.: Januar 2008 :.


:: Goldgeld = Zinsgeld ::

· tar, den 26.01.08 in Geschichte, Politik, Probleme, Wirtschaft

von atzekeule

Nehmen wir doch mal an, es gäbe einen Goldstandard. Was wäre denn dann anders als heute.

1. Möglichkeit
Angenommen es gäbe einen festen Maßstab z.B. 1Oz Gold = 100€/$/GoGo oder sonstwas. In diesem Fall wäre eine bedarfsgerecht anpassbare Geldmengensteuerung mit dem Goldstandard nicht möglich ist, da es nuneinmal nicht beliebig in der Menge verändert werden kann. Oder soll man Gold bei Verringerung der Geldmenge in einen Vulkan werfen?

2. Möglichkeit
Angenommen die Geldmenge würde über einen Goldpreis gesteuert. Die Geldmenge wird automatisch erhöht und verringert, wenn der Preis dafür verändert wird. Voraussetzung hierfür wäre aber eine komplizierte Kopplung aller anderen Preise an den Goldpreis oder an einen Goldindex, d.h. ein Brot hätte z.B. immer einen festen Gegenwert in Gold. Der Effekt wäre, daß plötzlich bei einer Goldpreiserhöhung eine Geldentwertung stattfindet und jeder weniger Geld bzw. Kaufkraft hätte, da die relative Geldmenge (zur stabilen Goldmenge) gesunken ist. Bei einem Sinken des Goldpreises gilt entsprechend gegenteiliges.

Sicher gibt es noch mehr Möglichkeiten aber beide zeigen jetzt schon die eigentlichen Probleme.

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:: Fed isn't finished by a long shot ::

· tar, den 23.01.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Wirtschaft

Quelle: marketwatch.com

Tuesday's surprise interest-rate reduction by the Federal Open Market Committee doesn't mark the end of U.S. rate cuts by any means, Federal Reserve watchers say.

"Don't take today's move ... to mean that the FOMC is through," said Richard Moody, chief economist at Austin-based Mission Residential, in a note to clients. "We expect another funds rate cut at the scheduled January 29-30 meeting, with possibly more to come in the spring."

Investors seemed open to the idea of further reductions. Wall Street's key equity benchmarks battled back after suffering steep losses at the opening but remained broadly lower at midday. See Market Snapshot.

And the federal funds futures market now points to a 2% fed funds rate by September, Fed watchers said...

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:: Prodi stellt Vertrauensfrage ::

· tar, den 23.01.08 in Europa, Krise, Politik

Quelle: focus.de

Der italienische Ministerpräsident Prodi stellt angesichts der Krise seiner Mitte-Links-Regierung nach dem Ausscheren eines Bündnispartners die Vertrauensfrage.

Das Parlament bestimme das Schicksal einer Regierung, begründete Romano Prodi seinen Schritt am Dienstag vor der Abgeordnetenkammer in Rom.

Am Vortag hatte die kleine Udeur-Partei des ehemaligen Justizministers Clemente Mastella die Zusammenarbeit in der Koalition aufgekündigt. Damit hat Prodis Bündnis, das bisher aus neun Parteien bestand, im Senat keine Mehrheit mehr. Nach den Gepflogenheiten des italienischen Parlaments wird die Abstimmung über die Vertrauensfrage an diesem Mittwoch erwartet...

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:: Strenge Regeln weiter verschärft ::

· tar, den 23.01.08 in Amerika, Beziehungen, Medizin, Politik, Soziales

Quelle: news.orf.at

Eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Kalifornien hat ein Rauchverbot für Mietwohnungen beschlossen. Der Stadtrat von Calabasas, 50 Kilometer nordwestlich von Los Angeles, billigte am Mittwochabend eine entsprechende Verordnung, wie die 25.000-Einwohner-Stadt am Donnerstag mitteilte.

Ziel der selbst ernannten "Nichtraucherstadt" ist es, dass 80 Prozent der Mietwohnungen bis 2012 Nichtraucherwohnungen sind. 2006 hatte Calabasas bereits das Rauchen im Freien verboten, wenn es andere Menschen stören könnte. Die Stadt wies auch spezielle Nichtraucherzonen im Freien aus.

Kein Rauchen auf dem Gehsteig

In dem Vorort von Los Angeles gilt bereits seit 2006 eines der striktesten Rauchergesetze der Welt. In Calabasas dürfen sich Raucher in der Öffentlichkeit nirgendwo eine Zigarette anzünden, wenn andere Menschen von dem Rauch gestört werden könnten.

Die "umfassende Verordnung zur Kontrolle von Rauch aus zweiter Hand" verbietet das Rauchen vor Geschäften, Firmen, Hotels, Bars, Restaurants, in Parks und auf Gehsteigen, erklärt die Stadtverwaltung auf ihrer Website...

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:: Neue Untersuchung zu den Kosten von Gesundheitsschäden und Erkrankungen aufgrund der Verkehrsbelastung in Deutschland ::

· tar, den 23.01.08 in Deutschland, Medizin, Probleme, Soziales, Technik, Wissenschaft

Quelle: sozial-gangbang.blogspot.com

Die Verkehrsbelastung auf deutschen Strassen hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Bisher hielt es niemand in Deutschland für notwendig, die durch Autoabgase entstehenden Gesundheitsschäden sowie den daraus entstehenden Volksschaden statistisch zu berechnen. Warum auch? Autofahren macht Spass und das Auto ist des Deutschen liebstes Kind, da lässt man im Land des Autobaus so schnell nichts drauf kommen.

Im Jahr 1996 beauftragte die Schweizer Bundesregierung ein breit angelegtes Projekt zur Berechnung der externen Kosten des Verkehrs. Darin wurden zum erstenmal umfassend Schäden an der menschlichen Gesundheit und die volkswirtschaftlichen Kosten durch die Emissionen des Verkehrs berechnet.

Da dieses Projekt des Dienstes für Gesamtverkehrsfragen des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaft-Departements das Problem grundlegend und methodisch einwandfrei bearbeitet hat, beauftragte Greenpeace Deutschland das UPI - Umwelt- und Prognose-Institut Heidelberg mit der Übertragung der Schweizer Studie auf die Bundesrepublik Deutschland.

Dabei zeigte sich insbesondere die Feinstaubbelastung als besonders gravierend für die menschliche Gesundheit. Das ist zwar alles hinlänglich bekannt, alarmierend dagegen sind die dazugehörigen Zahlen. Die Berechnungen ergeben, daß in der Bundesrepublik Deutschland u.a. über 25 000 Menschen pro Jahr durch die Emissionen des Verkehrs getötet werden. Das sind mehr als doppelt so viele, wie durch Verkehrsunfälle umkommen...

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:: Von Raffgier und Ausbeutung ::

· tar, den 20.01.08 in Amerika, Beziehungen, Deutschland, Europa, Liberalismus, Lügen, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: faz.net

Es ist eine Binsenweisheit: Den Deutschen wird's mulmig bei Markt und Kapitalismus. Die Hälfte der Bürger bekennt sich laut Allensbach-Umfrage zu sozialistischen Idealen. Der Begriff Marktwirtschaft geht den wenigsten ohne das Schutzwort „sozial“ über die Lippen. Seit Jahrzehnten scheitern noch so kleine Reformen, bei denen der Verdacht besteht, sie könnten Menschen von Politik und Sozialstaat abnabeln und den kalten Kräften von Markt und Selbstverantwortung aussetzen. Um das alles zu ergründen, können wir Bismarck und Weimar bemühen, über die frappierende Überlappung von linkem Klassendünkel und rechter Gemeinschaftsgesinnung sprechen oder über den Machterhalt der politischen Klasse durch die Sozialstaatsabhängigkeit der Bürger.

Oder aber wir fragen, wie diese tradierten Einstellungen zu Markt und Staat ganz konkret von Generation zu Generation weitergegeben werden, zum Beispiel in der Schule. Dort lehrt eine Gesellschaft ihre Kinder nicht nur Lesen und Schreiben, sondern transportiert auch Identität, Geschichtsbild und Werte. Es ist gut, dass deutsche Kinder heute nicht mehr dasselbe über Menschen anderer Länder, Hautfarben oder Religionen lernen wie noch vor 70 Jahren. Was in deutschen Schulbüchern über den Nationalsozialismus oder die DDR-Diktatur steht, ist zu Recht von großem Interesse. Seltsamerweise steht die Frage, wie ökonomische Zusammenhänge gelehrt werden, kaum im Mittelpunkt von Debatte und Forschung, obwohl wirtschaftliche Ideologie nicht minder prägend ist für persönliche Entscheidungen und politische Präferenzen, am Ende sogar für Wirtschaftsleistung, Wahlausgänge und konkrete Politik...

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:: Ich will mein Geld haben! ::

· tar, den 20.01.08 in Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: alles-schallundrauch.blogspot.com

In Grossbritannien findet ein Panikverkauf der Fonds statt, aber die Menschen kriegen ihr Geld nicht wieder.

Der grösste Immobilienfonds Grossbritanniens hat sich gezwungen gesehen den Abzug von Geldern zu verhinder, nachdem ein Preissturz auf dem Immobilienmarkt einen Panikverkauf ausgelöst hat.

Diese Massnahme generiert neue Ängste über einen Northern-Rock ähnlichen Sturm auf die Institution um die Milliarden an Pfund welche die Investoren als sichere Altersversorgung angelegt haben wieder zurückzubekommen.

Scottish Equitable sagte gestern, dass die 129’000 Kleininvestoren in ihrem 2 Milliarden Pfund Immobilienfonds nicht an ihr Geld für die nächsten 12 Monate rankommen und es solange nicht abheben dürfen.

Sie sagten, der Fond welcher stark in Büroflächen in London und in Einkaufszentren über ganz Britannien investiert ist, hat nicht genug Liquiditätsreserven um den Wunsch der Investoren nachzukommen, die ihr Geld wollen...

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:: Merkel will gewappnet sein ::

· tar, den 20.01.08 in Deutschland, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung

Quelle: n-tv.de

Bundeskanzlerin Merkel sieht angesichts der latenten Bedrohung durch den weltweiten Terrorismus weiteren Handlungsbedarf. Bei einem Wahlkampfauftritt im hessischen Wetzlar hat sich die CDU-Chefin für einen Bundeswehr-Einsatz im Inland bei extremen terroristischen Bedrohungen ausgesprochen. "Wir müssen doch gewappnet sein, wenn wir in eine existenzbedrohende Situation kommen."

Innenminister Wolfgang Schäuble und Verteidigungsminister Franz Josef Jung (beide CDU) hätten in dieser Beziehung ihre Unterstützung, sagte Merkel weiter. "Wenn wir in extreme Situationen kommen, müssen wir auch im Inneren die Bundeswehr einsetzen können."...

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:: Glos zimmert Notprogramm gegen Konjunkturkrise ::

· tar, den 20.01.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Die Bundesregierung korrigiert nach SPIEGEL-Informationen ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr nach unten. Für den Notfall lässt Wirtschaftsminister Glos jetzt sogar ein Konjunkturprogramm erarbeiten - Kernelement: Steuerentlastungen und staatliche Investitionen.

Die Bundesregierung rechnet in ihrem neuen Jahreswirtschaftsbericht für 2008 nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent.

Die Regierung hatte ihre Erwartungen in den vergangenen Monaten in Etappen zurückgeschraubt. Anfangs war man von 2,4 Prozent Wachstum ausgegangen, später wurde die Marke auf 2,0 Prozent gesetzt.

Trotz des angenommenen schwächeren Wachstums sollen rund 300.000 neue Arbeitsplätze entstehen, die Zahl der Erwerbstätigen soll auf etwa 40 Millionen steigen. Die Arbeitslosigkeit sinke im Jahresdurchschnitt auf rund 3,5 Millionen Personen...

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:: Das Rezessionskalkül der USA? ::

· tar, den 20.01.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft

Quelle: finanznachrichten.de

So, heute werde ich Ihnen eine Theorie vorstellen, die in der Lage ist, ein paar Faktoren und scheinbare Seltsamkeiten zu einem klaren Bild zusammenzubringen. Ein Bild, das gerade den Verschwörungstheoretikern unter Ihnen Freudentränen in die Augen treiben wird, aber doch eine interessante Perspektive verschafft:

Wieso wird so offen über Rezession geredet?

Wissen Sie, was mich die letzten Tagen/Wochen gewundert hat? Warum übertreffen sich Alan Greenspan, ein ehemalige US-Finanzminister, Ben Bernanke, große US-Banken und selbst die UNO voller Inbrunst darin, vor Rezessionsgefahren in den USA zu warnen? Wollen diese den armen Anleger davor bewahren, Fehler zu machen? Hm, ich glaube ja an das Gute im Menschen, aber...

Normalerweise wird doch gerade in den USA eher im Gegenteil alles getan, um die Wirtschaft schön zu reden. Es gibt keine Krisen, nur positive Herausforderungen, die der typische Amerikaner natürlich „mit links“ regelt. Der Erfindungsgeist bei politischen Euphemismen in den USA übertrifft die Kreativität der großen Poeten unserer Geschichte bei weitem, keine Frage...!

Also, was soll das? Muss man sich da nicht die Frage stellen, ob es dafür nicht andere mögliche Gründe geben könnte? Welchen Nutzen haben oben erwähnte Mahner davon, wenn die Welt von einer Rezession in den USA ausgeht! ...

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