.: März 2008 :.


:: Amsterdamer Wechselstuben nehmen keine Dollar ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Verwirrung bei US-Touristen auf Amsterdam-Trip: Ihre Dollar-Noten können sie bei kleinen Wechselstuben nicht mehr in Euro umwandeln. Zu riskant ist den Geldwechslern das Geschäft mit der schwachen Währung.

In den vergangenen Tagen hat der US-Dollar praktisch jeden Tag weiter an Wert verloren. Den kleinen Wechselstuben ist das Auf und Ab der US-amerikanischen Währung inzwischen zu riskant...

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:: Ein Darmstädter Signal für den Frieden ::

· tar, den 27.03.08 in Deutschland, Krieg, Nahost, Politik, Probleme

Quelle: politblog.net

Ein deutscher Watada

Auf Politblog.net wurde mehrere Male über den US-Soldaten Ehren Watada berichtet. Dieser hatte einen Marschbefehl in den Irak mit der Begründung verweigert, dass dieser illegal sei. Bis heute hat es die Armee nicht geschafft, Watada wie angestrebt ins Gefängnis zu stecken.

In der Süddeutschen Zeitung kann man nun von Jürgen Rose lesen. Ein Bundeswehr-Soldat vom Schneid Watadas, der seinen Kameraden als Vorbild dienen sollte:

“Oberstleutnant Jürgen Rose ist seit fast 31 Jahren Soldat. (…) Die heutigen Aufgaben der Bundeswehr gefallen ihm nicht mehr so gut, und das macht Rose, 49, auch deutlich, wann immer es geht. Er schreibt Artikel in der linken Wochenzeitung Freitag und anderswo: Gegen die Wehrpflicht, gegen den ‘völkerrechtswidrigen Angriffskrieg’ im Irak, gegen die ‘Feigheit’ der Generalität...

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:: Geld-Guru sagt Dollar-Sturz und Pleiten voraus ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Jim Rogers ist eine Legende unter Investmentbankern. Als einer der wenigen redet er Tacheles über die Finanzkrise. Im Interview mit WELT ONLINE attackiert Rogers US-Notenbank-Chef Bernanke für dessen Zinspolitik. Und der Experte erläutert, womit Anleger heute überhaupt noch Geld verdienen können.

Finanzexperten, die Tacheles reden, sind dieser Tage rar gesät. Schließlich herrscht Panik an den Märkten, da wollen die Profis die angeschlagene Stimmung nicht mit unbedachten Aussagen zusätzlich verschlechtern. Das gilt für Bankexperten wie Hedgefonds-Manager gleichermaßen. Investmentstar Jim Rogers setzt sich über alle Konventionen hinweg. Der von New York nach Singapur ausgewanderte 67-Jährige kann sich deutliche Worte leisten, setzt er doch seit Jahren auf die richtigen Anlagetrends. Für Furore sorgte der kantige Investor, als er zusammen mit George Soros zwischen 1970 und 1980 den Quantum-Hedgefonds managte und dabei vierstellige Renditen erzielte.

WELT ONLINE: Die Börsen sind außer Rand und Band. Wie schätzen Sie die Situation ein?

Jim Rogers: Die Lage ist sehr ernst. Nach den Exzessen der vergangenen Jahre wird uns jetzt die Rechnung präsentiert. Wir stehen vor milliardenschweren Schieflagen im Finanzsektor, einem Crash am US-Immobilienmarkt und müssen einen Kollaps der Weltleitwährung Dollar mit ansehen. Zu allem Überfluss verschärfen die Notenbanken mit ihren Hilfsaktionen die Lage.

WELT ONLINE: Moment mal. Die Währungshüter sind doch die Einzigen, die jetzt noch helfen können. Mit ihren Milliarden springen sie dem maroden Bankensystem und damit auch den Märkten doch regelmäßig zur Seite.

Rogers: Der wilde Aktionismus der US-Notenbanken macht alles nur noch schlimmer. Jetzt geht Fed-Chef Ben Bernanke herum und kauft den Banken ihre prekären Immobilienanleihen ab. Was will der Mann als Nächstes tun? Mit dem Hubschrauber durch die Welt fliegen und sämtliche Risikopapiere von Not leidenden Autokrediten bis zu gefährdeten Konsumentendarlehen einsammeln? ...

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:: Es gibt keine „deutschen Interessen“ am Hindukusch ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Deutschland, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: berlinerumschau.com

Schluß mit den Kriegen in Afghanistan und Irak

Sieben Jahre nach dem US-Angriff auf Afghanistan und fünf Jahre nach der Invasion der „Willigen“ sind die Interventionstruppen im Mittleren Osten am Ende. Die Einsätze waren ohnehin falsch, aber jetzt muß Schluß sein damit. Vor allem muß die Bundeswehr dort raus und es darf keine weitere deutsche Unterstützung geben. Man mag einwenden, damit wäre die NATO am Ende. Das muß nicht so sein, aber wenn es so käme, wäre es nur gut.

Über die Zahlen der getöteten Menschen in beiden Ländern gibt es unterschiedliche Schätzungen. Vor allem im Irak soll die Zahl der Zivilisten – also der „Kollateralschäden“ in die Nähe der Million kommen. Genau nachprüfen kann man das nicht, aber es gibt genügend seriöse Quellen, die von den Zuständen in beiden Ländern berichten. Beide Einsätze sind in jedem Falle verheerend. Die Regierung weiß auch, daß sie in diesem Punkt gegen die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung regiert. Doch das schert sie nicht – das ist „politische Führung“! Argumente helfen da wenig. Nur wenn der politische Druck so stark wird, daß niemand – es sei denn um den Preis der Regierungsfähigkeit – diesen Protest politisch überlebt, können sich Erfolge einstellen. Das muß jetzt bis zur nächsten Wahl 2009 deutlich rüberkommen...

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:: Die Realität in Amerika ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

Vergisst was die Medien uns über Amerika erzählen, diese geschönte Welt in der alles in Ordnung ist und wir sollen uns deshalb keine Sorgen machen, stimmt alles nicht. Tatsächlich ist es viel schlimmer als wir glauben und es sieht gar nicht gut aus.

Glaubt den Medien nichts, denn die berichten nur unwichtiges Zeug, um von der Realität abzulenken. Wenn man sich die Ereignisse die jetzt in Amerika passieren anschaut, dann hat man ein Gespür was wirklich los ist. Und alles was in den USA abgeht, kommt früher oder später auch zu uns. Das war schon immer so.

Hier einige Anzeichen:

Laut neuester Umfrage der Zeitung USA Today und dem Umfrageinstitut Gallup, glauben 79% der Amerikaner, das Land ist in einer Rezession die einige Jahre andauern wird. Dieses Resultat zeigt, wie pessimistisch die Menschen über den Zustand der US-Wirtschaft sind. Als sie gefragt wurde, ob sie meinen das Land würde in eine Depression gehen, antworteten 59%, ja das wäre höchstwahrscheinlich und 79% sagten, sie wären sehr besorgt darüber. (Quelle)

Die Pfandleiher verzeichnen eine Steigerung um 40% der Menschen, die ihre Wertsachen verpfänden „Das Geschäft läuft sehr gut“ sagte Doug Robinson von Crown City Loan & Jewelry in Old Pasadena. Für den Kredit, welche die notleidenden Menschen bekommen, nach der Hinterlegung eines Wertgegenstandes, müssen sie sage und schreibe 60% an Zinsen pro Jahr zahlen. Dies zeigt, mit der Not der Menschen kann man riesige Profite machen. (Quelle) ...

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:: Patienten fliehen aus Klinik ::

· tar, den 27.03.08 in Afrika, Medizin, Probleme, Soziales

Quelle: n-tv.de

In Südafrika ist erneut eine mit extrem gefährlichen Tuberkulose-Erregern infizierte Patientengruppe aus einer geschlossenen Krankenhausabteilung geflohen. Die flüchtigen 21 Patienten stammen aus dem Jose Pearson-Krankenhaus in Port Elizabeth, in dem bereits im Dezember 2007 eine Massenflucht stattfand. Beim jüngsten Ausbruch hatten insgesamt 33 Tuberkulose-Patienten die Wächter eingeschüchtert und das Hospital verlassen. 12 davon sind mittlerweile wieder im Krankenhaus...

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:: US-Mint ausverkauft ::

· tar, den 27.03.08 in Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: ad-hoc-news.de

Der Goldpreis kann sich im gestrigen New Yorker Handel von 912 auf 926 $/oz erholen, wird aber zum Handelsschluß wieder auf 914 $/oz gedrückt. Heute morgen zeigt sich der Goldpreis im Handel in Sydney und Hongkong freundlicher und notiert aktuell mit 926 $/oz um etwa 12 $/oz unter dem Donnerstagsniveau vor Ostern. Derzeit spaltet sich der Goldmarkt in einen Papiergoldmarkt, an dem die Preise auf Niveaus gedrückt werden, die vom physischen Markt nicht mehr akzeptiert werden.

Anleger oder Händler sind praktisch nicht bereit, auf dem gedrückten Niveau des Papiergoldmarktes Ware abzugeben. Der Markt trocknet derzeit völlig aus, da das Kaufinteresse andererseits neue Rekordmarken erreicht. Das Kaufinteresse ist derzeit so groß, daß es in den nächsten Wochen schwierig werden wird, überhaupt Ware zur Verfügung stellen zu können, selbst wenn die Preise am Papiergoldmarkt wieder deutlich ansteigen sollten. Besonders ausgeprägt ist die Situation am Silbermarkt. Nachdem die Canadian Mint (1 oz Maple Leaf) und die Perth Mint (1 kg Kookaburra) bereits zwischen Oktober 2007 und Februar 2008 erhebliche Probleme hatten, den Markt mit ihren Silberprodukten zu beliefern und bei der Canadian Mint selbst eine Produktionsausweitung um 50 % nicht ausgereicht hat, neue Lieferzeiten von etwa 2 Wochen bereits im März wieder zu verhindern, meldet am Donnerstag vor Ostern die US-Mint den kompletten Ausverkauf der US-Eagle. Bislang wurde noch kein Datum genannt, ab wann die Münzen wieder lieferbar sind. Da in den US-Eagle in den letzten Monaten wegen der Lieferprobleme der Canadian Mint massiv investiert wurde und unklar ist, in welchem Umfang der ab Februar 2008 verfügbare Wiener Philharmoniker die gestiegene Nachfrage nach Silberprodukten befriedigen kann, deuten sich für die nächsten Wochen massive Lieferprobleme bei der Versorgung des Silbermarktes an. Solange es nicht zu einer deutlichen Erholung des Papiersilberpreises kommt oder die Nachfrage nach physischen Silber einbricht, wird der Markt für physisches Silber deutliche Aufschläge auf den Papiersilberpreis akzeptieren müssen...

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:: Eher Deflation als Stagflation ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Australien, Deutschland, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: blog.zeit.de

Stagflation ist das Modethema dieser Tage. Weltweit steigt die Inflation. Bei den Verbraucherpreisen hat sie sich binnen Jahresfrist auf fast 4 Prozent verdoppelt, und die Explosion der Rohstoffpreise könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Flucht in Sachwerte, also die Flucht vor der Geldentwertung, in vollem Gange ist. Gleichzeitig gibt es immer mehr Anzeichen, dass sich das Wirtschaftswachstum abschwächt, global von 5 Prozent im Jahr 2006 auf knapp 4 Prozent in diesem Jahr. Steigende Inflation und stagnierender Output ergeben Stagflation.

Das ist das Schlimmste, was Notenbanken passieren kann: Weil die Inflation so hoch ist, können sie sich nicht leisten, die Nachfrage und damit das Wachstum durch niedrigere Zinsen zu stimulieren. Konflikte mit den jeweiligen Regierungen sind vorprogrammiert. Tun sie es dennoch, könnten die Inflationserwartungen nachhaltig anziehen, was die Prämien für das gestiegene Inflationsrisiko und damit die Anleiherenditen in die Höhe treibt. Das ist wiederum schlecht für das Wachstum. Die Aktienmärkte leiden ebenfalls, weil sie einerseits mit den (dann fallenden) Rentenkursen korreliert sind, und weil sich andererseits die Gewinnaussichten durch das schwächere Wachstum eintrüben. Das kann nicht gut für die Investitionstätigkeit sein...

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:: Goldman sees credit losses totaling $1.2 trillion ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: reuters.com

Goldman Sachs forecasts global credit losses stemming from the current market turmoil will reach $1.2 trillion, with Wall Street accounting for nearly 40 percent of the losses.

U.S. leveraged institutions, which include banks, brokers-dealers, hedge funds and government-sponsored enterprises, will suffer roughly $460 billion in credit losses after loan loss provisions, Goldman Sachs economists wrote in a research note released late on Monday.

Losses from this group of players are crucial because they have led to a dramatic pullback in credit availability as they have pared lending to shore up their capital and preserve their capital requirements, they said...

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:: Zocker und Hasardeure werden belohnt ::

· tar, den 27.03.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Rettungsaktionen für marode Banken wie Bear Stearns sind bedenklich. Dadurch wird die fatale Botschaft ausgegeben: Zockt in guten Zeiten, was das Zeug hält; und wenn etwas schief geht, lässt sich immer noch ein guter Deal aushandeln. Doch wer an der Börse verdienen will, muss auch Risiken in Kauf nehmen.

Die Rettung des Wall-Street-Hauses Bear Stearns bringt alle Facetten mit sich, die typisch für eine schwere Krise sind – und vielleicht noch etwas mehr. Panikartig hatte die US-Notenbank Federal Reserve gemeinsam mit JP Morgan vor einer Woche den Kollaps der Investmentbank verhindert.

Statt eines Totalausfalles sollten die Aktionäre nur 200 Millionen Euro für eine Bank erhalten, die noch wenige Tage zuvor fast 30mal soviel wert war. Es scheint nur allzu verständlich, dass die Bear-Stearns-Aktionäre nun nicht bereit sind, sich mit zwei Euro pro Aktie abspeisen zu lassen. Deshalb hat nun JP Morgan den Angebotspreis verfünffacht...

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