.: April 2008 :.


:: Prinz Philips WWF und ein neuer Völkermord ::

· tar, den 29.04.08 in Europa, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: bueso.de

Will Ihnen der World Wide Fund for Nature (WWF) Ihr Wasser wegnehmen? Laut einem vom WWF kürzlich veröffentlichten "globalen Süßwasserprogramm" sollen Wasserressourcen vor jeglichem menschlichem Eingriff "geschützt" werden. Diese Pläne haben völkermörderische Konsequenzen.

Die selbst erklärte Aufgabe des WWF-Programms besteht darin, neue wasserwirtschaftliche Projekte weltweit zu stoppen, und bereits bestehende Infrastruktur rückzubauen. Wasserentsalzung soll verhindert und aufgegeben werden; statt modernen Bewässerungsmethoden heißt es, Wasser zu "sparen". Gleichzeitig soll die Kontrolle über Wasser den "Märkten" übertragen werden, also den globalen Oligarchen, die auch hinter dem WWF stehen. Damit würde Süßwasser bald "zu teuer", und der Verbrauch würde zurückgehen. Außerdem ist vorgesehen, "Wasserrechte" zuzuweisen und für den Handel mit solchen "Rechten" einen "Markt" einzurichten...

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:: UN und Weltbank greifen ein ::

· tar, den 29.04.08 in Afrika, Amerika, Fernost, Krise, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Im Kampf gegen die Explosion der Lebensmittelpreise gründen die Vereinten Nationen gemeinsam mit der Weltbank eine Task Force. Die jüngsten Preissteigerungen seien für die Staatengemeinschaft eine beispiellose Herausforderung globalen Ausmaßes, erklärten die UN am Dienstag zum Abschluss eines halbjährlichen Treffens ihrer Organisationen in Bern. "Die Krise trifft die Schwächsten der Welt."...

Anmerkung:
Hurra, neue Knebelkredite für die Ärmsten - bloß keine Geschenke machen!

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:: Schwarzrost bedroht weltweiten Weizenanbau ::

· tar, den 29.04.08 in Afrika, Biologie, Fernost, Krise, Nahost, Probleme

Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

Wie wenn die Lebensmittelkrise nicht schon bedrohlich genug ist, wegen der rekordhohen Preise und der Aufstände deswegen in der dritten Welt, jetzt sind die Weizenfelder in Afrika durch den Schwarzrostpilz befallen. Man erwartet einen Totalausfall der Ernte und die Sporen dieser Krankheit Ug99 genannt, verbreiten sich in Richtung Asien. Die Auswirkungen auf den weltweiten Getreidemarkt könnten deswegen fatal sein.

Experten befürchten, der Brotpreis könnte genau so explodieren wie bereits der Preis für Reis, was zu Demonstrationen und Aufständen in vielen armen Ländern geführt hat. Deshalb haben die Reisproduzenten Indien, Ägypten, Vietnam und Kambodscha ihre Exporte eingeschränkt, um die eigene Bevölkerung versorgen zu können und in vielen Ländern greift jetzt der Staat in den Markt ein.

In Vietnam beschützen Soldaten die Reisfelder gegen Diebe. Russland und Pakistan haben angefangen Lebensmittel zu rationieren, in Südkorea hat ein panischer Sturm auf die Nahrungsvorräte die Regale der Supermärkte leergeräumt. (VS) ...

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:: Hedge Fonds kaufen Bauernhöfe ::

· tar, den 29.04.08 in Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: blog.zeitenwende.ch

Hedge-Fonds machen sich auf den Acker nachdem sie den Immobilienmarkt umgepflügt haben. Dabei hoffen sie auf eine reiche Ernte wegen der hohen Nahrungsmittelpreise. Ob die Meister des kurzfristigen Profits mit dem neuen Objekt ihrer Begierde auch nachhaltig umgehen darf aus Erfahrung bezweifelt werden. Doch wen interessiert das schon, wenns ums schnelle Geld geht.

Hedge Fonds und Investmentbanken tauschen ihre Gucci-Schuhe gegen Gummistiefel ein, schreibt die Financial Times, in dem sie auf steigende Lebensmittelpreise wetten und Farmen weltweit aufkaufen...

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:: Reale Anleiherenditen sind tief ::

· tar, den 29.04.08 in Amerika, Börse, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: faz.net

Es ist wieder einmal soweit. Die Wirtschafts- oder Unternehmensmeldungen mögen noch so schlecht sein, aber die Börsen boomen zumindest kurzfristig. Denn die Daten „waren besser als erwartet“, wie es regelmäßig heißt, wenn sich Anleger Kursbewegungen sonst nicht logisch erklären können.

So kann der Gewinn bei Intel schrumpfen, der Gewinn bei JPMorgan Chase kann im ersten Quartal um 50 Prozent einbrechen, der amerikanische Immobilienmarkt verzeichnet die geringsten Baubeginne seit 17 Jahren, sowie die höchsten Überbestände und Insolvenzen seit Jahren, während die amerikanischen Produzentenpreise mit 6,9 Prozent auf dem höchsten Niveau seit mehr als 25 Jahren verharren. Selbst die hohe, statistisch unterschätzte Inflationsrate scheint zunächst keine Rolle zu spielen.

Seltsame Kombination zwischen schwachem Wirtschaftswachstum und inflationären Tendenzen

Dabei deutet angesichts der hohen Energie- und Rohstoffpreise vieles auf eine unheilvolle Kombination zwischen schwachem Wirtschaftswachstum und inflationären Tendenzen hin. Sie wäre unter normalen Umständen nicht sonderlich positiv für Unternehmen. Zumindest nicht für jene, die über keine Preissetzungsmacht verfügen, da ihre Margen unter Druck geraten dürften. Dagegen sind Aktien von Unternehmen, die steigende Kosten über ihre Verkaufspreise weitergeben können, ein guter Inflationsschutz...

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:: Drei Euro Stundenlohn auf dem Kreuzfahrtschiff ::

· tar, den 29.04.08 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Von wegen Traumjob: Mehrere junge Leute haben einem Bericht zufolge auf Kreuzfahrtschiffen zum Teil weniger als drei Euro Stundenlohn erhalten. Einer wurde genötigt, einen rumänischen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Die Stellen wurden von Jobcentern vermittelt.

Mehrere Dutzend junge Arbeitslose sind einem Bericht der ZDF-Sendung "Frontal21" zufolge von Jobcentern auf Flusskreuzfahrtschiffe vermittelt worden, auf denen Stundenlöhne von weniger als drei Euro gezahlt wurden. Die Arbeitsverträge seien mit Hilfe von mindestens sechs verschiedenen Vermittlungsstellen in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen worden. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) habe Fehler eingeräumt und das mit mehreren hunderttausend Euro geförderte Arbeitslosenprojekt "Crewing - für Kreuzfahrtschiffe" vorläufig gestoppt...

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:: Großbritannien scannt demnächst die Gesichter aller Fluggäste ::

· tar, den 29.04.08 in Europa, Probleme, Soziales, Technik, Verschwörung, Wissenschaft

Quelle: tecchannel.de

Auf Großbritanniens Flughäfen testet man im Sommer ein Verfahren zur Gesichtskontrolle.

Sicherheitsexperten sind offensichtlich der Meinung, dass eine automatische Fluggast-Untersuchung wesentlich genauer ist als die Überprüfung durch menschliche Mitarbeiter. Daher sollen Reisende in Großbritannien zukünftig von einem technischen System zur Wiedererkennung von Gesichtern kontrolliert werden. Nach dem Scan erfolgt ein Abgleich der biometrischen Daten mit den Angaben auf Reisepässen. Von der neuen Vorgehensweise verspricht man sich mehr Sicherheit und kürzere Wartezeiten während der Passkontrollen. Zudem erhoffen sich die Behörden von der Technologie bessere Ergebnisse im Kampf gegen Identitätsbetrug. Diese unbemannten Kontrollstationen soll es erstmals während der Haupturlaubszeit im Sommer geben. Dabei handelt es sich vorerst um ein Pilot-Projekt für Briten und EU-Bürger mit neuen biometrischen Pässen...

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:: Kalter Putsch gegen das Grundgesetz ::

· tar, den 29.04.08 in Deutschland, Europa, Krise, Politik, Probleme, Verschwörung

Quelle: neues-deutschland.de

Die EU-Verfassung ist gescheitert – die Lissaboner Ermächtigungsgesetze sollen an ihre Stelle treten

Heute wird der Bundestag endgültig den so genannten EU-Reformvertrag beschließen. Er gibt dem EU-Rat diktatorische Befugnisse und ermöglicht unkontrollierbare Kriegseinsätze.

Der Bundestag fällt heute eine historisch bedeutsame Entscheidung, die dieses Land grundlegend verändern wird – im schlechten Sinne, wie immer in den letzten Jahren, wenn die Herrschenden dem Volk eine »Reform« versprachen. Zur Abstimmung steht dieses Mal nicht die mit diesem Begriff vernebelte Zerstörung des Gesundheitswesens, des Rentensystems oder der Bahn, sondern die »Reform« der Europäischen Union.

Man darf davon ausgehen, dass die Abgeordneten über einen Text abstimmen werden, den nur eine kleine Minderheit gelesen hat: Die EU hat das Gesamtdokument mit insgesamt 479 Seiten erst vor neun Tagen, am 15. April, als zusammenhängenden Text veröffentlicht. Das Ganze ist ein selbst für Akademiker schwer verstehbares Paragrafenwirrwarr, das – so der britische Historiker Timothy Garton Ash – »eher einer Bedienungsanleitung für Gabelstapler gleicht«.

Ein Ermächtigungsgesetz
Etwa 95 Prozent der Bestimmungen, so die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, gleichen jenen der EU-Verfassung, die 2005 durch Volksabstimmungen in Frankreich und den Niederlanden gescheitert ist. Schon damals monierten linke Parteien, Friedensbewegung und Globalisierungskritiker wie Attac die militaristischen und neoliberalen Implikationen des Machwerks...

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:: Ein Kurs in Volkswirtschaft für die Herren Minister ::

· tar, den 27.04.08 in Deutschland, Geschichte, Krise, Liberalismus, Lösungen, Lügen, Medien, Pax Aeterna, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, in Eigener Sache

Es ist mal wieder soweit. Das periodisch wiederkehrende Versprechen von der Tilgung der Staatsverschuldung erhebt sich erneut aus einem ministerialen Kleingeist, um die Massen zu verblenden. Ein kleiner Beitrag könnte da Aufklärungsabhilfe schaffen.

Wieso hat denn der Staat überhaupt Schulden?

"Weil er mehr ausgibt, als er einnimmt.", lautet eine plumpe, aber plausibel wirkende Antwort.

Woher nimmt der Staat dann das Geld, das er für die Mehrausgaben benötigt?

Er nimmt es als Kredite bei Geschäftsbanken am Markt auf. Diese wiederum buchen nun die gekauften Staatspapiere (Anleihen) in der Höhe des Kredites als Forderungen und erhöhen entsprechend das Girokonto des Staates um dieselbe Höhe als Sichteinlagen in ihrer Bilanz.

Ist das notwendig?

Nein, da der Staat kurzerhand sein eigenes Geld schöpfen könnte, statt es sich zu leihen.

Quelle: wikiquote.org (Originalzitat)

"Es ist absurd zu sagen, dass unser Land zwar 30 Millionen $ als Anleihen herausgeben kann, aber nicht 30 Millionen $ als Währung. Beides sind Zahlungsversprechen, aber die eine Option mästet den Wucherer und die andere hilft dem Volk. Wenn die Währung, die durch die Regierung herausgegeben wird, wertlos wäre, dann wären es die Anleihen ebenso." - Thomas Alva Edison

Der Staat wäre dann schuldenfrei. Eine Staatsverschuldung ist folglich völlig unnötig!

Woher nehmen wir denn nun das Geld für die Schuldentilgung?

Von einem Ersatzschuldner natürlich. Weil Geld nur durch Schuld entstehen kann und weil Schulden immer einem Gläubiger gegenüberstehen.

Gibt es also kein Guthaben ohne Schulden?

Nein, dank unseres 'wunderbaren' Geldsystems kann Geld ausschließlich nur durch Schuld, also durch Kredit, entstehen. Der Hauptgläubiger aller Schulden ist im Endeffekt derjenige, der diese Schuld, also die Kredite gewährt hatte. Und der Hammer ist, er fordert nicht nur diesen Kredit zurück, sondern zusätzlich noch Zinsen. Man muss also mehr zur Tilgung zurückzahlen, als überhaupt erzeugt worden ist. Ergo bedarf es, um eine Urschuld tilgen zu können, immer einer Folgeschuld.

Wie will der Staat also ohne Neuverschuldung alte Schulden vollständig tilgen?

Überhaupt nicht! Und genau aus diesem Grunde wird das regelmäßige Versprechen der Staatschuldentilgung nie eingehalten werden können - es sei denn man

a) stoppt de facto die Wirtschaft, da bei jeder Tilgung Geld entzogen wird und ohne Geld im Umlauf gibt es auch kein Wirtschaften mehr. Es bleibt allerdings ein Rest an Schuldforderungen übrig.
b) bürdet die Schulden einem anderen Staat auf und verlagert damit das Kettenbriefproblem der Entschuldung durch Umschuldung, die jedem Individuum gegeben ist, auf nationale Ebene um - aber mit welcher Legitimation?

Nochmal die berühmten 3 Fragen, die man Politikern stellen muss, die derartige falsche Hoffnungen der Möglichkeit einer vollständigen Schuldentilgung verbreiten:

1. Warum leihen sich Regierungen Geld von privaten Banken gegen Zinsen, obwohl sie das Geld, das sie benötigen, selbst schuld- und zinsfrei schöpfen könnten?

2. Warum wird Geld überhaupt als Schuld geschöpft?

3. Ist nachhaltiges Wirtschaften mit einem Geldsystem, das auf eine dauerhaft exponentielle Geld- und Schuldenmenge angewiesen ist, um nicht zu kollabieren, überhaupt möglich?

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:: Immer mehr Bürger kündigen Lebensversicherung ::

· tar, den 27.04.08 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: t-online.de

Immer mehr Bundesbürger müssen nach einem Zeitungsbericht aus Geldnot ihre Lebensversicherung vorzeitig kündigen und verlieren damit einen Teil ihrer Altersvorsorge. Nach der jüngsten Statistik zahlten die Versicherer 2006 den Rekordbetrag von rund 12,2 Milliarden Euro vorzeitig aus, wie der "Münchner Merkur" unter Berufung auf den Branchendienst Policen Direkt aus Frankfurt berichtete. Das seien rund 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahr gewesen...

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