.: Januar 2008 :.


:: Autofahrer in der Kostenfalle ::

· tar, den 31.01.08 in Deutschland, Geologie, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Technik, Wirtschaft, Wissenschaft

Quelle: frontal21.zdf.de

Der Zwang zu Super Plus

Nutzlose Biokraftstoffe werden 2009 zu Benzinpreiserhöhungen führen - laut Mineralölindustrie um mindestens sechs Cent pro Liter. Außerdem müssen laut ADAC die Halter von rund zehn Millionen alten Fahrzeugen auf das teurere Super Plus ausweichen.

Bio-Kraftstoffe verteuern ab dem nächsten Jahr die Benzinpreise an deutschen Tankstellen erheblich. Mit einer Preiserhöhung von mindestens sechs Cent pro Liter rechnet die Mineralölwirtschaft. Grund ist der Plan der Bundesregierung, die Pflichtbeimischung von Bioethanol vom 1. Januar 2009 an von fünf auf zehn Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig bezweifeln Wissenschaftler den ökologischen Nutzen von Biosprit.

Je mehr Biokraftstoffe beigemischt werden, desto teurer werde das Benzin, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, Klaus Picard, gegenüber dem ZDF-Magazin Frontal21. Hinzu komme ein deutlich höherer Spritverbrauch. "Wenn ich beides zusammenzähle und den Mehrverbrauch auf den Liter umrechne, ergeben sich Mehrkosten in Höhe von sechs Cent", so Picard.

Super Plus-Benzin für alte Autos

Zudem dürfen ältere Autos den Sprit mit der höheren Ethanolbeimischung nicht tanken, weil nach Angaben von Automobilindustrie und ADAC Schäden am Motor auftreten können. Die Fahrer solcher Autos sind deshalb vom nächsten Jahr an auf das teurere Super Plus-Benzin angewiesen. Bei dieser so genannten Schutzmarke bleibt der Ethanolanteil unverändert bei fünf Prozent. Der Super Plus-Kraftstoff ist derzeit zwischen sechs und 15 Cent teurer als Super- oder Normalbenzin...

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:: Sepa soll Bargeldvorliebe bremsen ::

· tar, den 31.01.08 in Europa, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: ftd.de

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum (Sepa) sollte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) helfen, die Europäer allmählich von ihrem massiven Gebrauch von Bargeld abzubringen. Denn er verursacht hohe Kosten.

"Sepa wird nicht automatisch das Zahlungsverhalten verändern. Aber Sepa ist eine Gelegenheit, auf die Probleme von zu hohem Bargeldgebrauch hinzuweisen", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Gertrude Tumpel-Gugerell der FTD.

"Viele Länder benutzen zu viel Bargeld. Das bedeutet Kosten für die Gesellschaft", sagte sie. Unmittelbar vor dem heutigen Start der ersten Sepa-Phase deutete Tumpel-Gugerell, die das Thema im EZB-Direktorium verantwortet, aber an, dass die Entwöhnung ein langer Prozess wird. "Wir erwarten nicht, dass wir in den nächsten 20 Jahren eine Gesellschaft bekommen, in der überhaupt kein Bargeld mehr benutzt wird", sagte sie. Die vollständige Verbannung von Bargeld sei aber auch nicht das Ziel - nicht zuletzt, weil etwa jene ohne Bankkonten davon abhängig seien.

Die anhaltende Vorliebe der Europäer für Bargeld ist zu einem der meistdiskutierten Themen vor allem in der Euro-Zone geworden. Die Zahl der Euro-Banknoten wächst nach wie vor sehr rasant. Sie übersteigt inzwischen sogar jene der im Umlauf befindlichen Dollar-Banknoten. Laut EZB werden in Europa heute noch sechs von sieben Zahlungen mit Bargeld getätigt...

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:: Experten mit den falschen Freunden ::

· tar, den 31.01.08 in Deutschland, Liberalismus, Pharmaindustrie, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: sueddeutsche.de

Die Ständige Impfkommission überprüft den Nutzen von Impfungen - sie ist Feindbild aller Impf-Skeptiker. Tatsächlich riskiert sie ihre Glaubwürdigkeit durch allzu enge Industrie-Kontakte.

Der Ruf ist längst ruiniert. Vor Jahren schon ist die Ständige Impfkommission, kurz "Stiko", zum Feindbild all jener mutiert, die Impfungen skeptisch sehen.

Dabei ist die Aufgabe des vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Gremiums überaus wichtig für die Gesundheit der Deutschen. Die Stiko soll den Nutzen von Impfungen prüfen. Im "Impfkalender" legt sie fest, wann sie welchen Piks gegen welche Krankheit für sinnvoll hält.

Doch viele Bürger mögen dem Rat der Stiko nicht folgen, auch wenn die meisten der empfohlenen Impfungen sinnvoll und wissenschaftlich unumstritten sind. Sie vermuten hinter der Kommission einen unheilvollen Sumpf aus korrupten Ärzten und gieriger Pharmaindustrie.

Irritierender Jobwechsel

Da wirkt es kaum förderlich, dass einige Mitglieder der Stiko allzu große Nähe zu Impfstoff-Herstellern suchen. Ende 2007 versetzte eine Personalie sogar Freunden des Gremiums einen Stich: Da wechselte der langjährige Chef der Stiko, Heinz-Josef Schmitt, zum Pharmariesen Novartis - einem Unternehmen also, dessen Produkte er zuvor kritisch bewertet haben will.

Nach Schmitts Weggang ist die 16-köpfige Kommission neu besetzt worden, aber der neue Vorsitzende, der Arbeitsmediziner Friedrich Hofmann aus Wuppertal, zeigt wenig Verständnis für Zweifel an der Unabhängigkeit seiner Kommission. Die Zusammenarbeit mit der Industrie sei nötig, sagt Hofmann, und wenn er Firmengelder für ehrliche Arbeit erhalte, beeinflusse das sein Urteil nicht...

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:: Landesbanken in Not ::

· tar, den 27.01.08 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Wirtschaft

Quelle: n-tv.de

Die Landesbanken LBBW, BayernLB, WestLB und HSH Nordbank haben einem Magazinbericht zufolge fast 80 Mrd. Euro in riskante Wertpapiere investiert. Wegen der US-Kreditkrise seien damit allein bei den Bayern Abschreibungen von mehr als zwei Mrd. Euro zu erwarten, meldete das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag ohne Angabe von Quellen. Angeblich prüfen die öffentlichen Banken die Ausgliederung ihrer riskanten Wertpapiere in eine separate Gesellschaft.

Ein Sprecher der Bayerischen Landesbank lehnte einen Kommentar zu dem Bericht ab. Es gebe noch keine Zahlen, sagte er lediglich. Diese würden erst mit der Jahresbilanz im April veröffentlicht. Bayerns Finanzminister Erwin Huber hatte den Abschreibungsbedarf in der vergangenen Woche mit bisher 100 Mio. Euro beziffert und weitere Wertberichtigungen darüber hinaus angekündigt...

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:: Soros sieht schlimmste Krise seit 60 Jahren ::

· tar, den 27.01.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Wirtschaft

Quelle: welt.de

Der Finanzgigant ist davon überzeugt, dass die gegenwärtige Krise die Weltwirtschaft stärker verändert wird als alle Krisen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Platzen der Immobilienblase sei der Superboom außer Kontrolle geraten. Es sei alles schief gegangen, was schief gehen konnte, schreibt George Soros auf WELT ONLINE.

Die aktuelle, durch das Platzen der Immobilienblase in den USA ausgelöste Finanzkrise markiert auch das Ende des Zeitalters der Kreditexpansion, die auf dem Dollar als internationale Reservewährung beruhte. Diese gegenwärtige Krise ist weit gravierender als alle, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auftraten.

Um die Geschehnisse zu verstehen, bedarf es eines neuen Paradigmas. Dieses ist in Form der Theorie der Reflexivität verfügbar, die ich erstmals vor 20 Jahren in meinem Buch „Die Alchemie der Finanzen“ darlegte. Diese Theorie besagt, dass Finanzmärkte kein Gleichgewicht anstreben. Verzerrte Wahrnehmungen und falsche Vorstellungen unter den Marktteilnehmern führen zu Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit nicht nur der Marktpreise, sondern auch der Fundamentaldaten, die in diesen Preisen abgebildet sein sollten. Sich selbst überlassen, neigen Märkte zu Extremen von Euphorie bis Verzweiflung.

Finanzmärkte sind allerdings aufgrund ihrer potenziellen Instabilität nicht sich selbst überlassen. Sie unterstehen vielmehr der Verantwortlichkeit von Behörden, deren Job es ist, die Exzesse in Grenzen zu halten. Aber auch bei diesen Behörden arbeiten Menschen, die verzerrten Wahrnehmungen und falschen Vorstellungen unterliegen. Und auch die Interaktion zwischen Finanzmärkten und Finanzbehörden ist reflexiv...

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:: Banks, New York Regulator Meet on Bond Insurer Rescue ::

· tar, den 27.01.08 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Wirtschaft

Quelle: bloomberg.com

New York State's insurance regulators met today with U.S. banks to discuss raising new capital for bond insurers, said a department spokesman.

Talks in New York with the unnamed banks are part of Insurance Superintendent Eric Dinallo's effort to stabilize the bond guarantors and bolster the market's finances, said agency spokesman Andrew Mais in an interview. Insurers MBIA Inc. gained 33 percent in New York trading and Ambac Financial Group Inc. soared 72 percent.

New capital may help preserve the top credit ratings for the bond guarantors such as MBIA, the industry's largest, and halt any erosion of investor confidence in the $2.4 trillion of assets they guarantee. Ambac, MBIA's biggest rival, lost its AAA grade from Fitch Ratings this month on concerns that losses tied to subprime mortgages may increase.

"The market is obviously viewing it as positive news," said Kathleen Shanley, an analyst with bond research firm Gimme Credit LLC in Chicago. "Shareholders and holding company creditors should keep in mind, however, that the insurance department's primary mandate is to protect policyholders, not to boost the share price."...

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:: Finanzhof erteilt gekürzter Pendlerpauschale Abfuhr ::

· tar, den 27.01.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: sueddeutsche.de

Etappensieg für Millionen Berufspendler in Deutschland: Die Streichung der Pendlerpauschale ist für einen großen Teil der Arbeitnehmer ist nicht verfassungskonform - meint der Bundesfinanzhof.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hält die Abschaffung der Pendlerpauschale für verfassungswidrig. Das sagte der zuständige Richter am höchsten Finanzgericht, Hans-Joachim Kanzler, am Mittwoch in München.

Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das noch in diesem Jahr entscheiden will. Kippt es die Neuregelung, drohen dem Staat neue Milliardenbelastungen...

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:: Goldgeld = Zinsgeld ::

· tar, den 26.01.08 in Geschichte, Politik, Probleme, Wirtschaft

von atzekeule

Nehmen wir doch mal an, es gäbe einen Goldstandard. Was wäre denn dann anders als heute.

1. Möglichkeit
Angenommen es gäbe einen festen Maßstab z.B. 1Oz Gold = 100€/$/GoGo oder sonstwas. In diesem Fall wäre eine bedarfsgerecht anpassbare Geldmengensteuerung mit dem Goldstandard nicht möglich ist, da es nuneinmal nicht beliebig in der Menge verändert werden kann. Oder soll man Gold bei Verringerung der Geldmenge in einen Vulkan werfen?

2. Möglichkeit
Angenommen die Geldmenge würde über einen Goldpreis gesteuert. Die Geldmenge wird automatisch erhöht und verringert, wenn der Preis dafür verändert wird. Voraussetzung hierfür wäre aber eine komplizierte Kopplung aller anderen Preise an den Goldpreis oder an einen Goldindex, d.h. ein Brot hätte z.B. immer einen festen Gegenwert in Gold. Der Effekt wäre, daß plötzlich bei einer Goldpreiserhöhung eine Geldentwertung stattfindet und jeder weniger Geld bzw. Kaufkraft hätte, da die relative Geldmenge (zur stabilen Goldmenge) gesunken ist. Bei einem Sinken des Goldpreises gilt entsprechend gegenteiliges.

Sicher gibt es noch mehr Möglichkeiten aber beide zeigen jetzt schon die eigentlichen Probleme.

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:: Fed isn't finished by a long shot ::

· tar, den 23.01.08 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Wirtschaft

Quelle: marketwatch.com

Tuesday's surprise interest-rate reduction by the Federal Open Market Committee doesn't mark the end of U.S. rate cuts by any means, Federal Reserve watchers say.

"Don't take today's move ... to mean that the FOMC is through," said Richard Moody, chief economist at Austin-based Mission Residential, in a note to clients. "We expect another funds rate cut at the scheduled January 29-30 meeting, with possibly more to come in the spring."

Investors seemed open to the idea of further reductions. Wall Street's key equity benchmarks battled back after suffering steep losses at the opening but remained broadly lower at midday. See Market Snapshot.

And the federal funds futures market now points to a 2% fed funds rate by September, Fed watchers said...

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:: Neue Untersuchung zu den Kosten von Gesundheitsschäden und Erkrankungen aufgrund der Verkehrsbelastung in Deutschland ::

· tar, den 23.01.08 in Deutschland, Medizin, Probleme, Soziales, Technik, Wissenschaft

Quelle: sozial-gangbang.blogspot.com

Die Verkehrsbelastung auf deutschen Strassen hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Bisher hielt es niemand in Deutschland für notwendig, die durch Autoabgase entstehenden Gesundheitsschäden sowie den daraus entstehenden Volksschaden statistisch zu berechnen. Warum auch? Autofahren macht Spass und das Auto ist des Deutschen liebstes Kind, da lässt man im Land des Autobaus so schnell nichts drauf kommen.

Im Jahr 1996 beauftragte die Schweizer Bundesregierung ein breit angelegtes Projekt zur Berechnung der externen Kosten des Verkehrs. Darin wurden zum erstenmal umfassend Schäden an der menschlichen Gesundheit und die volkswirtschaftlichen Kosten durch die Emissionen des Verkehrs berechnet.

Da dieses Projekt des Dienstes für Gesamtverkehrsfragen des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaft-Departements das Problem grundlegend und methodisch einwandfrei bearbeitet hat, beauftragte Greenpeace Deutschland das UPI - Umwelt- und Prognose-Institut Heidelberg mit der Übertragung der Schweizer Studie auf die Bundesrepublik Deutschland.

Dabei zeigte sich insbesondere die Feinstaubbelastung als besonders gravierend für die menschliche Gesundheit. Das ist zwar alles hinlänglich bekannt, alarmierend dagegen sind die dazugehörigen Zahlen. Die Berechnungen ergeben, daß in der Bundesrepublik Deutschland u.a. über 25 000 Menschen pro Jahr durch die Emissionen des Verkehrs getötet werden. Das sind mehr als doppelt so viele, wie durch Verkehrsunfälle umkommen...

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