter...

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:: Das Weltbild von Burkhard Heim - Die Volle Wirklichkeit ::

· tar, den 30.05.08 in Wissenschaft

Quelle: initiativevernunft.twoday.net

Die Volle Wirklichkeit, was ist das? Können wir Menschen mit unseren fünf Sinnen diese Wirklichkeit wahrnehmen? Kann ein vom Menschen erdachtes Messgerät überhaupt jemals mehr wahrnehmen als dessen Erbauer? Ist all das moderne technische Gerät nicht bloss Verlängerung und Akzentuierung unserer eigenen Unzulänglichkeit? Kann die Menschheit mit dem Einsatz von Logik oder Technologie so etwas Umfassendes wie die Volle Wirklichkeit, Das Ganze, Das Absolute ausmessen, ermessen oder beweisen? Das klassische, empirische Forschen muss aus seiner selbsterkannten unvollständigen Wirklichkeit heraus geradezu immer an seine eigenen Grenzen stossen. Ohne diese Selbsterkenntnis, ohne diese unvollständige Ausgangslage, gäbe es weder Wissens- noch Forschungsdrang. Die Forscher machen sich zu einer Reise zu den äussersten Grenzen ihrer Erkenntnis auf, um nach Erreichen dieser Grenzen zu versuchen, diese erneut auszuweiten. Ob die Wissenschaftler dabei verifizieren, einen Sachverhalt nachweisen, oder falsifizieren, eine Hypothese widerlegen - das Ausweiten der Grenzen der Erkenntnis alleine ist noch nicht das Überwinden dieser Grenzen! Verstehe ich das Grosse Ganze etwa, je kleiner ich es in seine Teile aufspalte? ...

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:: Studien über Handystrahlung gefälscht? ::

· tar, den 30.05.08 in Biologie, Deutschland, Lügen, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wissenschaft

Quelle: heise.de

Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien, die eine Schädigung des menschlichen Erbguts bereits bei geringer Belastung durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen haben wollen, sind womöglich durch Fälschungen zustande gekommen. Eine Mitarbeiterin soll die 2005 und 2008 publizierten Messergebnisse frei erfunden haben.

Die Studienergebnisse hatten die Zweifel anderer Forschergruppen geweckt. Eine vom Universitätsrektor Wolfgang Schütz daraufhin in Auftrag gegebene statistische Begutachtung bestärkte den Verdacht. Eine Mitarbeiterin, die an beiden Studien mitgewirkt hatte, gestand daraufhin, die Untersuchungsergebnisse manipuliert zu haben, und kündigte ihre Arbeitsstelle...

zum Thema:
- buergerwelle.de

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:: No such thing as a “Geldmenge” ::

· tar, den 30.05.08 in Probleme, Wirtschaft

Quelle: weissgarnix.de

Auf vielfachen Wunsch, zum Ausdruck gebracht in diversen Kommentaren in diesem Blog und Forenbeiträgen anderswo, dann halt noch mal eine kleine Expedition in Sachen “Geldmenge”. Da soviele schlaue Leute in den Medien darüber schreiben, wie sie wächst und gedeiht, und jetzt offensichtlich in ihre Flegeljahre kommt und da ganz, ganz böse Sachen anstellt, machen wir uns halt mal auf die Suche nach ihr.

Meine Warnung vorweg, dass wir auf unserer Reise eher das sagenumwobene Einhorn oder den nicht weniger mystischen Pegasus antreffen werden, als sowas wie eine “Geldmenge”, wird zwar ziemlich sicher ungehört verhallen oder als “debitistischer” Nonsense abgetan werden. Aber wollen wir uns von derlei zu erwartenden Widrigkeiten nicht abhalten lassen, und den Dingen nichtsdestotrotz ein wenig auf den Grund gehen.

Fangen wir mal beim allerleichtesten an: dem Begriff “Geldmenge”. Was mit “Menge” bezeichnet wird, wissen wir noch aus der ersten Matheklasse, oder? Falls nicht, orientieren wir uns einfach an dem, was Wikipedia darunter versteht: “eine bestimmte Anzahl von Einheiten“...

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:: Stürzte »Bear Stearns« oder wurde sie gestürzt? Wie der Insiderhandel »JP Morgan« rettete und die Steuerzahler ausplünderte ::

· tar, den 27.05.08 in Amerika, Börse, Europa, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: info.kopp-verlag.de

Der erste Insiderhandel der Geschichte fand 1815 statt, als der Londoner Finanzier Nathan Rothschild die britischen Investoren glauben machte, der Herzog von Wellington habe die Schlacht von Waterloo gegen Napoleon verloren. Innerhalb weniger Stunden stürzten die Preise für britische Staatsanleihen ab …

Rothschild, der vorher über den wahren Sachverlauf informiert war, kaufte dann schnell den gesamten Markt von Staatsanleihen auf und erwarb zu einem Spottpreis einen Löwenanteil von Englands Schulden. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde N.M. Rothschild zur größten Bank der Welt, und schließlich kontrollierten die fünf Brüder den größten Teil des europäischen Auslandskreditgeschäfts. »Gebt mir die Möglichkeit, das Geld einer Nation in Umlauf zu bringen und zu kontrollieren«, prahlte Nathan Rothschild 1838, »dann ist es mir egal, wer die Gesetze schreibt«.

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:: Der wahre Grund für den hohen Ölpreis ::

· tar, den 27.05.08 in Amerika, Börse, Europa, Geologie, Krieg, Liberalismus, Lügen, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: info.kopp-verlag.de

Wie in dem Artikel »Etwa 60 Prozent des heutigen Ölpreises sind reine Spekulation« beschrieben, sind nach konservativen Schätzungen beinahe zwei Drittel des heutigen Ölpreises von 128 $ pro Barrel Rohöl auf nicht regulierte spekulative Termingeschäfte durch Hedge-Fonds, Banken und Finanzgruppen zurückzuführen, die dazu entweder die Warenterminbörsen in London (ICE) und New York (NYMEX) benutzen, oder zur Vermeidung genauer Prüfungen unkontrollierte Direktgeschäfte tätigen.

Nach den Richtlinien der US-Aufsichtsbehörde für den Warenterminhandel (Commodity Futures Trading Commission, CFTC) dürfen Spekulanten an der NYMEX einen Rohöl-Terminkontrakt kaufen und brauchen dafür nur 6 Prozent des Vertragswertes zu bezahlen. Bei dem heutigen Ölpreis von 128 $ bedeutet das, dass der Futures-Händler nur etwa 8 $ pro Barrel vorschiessen muss. Die anderen 120 $ leiht er sich. Diese extreme »Hebelwirkung« von 16 zu 1 treibt die Preise auf ein völlig unrealistisches Niveau.

Die Ölhändler und Spekulanten an der Wall Street lieben diese Grafik, um zu beweisen, die Weltölproduktion habe den »Gipfel« erreicht.

Der Schwindel vom Ölfördergipfel (Peak Oil) – nämlich das Argument, es gäbe kein neues Öl mehr auf der Welt – hat es möglich gemacht, dass sich dieser kostspielige Schwindel seit der Irakinvasion im Jahr 2003 mit der Hilfe von wichtigen Banken, Ölhändlern und großen Ölmultis halten konnte. Wie üblich versucht Washington, die Schuld den arabischen OPEC-Produzenten in die Schuhe zu schieben. Das Problem ist aber nicht eine mangelnde Versorgung mit Rohöl. Im Gegenteil: es gibt momentan weltweit eine Überversorgung. Trotzdem steigen die Preise unverdrossen weiter. Warum? Die Antwort liegt in der bewussten Politik der US-Regierung, die hemmungslose Preismanipulationen zulässt...

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:: "Es steckt viel dummes Geld im Öl" ::

· tar, den 27.05.08 in Börse, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: wiwo.de

Rohstoffhändler werten die jüngste Ölpreisentwicklung zunehmend als Signal zum Ausstieg. Der Ölpreis durchlaufe momentan die letzte Phase einer spekulativen Blase. Seit dem Überwinden der Marke von 100 US-Dollar seien viele unerfahrene Teilnehmer auf den Ölmarkt gedrängt, die meinten, der Markt kenne nur eine Richtung. Momentan fehle nur noch der Auslöser für eine Verkaufspanik.

"Wir befinden uns in der letzten Phase einer spekulativen Blase", sagte ein Energiehändler bei einem Finanzinstitut in London. Deutliches Anzeichen dafür sei die hohe Volatilität der vergangenen Tage. Am Donnerstag hatte US-Rohöl die Marke von 135 US-Dollar/Barrel überschritten und war noch am selben Tag um fast 5 US-Dollar zurückgefallen.

"Es steckt viel dummes Geld im Öl", meinte der Trader. Infolge des steilen Anstiegs, spätestens seit dem nachhaltigen Überwinden der Marke von 100 US-Dollar seien viele neue spekulative Teilnehmer auf den Ölmarkt gedrängt, die meinten, der Markt kenne nur eine Richtung...

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