.: April 2008 :.


:: Indien spricht USA das Recht ab, über Irans Atomwaffen zu urteilen ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: rian.ru

Die USA sollen sich laut dem indischen Außenminister Pranab Mukherjee nicht das Recht anmaßen, zu urteilen, ob Iran Atomwaffen herstellt oder nicht.

Am Montag hatte das US State Department Indien aufgerufen, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der am 29. April nach Neu Delhi kommt, unter Druck zu setzen und zum Verzicht auf das Atomprogramm zu bewegen...

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:: Finanzoligarchie plant globalen Faschismus - Droht Deutschland ein zweites Versailles? ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Geschichte, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: solidaritaet.com

Die globale Finanzkrise spitzt sich immer mehr zu, und selbst die Finanzpresse benutzt inzwischen eine Terminologie, die man bis vor kurzem nur in dieser Zeitung finden konnte: immer weitere "Schockwellen" erschüttern das System, bei denen es um Zahlen in einer Größenordnung geht, die alleine schon verdeutlicht, daß wir uns in einer hyperinflationären Systemkrise befinden. Bei den sog. Monoliner-Versicherungen, die über ein Geschäftsvolumen von 2300 Milliarden Dollar verfügen, drohen massive Verluste; der Kollaps hat nun nach den sogenannten Subprime-Hypotheken weitere Kategorien von Hypotheken und den privaten wie kommerziellen Immobilienmarkt erreicht, mit verheerenden Folgen für den Bausektor und das Steueraufkommen. Die Finanzierung eines Großteils von 600 Milliarden Euro Autokrediten gerät ins Wanken, 900 Milliarden Euro persönlicher Kreditkarten-Kredite geraten in Gefahr. Die Hypotheken- und Immobilienkrisen in Großbritannien und Spanien drohen die amerikanische noch zu übertreffen. Die USA drohen in eine Depression abzustürzen, und der Rest der Welt ist in Gefahr, sich an der amerikanischen Erkältung mit einer Lungenentzündung anzustecken.

Wenn man sich an die Reaktion der Finanzoligarchie auf die Weltfinanzkrise und Depression der dreißiger Jahre erinnert, sollte es einen eigentlich nicht überraschen, daß diese Finanzoligarchie heute mit ganz ähnlichen Rezepten auf die heutige Krise zu reagieren versucht wie damals. Damals sahen die internationalen Kartelle im Korporativismus Mussolinis und in der Austeritätspolitik Hjalmar Schachts die Antwort auf die wirtschaftlichen Probleme nach dem Ersten Weltkrieg, die Schuldenstruktur nach dem Versailler Vertrag, die Weltfinanzkrise und die große Depression der dreißiger Jahre. Es sollte nicht überraschen, daß die Wall Street ihren eigenen Kandidaten bereit hält, der die Interessen der Finanzoligarchie im Weißen Haus durchsetzen soll: den Multimilliardär und Bürgermeister von New York Michael Bloomberg, der immerhin bereit ist, sein persönliches Vermögen von elf (!) Milliarden Dollar im Wahlkampf einzusetzen und damit in fünfzig Staaten einen Wahlkampfapparat aufzuziehen. Die Berichterstattung in der britischen Presse über die Verstrickung Obamas in dubiose Kreise um den in Haft sitzenden Finanzier Rezko und den in London lebenden Iraki Nadhmi Auchi verdeutlichen, wie einfach eine Medienkampagne die Kandidatur Obamas beenden könnte...

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:: Tödliche Gier ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Börse, Deutschland, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Gewaltige Geldmengen fließen in die Rohstoffbörsen. Das treibt die Preise für Weizen oder Reis weiter in die Höhe. Hedgefonds und Kleinanleger sind für den globalen Hunger mitverantwortlich.

Es ist nicht lange her, da hat Dwight Anderson die Presse noch mit weit geöffneten Armen und jovial aufbereiteten Anekdoten empfangen. Er erzählte Geschichten aus seiner Welt. Der Welt des großen Geldes.

Freimütig schwärmte der New Yorker Hedgefonds-Manager erst im Oktober von seinen Besuchen auf Palmölplantagen in Malaysia und bei brasilianischen Getreidebauern: "Man konnte deutlich sehen, wie sich das Angebot verknappt."

Schon im Sommer 2006 pries Anderson die kommende "außergewöhnliche Rentabilität" von Ackerfrüchten - ganz egal, ob Mais oder Sojabohnen. Aus seiner Sicht verbarg sich hinter dem weltweit wachsenden Hunger bereits damals ein tolles Geschäft. Ein todsicheres.

Mehrere Dutzend seiner Mitarbeiter durchstreifen in seinem Auftrag die Anbaugebiete der Welt, immer auf der Suche nach neuen Investitionsgelegenheiten. Zurück in New York, am Firmensitz hoch über der Park Avenue im 27. Stock eines Bürogebäudes, wetten sie dann auf Agrarmärkte von Peru bis Vietnam...

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:: Entzauberte Zertifikatefonds? ::

· tar, den 23.04.08 in Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: derstandard.at

Von Wegen Allwetter-Investments: Die gestiegenen Volatilitäten haben dieses Jahr im Schnitt zu Verlusten von rund sieben Prozent geführt- Analyse von e-fundresearch.com.

Der Markt für Derivate boomt weiter: Während im Februar des Vorjahres laut Zahlen des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) noch 18.946 neue Zertifikate das Licht der Welt erblickten, waren es im Februar des laufenden Jahres bereits 44.388. Das entspricht einer schier unglaublichen Zahl von 2.113 Neuemissionen pro Handelstag. Insgesamt sind in Deutschland laut Hochrechnung des DDV per Ende Januar 131,3 Mrd. Euro in rund 312.000 Zertifikaten investiert. In Österreich ortet das heimische Zertifikate Forum ein zusätzliches Volumen von 12 Mrd. Euro. In den letzten 12 Monaten ist der österreichische bzw. deutsche Zertifikatemarkt damit, gemessen am Open Interest, um knapp 10 Prozent gewachsen...

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:: Warum glauben Sie, was Sie glauben? ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Beziehungen, Deutschland, Europa, Geschichte, Krise, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: spatzseite.de

Russische und amerikanische Militärs begannen am Mittwoch, dem 16. April in Moskau eine dreitägige Beratung über das geplante Landmanöver "Torgau" in Deutschland. "Bei den Konsultationen werden die Fristen, Orte, die Thematik, das Format und die Zusammensetzung der Teilnehmer an der geplanten Übung besprochen", sagte der russische Militärsprecher Konaschenkow. Das Manöver ist nach der deutschen Stadt Torgau benannt, wo die erste Begegnung sowjetischer und amerikanischer Truppen im Zweiten Weltkrieg stattgefunden hatte. Das Manöver findet seit 2004 jährlich als Teil der russisch-amerikanischen militärischen Zusammenarbeit statt. Im letzten Jahr "übte" man bei dem Manöver "eine gemeinsame "Friedens"-Operation unter UN-Schirmherrschaft, sowie die Trennung der Konfliktseiten und die Wiederherstellung des "Friedens" in einer "Konfliktzone".

Von einer Beteiligung Deutschlands an Vorbereitung und Durchführung des Manövers, das auf deutschem Boden stattfinden soll, ist/war nicht die Rede. Es gibt Leute, die immer noch meinen, die Bundesrepublik oder Deutschland sei ein "souveräner Staat" und bemühen dazu allerlei 2 + 4 - Verträge. Doch einen Friedensvertrag gibt es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht - also besteht noch immer Waffenstillstand und Besatzungsrecht, wenn auch mit einigen netten Schleifchen versehen. Haben Sie sich einmal gefragt, warum das so ist? Früher soll ihn angeblich die Uneinigkeit zwischen den Siegermächten verhindert haben - und heute? Alle an der deutschen Souveränitäts-Show Beteiligten hoffen dringend auf die EU-Verfassung oder den EU-Vertrag mit Verfassungscharakter, weil der das untragbare deutsche Problem beseitigen würde. Es gibt danach kein Deutschland mehr, so wie es kein Preußen mehr gibt. Geben wird es einige EU-Regionen, in denen unverbesserliche Ureinwohner so etwas sprechen, das an die ausgestorbene deutsche Sprache erinnert.

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:: Hagen gegen Deutsche Bank: unentschieden ::

· tar, den 23.04.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: wdr.de

Die Stadt Hagen wollte weniger Zinsen zahlen. Deshalb ließ sie sich auf ein riskantes Bankgeschäft ein - und verlor mehr als 25 Millionen Euro. Ihre Klage gegen die Deutsche Bank wurde am Mittwoch (23.04.08) vor dem Landgericht Wuppertal verhandelt.

Am ersten Prozesstag versuchte das Gericht zunächst eine gütliche Einigung zu erreichen. Darauf konnten sich die Vertreter der Stadt Hagen und der Deutschen Bank jedoch nicht einigen. Jetzt soll der Prozess am 28. Mai mit der Beweisaufnahme fortgesetzt werden. Gerichtssprecher Michael Börsch deutete allerdings an, dass die Richter die Sicht des Klägers offenbar nicht teilen. Das Gericht habe darauf hingewiesen, dass die Stadt Hagen schon mehrfach Kredittausch-Geschäfte getätigt hätte, also nicht als unerfahren gelten könne. Jetzt wird es darum gehen, ob die Bank ihrer Beratungspflicht angemessen nachgekommen ist.

Weniger Zinsrisiko für Großkunden

Auf rund 50 Millionen Euro Schadenersatz haben die Stadt Hagen und zwei Tochterunternehmen die Deutsche Bank verklagt. So viel fürchtet die Kommune insgesamt zu verlieren - wegen eines so genannten Zinsoptimierungsgeschäfts, das die damalige Stadtkämmerin im Jahr 2005 mit der Bank abgeschlossen hat. "Swap"-Geschäft heißt die Abmachung im Bankjargon, also "Tausch"-Geschäft. Dabei können, kurz gesagt, Kreditnehmer ihre langfristigen Zinsen gegen kurzfristige eintauschen, in der Hoffnung, dabei besser wegzukommen. Vergleichbar ist der Deal mit einem Baukredit: Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich seinen Kreditzins auf möglichst lange Zeit festschreiben. Wenn in dieser Zeit die allgemeinen Kreditzinsen sinken, heißt es: Pech gehabt. Nicht so für Großkunden wie eine Stadtverwaltung. In einem "CMS Spread-Ladder-Swap", wie das Angebot genau heißt, tauscht der Kunde die Langfrist-Zinsen gegen Kurzfrist-Zinsen, in der Hoffnung, dass diese in naher Zukunft günstiger sein werden...

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:: Gentech-Tabu gerät ins Wanken ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Biologie, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: orf.at

Von der Lebensmittelkrise, die sich seit Wochen weltweit immer mehr verschärft, dürften manche kräftig profitieren. Denn nicht nur Spekulanten, die derzeit - auf der Flucht vor den im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochenen Aktienmärkten - an den Rohstoffmärkten die Preise in die Höhe treiben, kommen die teils exorbitant gestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel gelegen.

Druck auf Regierungen steigt
Die Lieferengpässe bei Getreide, Reis und Mais etwa haben längst den Druck auf Regierungen und Nahrungsmittelkonzerne erhöht, ihren teils langjährigen Widerstand gegen Produktion und Verarbeitung gentechnisch manipulierten Getreides aufzugeben - oder zumindest abzuschwächen.

Preis treibt zum Umdenken
In Japan und Südkorea kauften laut "New York Times" ("NYT") mehrere Produzenten erstmals Gentech-Mais zur Verwendung in Limonaden, Snacks und anderen Lebensmittelprodukten. Bisher waren Lebensmittelfirmen sogar bereit, einen höheren Preis für konventionell angebautes Getreide zu zahlen - aus Angst, die Konsumenten würden Produkte mit Gentech-Inhalt ablehnen.

Doch der rasante Preisanstieg der letzten Monate läute ein Umdenken bei Produzenten und Konsumenten ein, so das New Yorker Blatt...

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:: Neuer Kälterekord in der antarktischen Tiefsee ::

· tar, den 23.04.08 in Geologie, Medien, Probleme, Verschwörung, Wissenschaft

Quelle: welt.de

Der globalen Klimaerwärmung zum Trotz: Die Tiefsee der Antarktis hat sich deutlich abgekühlt, wie neue Messungen des Alfred-Wegener-Instituts ergeben haben. Den Polar- und Meeresforschern zufolge ist es allerdings Unklar, ob der Temperatursturz am Südpol den Klimawandel bremsen kann.

Jahrzehntelang hatte sich das Südpolarmeer immer weiter aufgeheizt. Diese Entwicklung sei jetzt erstmals durchbrochen worden, berichtet das Team um den Ozeanographen Eberhard Fahrbach vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung.

58 Wissenschaftler aus zehn Nationen hatten sich Anfang Februar an Bord des Forschungsschiffes Polarstern von Kapstadt aus auf den Weg in die Antarktis gemacht, um südlichen Ozeans zu erforschen. Sie haben die Meeresströmungen sowie die Temperatur-, Salzgehalts- und Spurenstoffverteilung im Meerwasser der Antarktis untersucht...

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:: Japan's hunger becomes a dire warning for other nations ::

· tar, den 23.04.08 in Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: theage.com.au

MARIKO Watanabe admits she could have chosen a better time to take up baking. This week, when the Tokyo housewife visited her local Ito-Yokado supermarket to buy butter to make a cake, she found the shelves bare.

"I went to another supermarket, and then another, and there was no butter at those either. Everywhere I went there were notices saying Japan has run out of butter. I couldn't believe it — this is the first time in my life I've wanted to try baking cakes and I can't get any butter," said the frustrated cook.

Japan's acute butter shortage, which has confounded bakeries, restaurants and now families across the country, is the latest unforeseen result of the global agricultural commodities crisis...

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:: Welche Ziele verfolgt die international operierende Finanzelite? ::

· tar, den 23.04.08 in Amerika, Geschichte, Krieg, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: zeit-fragen.ch

«Sie richten eine Verwüstung an und nennen es Frieden.» – Tacitus

War Alan Greenspan tatsächlich so dumm, wie es scheint, als er die aktuelle Immobilienblase verursachte, welche die gesamte westliche Schuldenwirtschaft mit dem Zusammenbruch bedroht? War diese so leicht vorherzusehende Krise tatsächlich der Auslöser für einen Zusammenbruch, welcher das Weltfinanzsystem zerstören könnte? Oder wurde es vielleicht «versehentlich mit Absicht» getan? Und wenn ja, warum?

Wenden wir uns jener US-Persönlichkeit zu, die Verschwörungstheoretiker am häufigsten als Epizentrum vermeintlich existierender Elitepläne bezeichnen. Das wäre David Rockefeller, der 92jährige Multimilliardär und Pate der Weltfinanzelite.

Der langatmige Artikel bei Wikipedia, dem Internet-Lexikon, über Rockefeller liefert die folgende Version einer berühmten Äusserung, die er angeblich im Juni 1991 bei einer Eröffnungsrede auf der Bilderberg-Konferenz in Baden-Baden, Deutschland, machte:

«Wir danken der ‹Washington Post›, der ‹New York Times›, dem Time Magazine und anderen grossen Medien, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen und ihre Zusagen für Diskretion seit fast 40 Jahren eingehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir in diesen Jahren im Schlaglicht der Öffentlichkeit gestanden wären. Aber die Welt ist jetzt höher entwickelt und bereit, sich einer Weltregierung anzunähern, die den Krieg nicht mehr kennen wird, sondern nur Frieden und Wohlstand für die gesamte Menschheit. Die übernationale Souveränität einer intellektuellen Elite und von Weltbankiers ist sicherlich der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.»

Diese Rede wurde vor 17 Jahren gehalten. Sie stand in Amerika am Anfang der Regierungszeit Bill Clintons. Rockefeller spricht von einem «wir». Dieses «wir», sagt er, habe sich seit 40 Jahren auf Tagungen getroffen. Wenn man die 17 Jahre seit seiner Rede dazuaddiert, sind es 57 Jahre – zwei ganze Generationen...

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