.: Februar 2008 :.
· tar, den 25.02.08 in Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: vlothoer-anzeiger.de
Die Affäre um Steuerhinterziehungen über Liechtenstein zieht immer weitere Kreise. Die Ermittler verfügen inzwischen nicht mehr nur über die Kundendaten der LGT-Bank, sondern mindestens einer weiteren Bank aus dem Fürstentum.
Allein in dem LGT- Material tauchen laut "Spiegel" 1400 deutsche Anleger auf. Bis zu 20 Mitarbeiter deutscher und liechtensteinischer Finanzinstitutionen stehen demnach im Verdacht, an illegalen Steuersparmodellen mitgearbeitet zu haben. Auch die USA und laut "Sunday Times" Großbritannien sollen die Daten gekauft haben; in den USA sollen 50 Verfahren eingeleitet worden sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich für eine strenge Verfolgung der Steuersünder aus.
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) wollen die Ermittler nun gegen die Kunden der weiteren Bank vorgehen, von der sie demnach umfangreiche Kundendaten besitzen. Aufgrund der Unterlagen aus dem LGT-Bestand seien bislang die Wohnungen von mehr als einhundert Verdächtigen durchsucht worden. Zentrum sei der Großraum München mit etwa 40 Verfahren gewesen. In einigen Fällen hätten die Verdächtigen noch vor der Ankunft der Fahnder Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet.
Bei dem Informanten, der die LGT-Daten dem Bundesnachrichtendienst (BND) verkauft hat, handelt es sich "Spiegel" und "Focus" zufolge um jenen ehemaligen LGT-Beschäftigten, der im Fürstentum bereits 2004 wegen Datendiebstahls vor Gericht gestanden hatte. Demnach hatte der 42-Jährige für die Bank das Papierarchiv digitalisiert und deshalb Zugang zu den Kundendaten.
Außerdem soll der BND laut der Schweizer Zeitung "SonntagsBlick" Informationen von drei Bankern in Liechtenstein bezogen haben, darunter von einem Pädophilen durch Erpressung. Der BND wies den Bericht am Sonntag in Berlin als "Nonsens" zurück. Der Wahrheitsgehalt der Zeitung gehe gegen Null...
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· tar, den 22.02.08 in Soziales, Wissenschaft
Quelle: anleger-nachrichten.de
Manchmal verhalten sich Menschen nicht anders als Schafe in einer Herde: In Gruppen folgen sie scheinbar widerstandslos einer kleinen Zahl von Anführern, die sie zu einem Ziel leiten. Dies berichten Wissenschaftler um Jens Krause von der Universität Leeds im Journal "Animal Behaviour". Die Erkenntnisse gäben einen Einblick in die Entstehung von Kooperation, könnten aber auch genutzt werden, um Fußgängerströme in belebten Gegenden zu lenken oder Fluchtpläne für Katastrophenfälle zu erarbeiten...
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· tar, den 22.02.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: anleger-nachrichten.de
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ist der Befürchtung entgegengetreten, das Volumen der deutschen Einlagensicherung reiche nicht aus, um mögliche Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise abzufedern. "Er (Steinbrück) hält die Einlagensicherung für stabil, ausreichend dimensioniert, und es gibt überhaupt keinen Anlass, dass es dort aus diesem Bereich Probleme geben könnte", sagte Steinbrücks Sprecher Torsten Albig am Freitag in einer Pressekonferenz in Berlin auf eine entsprechende Frage.
Steinbrück hatte am Mittwoch vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" erklärt, das deutsche Bankensystem um Privatbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen verfüge zusammengenommen nur über eine Sicherungseinlage von etwa 4,6 Mrd EUR. Albig hatte zu dieser Zahl am Donnerstag auf Nachfrage keine Stellung genommen. Ein Sitzungsteilnehmer hatte Dow Jones Newswires aber bestätigt, dass Steinbrück diese Zahl in der Sitzung genannt habe...
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· tar, den 22.02.08 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Preisschock für Millionen Gaskunden: Rund 140 Versorger erhöhen erneut ihre Tarife, ein durchschnittlicher Haushalt kommt auf Mehrkosten von bis zu 186 Euro. Besonders kräftig langen die großen Energiekonzerne zu - SPIEGEL ONLINE zeigt, wer wie viel zahlen muss.
Die Energiepreise steigen und steigen - und ein Ende ist nicht in Sicht. Erst zum Jahreswechsel hatten Hunderte Gasversorger ihre Tarife angehoben - jetzt startet die nächste Welle. Laut Verbraucherportal Verivox erhöhen mindestens 140 lokale Gasversorger im Frühjahr die Gaspreise. Im Schnitt steigen sie um 6,6 Prozent. Als Grund nennen die Unternehmen gestiegene Beschaffungskosten und das hohe Niveau beim Ölpreis, an den der Gaspreis gekoppelt sei.
Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden kommt durch die Preiserhöhung auf eine jährliche Mehrbelastung von 85 Euro. Den stärksten Preissprung müssen die Kunden der Stadtwerke Reichenbach im Vogtland hinnehmen: Hier steigt der Gaspreis um 14,1 Prozent, was für einen Musterhaushalt Mehrkosten von 186 Euro bedeutet (siehe Tabelle)...
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· tar, den 22.02.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
The German government has had to bail out state-owned banks with taxpayers' money after their managements recklessly gambled away billions on subprime investments. But if a state-owned bank were to go under, the consequences could be disastrous for the whole economy.
Ingrid Matthäus-Maier, a member of the center-left Social Democratic Party (SPD) and the CEO of the state-owned KfW banking group, is undoubtedly in one of Germany's highest earnings brackets. Although her annual salary of €418,000 ($614,000) is substantially lower than that of her counterpart at Deutsche Bank, Josef Ackermann, who earns a tidy €13 million a year, she does earn more than twice the salary of German Chancellor Angela Merkel, who has to make do with a mere €200,000.
That's nice for Matthäus-Maier. A lawyer by profession who was a financial expert for the SPD for many years, she would not have been able to get on the board of a private bank in 1999, the year she joined the board of KfW --- she lacked the banking experience required by law. But KfW is not subject to the same regulations as other banks, which explains why Matthäus-Maier doesn't owe government auditors an explanation --- not even now, in the wake of recent public accusations that she botched the IKB crisis...
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· tar, den 22.02.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: handelsblatt.com
Nach Milliardenverlusten im vergangenen Jahr hat die frühere GM-Tochter GMAC massive Kostensenkungen in den USA angekündigt. 930 Mitarbeiter müssen gehen, 15 Geschäftsstellen werden geschlossen. Die Pläne nähren die Befürchtungen, dass es um die Geschäfte der Autofinanzierer schlechter steht, als bislang bekannt ist.
Der New Yorker Finanzinvestor Cerberus greift nach einem eisernen Sparkurs beim US-Autokonzern Chrysler auch bei seiner zweiten prominenten US-Beteiligung hart durch: Der 35 Mrd. Dollar Umsatz schwere Finanzdienstleister GMAC müsse die Kosten in der Autofinanzierung senken und werde deshalb 15 seiner 20 Geschäftsstellen in den USA und Kanada schließen, teilte das Unternehmen gestern mit. 930 Mitarbeiter müssen gehen. Als Grund nannte GMAC den Milliardenverlust des vergangenen Jahres.
Die Maßnahmen nähren die Befürchtungen einiger Analysten, dass die Geschäfte im Bereich der Autofinanzierung schlechter laufen, als die Branche einräumt. Nach Angaben der American Bankers Association war die Zahl wackeliger Autodarlehen in den USA bereits im dritten Quartal 2007 auf ein 16-Jahreshoch gestiegen. Der Konjunktureinbruch im Schlussquartal legt nahe, dass sich diese Zahlen weiter verschlechtert haben. Eine GMAC-Sprecherin betonte, die Zahl der Kreditausfälle sei bisher nur leicht gestiegen. Um diesem Trend zu begegnen, habe der Konzern im Vorjahr bereits dreimal seine Bedingungen bei der Kreditvergabe verschärft...
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· tar, den 22.02.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: faz.net
Die Kreditkrise in den Vereinigten Staaten weitet sich aus. Das neueste Opfer sind bislang als sichere Anlage geltende Spezialanleihen, die von Kommunen, Krankenhäusern, Universitäten, Museen oder auch Unternehmen ausgegeben werden.
Diese als Auction Rate Securities bekannten Anleihen, deren Markt ein Volumen von 330 Milliarden Dollar (223 Milliarden Euro) hat, sind festverzinsliche Wertpapiere mit langer Laufzeit, die aber wie Kurzläufer funktionieren. Der Zinssatz wird in kurzen Abständen, die von 7 bis 35 Tage reichen können, bei einer Auktion neu festgesetzt. In normalen Zeiten zahlen Emittenten daher niedrigere Zinsen als für reguläre Anleihen mit langer Laufzeit.
Auktionierte Zinspapiere werden illiquide ...
Banken empfahlen die Papiere vermögenden Privatanlegern, weil sie höhere Renditen abwarfen als vergleichbare Geldmarktpapiere und genauso schnell flüssig gemacht werden konnten. Das galt zumindest so lange, wie der Markt noch funktionierte. Die durch die Ausfälle bei zweitklassigen Hypotheken ausgelöste Vertrauenskrise auf den Kreditmärkten hat in den vergangenen Wochen zu starken Verwerfungen bei Auction-Rate-Papieren geführt. Dutzende Auktionen scheiterten, weil sie nicht auf genügend Interesse von Investoren stießen...
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· tar, den 21.02.08 in Amerika, Europa, Krise, Lügen, Politik, Probleme, Verschwörung
Quelle: bueso.de
Immer rascher kommen inzwischen die Anzeichen eines europäischen Komplottes zu Tage, eine faschistische Diktatur in West- und Mitteleuropa zu errichten. Betrachtet man neben diesen gegenwärtigen Entwicklungen die Anstrengungen der Gruppe hinter dem New Yorker Bürgermeister Bloomberg wie George Shultz und Felix Rohatyn, die einst Pinochet zur Macht verhalfen, so kann man ohne große Schwierigkeit feststellen, daß ein internationaler, faschistischer Coup d'Etat in Europa und den USA bereits in vollem Gange ist. Erst während der letzten Wochen sind die Implikationen dieser transatlantischen faschistischen Verschwörung, eine klare und unmittelbare Gefahr für die weltweite Zivilisation, deutlich zu Tage getreten.
Jeder vernünftige Bürger beiderseits des Atlantiks sollte das als Bedrohung von Leben und Freiheit seiner oder ihrer Nation und Familie erkennen. Diejenigen, die diese unmittelbare Gefahr nicht wahrhaben wollen, sind als erbärmliche Narren oder, schlimmer noch, wie die armen Deutschen zu betrachten, die die Gefahr, die Hitler und Mussolini schon 1933/34 für die Zivilisation darstellten, einfach nicht ernst nahmen.
Das gegenwärtige transatlantische Komplott wird von den Londoner Kreisen des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair gesteuert. Es muß umgehend aufgehalten werden, andernfalls wird es in diesem Jahr praktisch weder in Nordamerika, noch in West- oder Mitteleuropa bedeutsame Wahlen im Sinne repräsentativer Demokratie geben.
Der Schlüssel zum Verständnis dieser deutlichen Gefahr liegt in folgendem...
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· tar, den 20.02.08 in Europa, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: portal.1und1.de
Der rumänische Gewerkschaftsbund Cartel Alfa hat dem finnischen Handy-Hersteller Nokia vorgeworfen, in seiner neuen Fabrik im rumänischen Jucu die Arbeitszeit über das in Rumänien zulässige Maß hinaus verlängern zu wollen.
Dies wäre "eine neue Form der Sklaverei", sagte der Präsident von Cartel Alfa, Bogdan Hossu, am Dienstag, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. An den rumänischen Standort wird die Produktion des Handy-Werks in Bochum verlagert, das im Gegenzug geschlossen wird.
Nokia wolle über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen, sagte Hossu weiter. Derzeit seien höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses "flexibler" zu machen. Einzelheiten wurden nicht genannt...
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· tar, den 19.02.08 in Amerika, Börse, Europa, Fernost, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: leap2020.eu
Nach Auffassung von LEAP/E2020 wird sich im dritten Quartal 2008 der Ablauf der umfassenden weltweiten Krise noch einmal deutlich beschleunigen. Denn in diesen Monaten überlappen sich alle Sequenzen der Krise (vgl. untenstehende Übersicht), ihre Folgen schaukeln sich gegenseitig hoch und lassen die Krise am deutlichsten spürbar werden. Im Quartal 2008 wird die Krise die Grundfesten der internationalen Wirtschaftsordnung angreifen und natürlich ganz besonders in den USA - dem Epizentrum der derzeitigen Krise - wüten. In den USA wird sich diese erneute Beschleunigung im erneuten Absturz des Dollars und im Zusammenbruch der Realwirtschaft äußern. Nachdem die Immobilienblase und die Kreditblase geplatzt sind, ist der Zusammenbruch der Realwirtschaft lediglich der letzte Akt im sozialen und wirtschaftlichen Trauerspiel der US-Rezession. Der Zusammenbruch der amerikanischen Realwirtschaft bedeutet nichts anderes als den Quasi-Stillstand der gesamten amerikanischen Wirtschaftsmaschinerie: viele Privatpersonen und öffentliche Einrichtungen werden Pleite gehen, Unternehmen schließen, und die amerikanischen Staaten und Kommunen die Leistungen der Öffentlichen Hand einstellen.
Als Menetekel dient die Ankündigung der US-Regierung, ab März 2008 ein Service der Veröffentlichung ihrer Wirtschaftsindizes einzustellen; angeblich aus Gründen der Geldknappheit. Die Leser der 2. Ausgabe des GEAB, in der wir erstmals vor einer bevorstehenden umfassenden weltweiten Krise warnten, werden sich sicherlich noch daran erinnern, dass wir in der Einstellung der Veröffentlichung der Geldmenge M3 durch die US-Zentralbank einen untrüglichen Hinweis auf den bevorstehenden Absturz des Dollars sahen. Mit der Einstellung der Veröffentlichung der Wirtschaftsindizes liegt nach unserer Auffassung der klare Beweis vor, dass die US-Regierung mit wirtschaftlich schwersten Zeiten für das Land rechnet...
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