.: Februar 2008 :.


:: Wie man in Belgien Schwarzgeld abschreibt ::

· tar, den 29.02.08 in Deutschland, Europa, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: tagesschau.de

Die Affäre um Liechtensteiner Banken hat es mal wieder eindrucksvoll bewiesen: In Anbetracht der vielen Steuerbetrüger gibt es einfach viel zu wenig Fahnder, um dem Betrug am Staat beizukommen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Behörden mittlerweile sogar der Hilfe von Kriminellen bedienen, um an die Daten der Hinterzieher zu kommen. Da sollte man doch denken, dass jede Hilfe willkommen ist...

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:: Moderne Dieselmotoren sind schädlicher als die alten ::

· tar, den 29.02.08 in Biologie, Probleme, Technik, Wissenschaft

Quelle: dradio.de

Ein deutsch-italienisches Forscherteam kommt zu einem unerwarteten Ergebnis: Die Rußpartikel, die ein moderner Dieselmotor ausstößt, töten mehr Zellen der menschlichen Immunabwehr als die Teilchen der älteren Motortypen. Der Grund für die Gefährlichkeit liege in der gänzlich anderen Struktur und Größe der Rußpartikel, erklärten die Forscher. Die Teilchen mit ihren nunmehr fünf bis 20 Nanometern seien nur noch halb so groß wie früher. Damit könnten die Partikel eines modernen Motors, der die Euro IV Norm erfüllt, nicht nur tiefer in die Lunge eindringen. Ihre Oberfläche sei auch reaktiver und könne Zellmembranen leichter angreifen...

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:: Bernanke kündigt Pleiten an ::

· tar, den 29.02.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, erwartet, dass einige kleinere US-Banken die aktuelle Kreditmarktkrise nicht überleben werden. "Ich gehe davon aus, dass es einige Zusammenbrüche geben wird", sagte er vor dem Banken-Komitee des US-Senats. Bei den großen, international agierenden Banken werde es aber wohl keine ernsthaften Probleme geben. Deren Kapitalstruktur sei weiter gut. Bernanke empfahl allerdings, in einigen Fällen sollten die Institute ihr Kapital erhöhen. Die Aussagen des Fed-Chefs drückten die Stimmung an den US-Börsen.

Einige US-Banken haben in der aktuellen Krise bereits ihr Kapital aufgestockt und dabei häufig einen ausländischen Investor ins Boot geholt. Bernanke sagte, er hoffe, dass sich dieser Trend fortsetze. Zwar sei die Kapitaldecke der Banken nun wohl stark genug, damit die Institute solvent blieben. "Ich bin aber in Sorge, dass die Banken zurückhaltender werden und keine neuen Kredite mehr vergeben - was aber lebenswichtig für die Wirtschaft ist." Daher sollten zumindest einige Banken ihr Kapital weiter aufstocken, um wieder aktiv bei der Kreditvergabe mitzumischen...

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:: Tellerwäscher ohne Obdach ::

· tar, den 29.02.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: woz.ch

Die Immobilienkrise machte Millionen Familien obdachlos. Jetzt wird mit Notdarlehen das grosse Geschäft gemacht. Die Zinsen sind enorm. Die Verschuldungsspirale dreht sich immer schneller.

Das geborgte Leben ist in den USA die normalste Sache der Welt. AmerikanerInnen erstehen alles auf Kredit: das Haus, das Auto, das Studium, die Hochzeit und die Scheidung, Essen und Kleidung, ja sogar die Arztrechnung und die Bestattungskosten werden so bezahlt. Das Realeinkommen ist bloss ein Budgetfaktor unter anderen. Daneben belehnen die meisten mit unverwüstlichem Optimismus das Potenzial der Zukunft.

Frühere Generationen haben wenn möglich einen Sparbatzen für kommende schlechtere Zeiten oder das Alter beiseite gelegt. Die AmerikanerInnen von heute beziehen einen immer grösseren Vorschuss auf kommende bessere Zeiten. Da aber jeder mal krank oder alt wird - jedenfalls fast jeder -, während nur die wenigsten Tellerwäscher den Aufstieg zum Millionär oder auch nur in die Mittelklasse schaffen, ist es eine buchhalterische Tatsache, dass diese Leihrechnung auf Dauer nicht aufgeht. Wenn die erste Schuld fällig wird, braucht es einen nächsten Kredit, dann den übernächsten ...

Die Schuldenuhr kann nicht mehr

Seit ein paar Jahren ist die Sparquote in den USA negativ. Das heisst: Die Leute geben auf Dauer mehr aus, als sie einnehmen - das letzte Mal haben die BürgerInnen der USA vor der Grossen Depression, der Weltwirtschaftskrise der dreissiger Jahre, dermassen von ihren finanziellen Reserven gezehrt oder viel mehr Schulden gemacht...

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:: Im Reich der Rich Boys ::

· tar, den 29.02.08 in Amerika, Europa, Geschichte, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Hier sind kritische Nachfragen unerwünscht: Ausgerechnet im Schweizer Kanton Zug residieren einige der mächtigsten Rohstoffhändler der Welt - und machen diskrete Milliardengeschäfte mit Öl, Gas, Metall und Kaffee. Ein Blick auf die Geheimnisse einer umstrittenen Branche.

Die ganze Region deckte den Mann. Selbst die Landesregierung in Bern legte ihre schützende Hand über ihn. Trotzdem musste er ständig mit der Entführung durch Geheimdienstler der Vereinigten Staaten rechnen. Die hatten für ein Kidnapping per Helikopter schon die Steigung der Straße errechnet, an der er wohnte. Auf dem Dach seiner Firmenzentrale patrouillierten Sicherheitsleute mit Ferngläsern. Zum Lunch ging der "Most Wanted" des FBI durch einen Tunnel, der zu seinem Lieblingsrestaurant führte.

Unglaubliches geschah im Innerschweizer Kanton Zug.

Erst seit dem 20. Januar 2001 führt Marc Rich wieder ein - fast - normales Leben. An diesem Tag wurde der so geniale wie berüchtigte Rohstoffhändler von US-Präsident Bill Clinton begnadigt - nur wenige Stunden vor dem Ende von dessen Amtszeit. Mit einem Federstreich war die seit 1983 bestehende Anklage wegen Steuerhinterziehung, Ölpreismanipulationen und Handel mit dem Feind ebenso aus der Welt geschafft wie die drohende Höchststrafe von 325 Jahren...

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:: "Euro löst Dollar als Leitwährung ab" ::

· tar, den 29.02.08 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Die Rekordmarke von 1,50 Dollar hat der Euro geschafft - wie weit steigt er noch? Bedroht das Währungshoch Jobs und Konjunktur? Drei Experten geben Antworten. Die Ökonomen Straubhaar, Dreger und der Wirtschaftsweise Bofinger über die enormen Risiken - und die wenigen Vorteile.

SPIEGEL ONLINE: Herr Bofinger, der Euro-Kurs steigt und steigt und steigt - wie lange noch?

Bofinger: Im Moment ist kein Ende abzusehen. Die Erfahrung zeigt, dass der Dollar unter Druck steht, wenn die Euro-Zinsen höher sind als die Dollar-Zinsen. Mich hat es deshalb eher überrascht, dass der Euro so lange gebraucht hat, die 1,50-Dollar-Marke zu knacken.

SPIEGEL ONLINE: Welche Gefahren bestehen dadurch für Deutschland?

Bofinger: Die deutschen Ausfuhren stagnieren preisbereinigt seit August. Zusammen mit einer deutlicher schwächeren Weltkonjunktur birgt der steigende Euro-Kurs für eine exportorientierte Wirtschaft wie Deutschland also erhebliche Risiken...

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:: » Mit Rentnern gegen die Bankenkrise « ::

· tar, den 29.02.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Wie schlimm steht es in Zeiten der Kreditkrise um die Banken? Glaubt man der amerikanischen Einlagenversicherung FDIC, sieht es jedenfalls düster aus. Die Behörde will bevorzugt Pensionäre einstellen - um für Bankenpleiten gerüstet zu sein.

Die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), die Einlagen bei 8000 Finanzinstituten versichert, rüstet sich jedenfalls schon mal für den Ernstfall. 25 ehemalige, krisenerfahrene Mitarbeiter sollen wieder eingestellt werden. "Wir stocken personell auf, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein", sagte ein FDIC-Sprecher.

In der Jobanzeige auf der Internetseite heißt es unter dem Stichwort "Anforderungen": "Der Bewerber sollte Erfahrungen mit Bankschließungen, Konkursen und der anschließenden Vermögensabwicklung haben." Flexibilität ist gefordert: Mit Nachtreisen sei häufig zu rechnen, außerdem ist die Stelle nur auf maximal zwei Jahre befristet. Dafür ist das Gehalt ordentlich: Der Mitarbeiter kann jährlich zwischen 67.836 und 180.770 $ verdienen...

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:: Verhältnis kippt ::

· tar, den 29.02.08 in Probleme, Soziales

Quelle: n-tv.de

Die Urbanisierung ist nicht aufzuhalten: Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit lebt am Ende des Jahres 2008 die Hälfte der Weltbevölkerung - 3,4 Milliarden Menschen - in Städten. Bis 2050 werde die Weltbevölkerung zudem von heute 6,7 Milliarden auf 9,2 Milliarden Menschen steigen, heißt es in einem UN- Bericht. "Bisher waren die Zahlen nur Schätzungen, jetzt sind sie unumkehrbar", sagte Hania Zlotnik, die Direktorin des UN-Bevölkerungsprogramms.

Weltweit gebe es heute 19 sogenannte Megacitys mit einer Bevölkerungszahl von jeweils mehr als 10 Millionen Menschen. 2050 sollen es bereits 27 Megacitys sein, heißt es in dem Bericht. Vor allem in Asien und Afrika wachsen die Städte bei gleichzeitigem Rückgang der Landbevölkerung. Bis 2050 werden demnach 600 Millionen Menschen weniger auf dem Land leben als heute...

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:: Bundeshaushalt 2008 ::

· tar, den 26.02.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: bundesfinanzministerium.de

Die Politik hinter den Zahlen

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Die Staatsschulden abzubauen ist das wichtigste Gebot der vergangenen und kommenden Jahre...

Was fällt hier auf? Genau, es fehlen zum Einen beim Vergleich 10%. Zum Anderen wird offenbar, wohin uns der Zinswahnsinn lenkt. Dass Tilgung von Schulden auch eine Tilgung von Guthaben bedeutet, scheint hier nicht zu interessieren. Danke an Jost für den Hinweis.

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:: Ist die Mafia in Brüssel an die Macht gekommen? ::

· tar, den 25.02.08 in Europa, Politik, Probleme, Verschwörung

Quelle: dr-rath-foundation.org

Jede verbleibenden Zweifel darüber, in welche politische Richtung sich die Europäische Union bewegt, wurden kürzlich ein für alle Mal ausgeräumt: EU-Justizkommissar Franco Frattini kündigte Pläne an, künftig alle Besucher der EU überprüfen und ihnen Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Ab 2009 ist die Einbindung von digitalen Fingerabdrücken und Photos in EU-Pässen rechtsverbindlich, und ab 2011 müssen Nicht-EU-Bürger, die ein Visum beantragen, ihre biometrischen Angaben preisgeben.

Frattinis Pläne sehen zurzeit vor, dass Kindern ab sechs Jahren Fingerabdrücke entnommen werden. Datenschutzbeauftragte sagen jedoch voraus, dass letzten Endes die Daten von immer jüngeren Personen erschlossen werden, da die Entwicklung der Technologie stetig voranschreitet. Wenn der Plan von allen 27 Mitgliedsstaaten gebilligt wird, würde er eine der größten Sicherheitsüberprüfungen darstellen, die jemals von der Europäischen Union durchgeführt wurden, und Milliarden von Dollar kosten.

Wer also ist Franco Frattini? Warum wollen er und seine Kollegen Europa dem Anschein nach in eine „Big-Brother“-Gesellschaft verwandeln, in der die Datenschutzrechte von Personen routinemäßig verletzt werden? ...

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