.: 2007 :.
· tar, den 26.12.07 in Amerika, Liberalismus, Lösungen, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: netzeitung.de
Eine utopistische Idee brachte der venezolanische Präsident Chavez auf das internationale Parkett. Er wolle das Öl seines Landes lieber im Tausch handeln, statt für US-amerikanische Dollars zu verkaufen.
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez will mit dem Öl seines Landes den Einfluss der USA in Lateinamerika und der Karibik eindämmen. Die Nachbarstaaten Venezuelas könnten für Öllieferungen auch mit Waren oder Dienstleistung bezahlen, schlug Chavez am Freitag auf dem Gipfeltreffen der karibischen Erdölorganisation Petrocaribe vor. Kuba ist auf dieses Angebot schon eingegangen.
«Wir glauben an Solidarität, Kooperation und die gemeinsame Fähigkeit, unsere Länder zum Wohle unserer Völker zu entwickeln», sagte der amtierende kubanische Staatschef Raul Castro Chavez bei der Eröffnung der mit venezolanischer Unterstützung renovierten Raffinerie Camilo Cienfuegos. Diese aus Sowjetzeiten stammende Anlage stand mehr als ein Jahrzehnt still...
· Kommentieren
· tar, den 23.12.07 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: spiegelfechter.com
Die öffentliche Diskussion über Managergehälter ähnelt in ihrer ganzen Aufgeregtheit einer Nebelkerze, die den Blick auf die sozialen und wirtschaftlichen Realitäten in diesem Land verwischt. Niemanden wird es besser gehen, wenn Herr Ackermann nur noch die Hälfte an Bezügen bekommt. Sicher, die extrem hohen Bezüge einiger Herrschaften der Belle Etage der deutschen Wirtschaft mögen ungerecht erscheinen – dies sind sie auch, aber letztendlich sind sie Marktpreise. Mc Donalds bezahlt dem Boulevard-Schönchen Heidi Klum ähnliche Summen dafür, dass es sich grinsend mit einem Burger in der Hand ablichten lässt.
Man kann niemanden verbieten, solche Investitionen zu tätigen. Wenn die Aktionäre der Deutschen Bank der Meinung sind, Herr Ackermann sei diese Summe wert, so ist es ihr gutes Recht, ihn so hoch zu bezahlen. Die logische Konsequenz, die man politisch ziehen könnte um gegenzusteuern, wäre es, die Steuergesetzgebung zu verändern. Auch Herr Ackermann wird trotz seines offiziellen Wohnsitzes an der „Züricher Goldküste“, im Rahmen des Doppelbesteuerungsabkommens, seine Bezüge nach deutschem Recht und zu Gunsten des deutschen Fiskus versteuern müssen.
Und immer, wenn Du glaubst, blöder geht es nicht mehr, kommt von irgendwo ein Merkel her - wenn die Politik die Bezüge der Top-Manager anstößig findet, so muss sie handeln und keine Sonntagsreden halten. Eine schrittweise Erhöhung des Spitzensteuersatzes, gekoppelt mit einer Verringerung der Abschreibemöglichkeiten würde ausreichen, um die Bezüge der Ackermänner sozial umzuverteilen, ohne dass sich jemand über die Gier der Manager echauffieren müsste. 75% Einkommensteuer auf jeden Euro, der über dem Einkommen von 1 Mio. Euro pro Jahr erzielt wurde, und man könnte vom Marktwert der Ackermänner (2006 bezogen die Vorstände der 30 Dax-Unternehmen zusammen 560 Mio. Euro) rund 100.000 Schüler unterrichten...
· Kommentieren
· tar, den 23.12.07 in Deutschland, Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: spiegelfechter.com
700 Euro soll jeder Deutsche im nächsten Jahr durchschnittlich mehr in der Tasche haben, so meldet es die GfK in ihrer aktuellen Studie zur Kaufkraft. Den SPIEGEL verleitet dies zu der kühnen Überschrift “Kaufkraft-Boom 2008 - Deutsche werden wieder reicher”. 700 Euro mehr für jeden Deutschen? Dies wären rund 57 Mrd. Euro, was alleine 1,8% BIP-Zuwachs entspräche.
Schaut man sich die Grundlagen der GfK-Studie an, so kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus - 3,8% Kaufkraftzuwachs nimmt die GfK für das kommende Jahr an. Staatliche Leistungen und Transfergelder, deren Steigerung wesentlich geringer ausfällt oder deren Höhe sogar stagniert, sind hier mit einbezogen. Das Bundesfinanzministerium geht in seiner aktuellen Steuerschätzung für 2008 von einer Steigerung der Löhne und Gehälter in Höhe von 3,1%, und bei den Unternehmens- und Vermögenseinkommen von 5,7% aus. Die Zahl der Transfereinkommensempfänger (Rente, ALG I und II) beträgt rund 23,7 Millionen. Rentner werden ab dem 1. Juli 2008 nach Schätzungen von Experten rund 1,05% mehr bekommen, auf das Jahr gerechnet, sind dies 0,53%. Zusammen mit den stagnierenden Bezügen der Arbeitslosen wären dies pro Nase “stolze” 52 Euro (Basis: Mikrozensus 2005 und Deutsche Rentenversicherung 2006) oder 0,49%. Um auf eine Steigerung von 3,8% pro Kopf zu kommen, müßten die Einkommen der Erwerbspersonen um stolze 6% steigen. Wer an eine solche Entwicklung glaubt, glaubt sicher auch den Weihnachtsmann...
· Kommentieren
· tar, den 23.12.07 in Amerika, Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: wiwo.de
"Zusammenarbeit notwendig". Der ehemalige Chef der Citigroup Sandy Weill rechnet damit, dass sich die weltweite Finanzkrise weiter verschärfen wird. „Wir stehen erst am Anfang. Ich glaube, die Dinge werden schlechter, bevor sie sich verbessern“, sagte Weill im Interview mit der WirtschaftsWoche.
Für die Krise machte er das leichtsinnige Verhalten zahlreicher Banken verantwortlich. „Einige haben die elementaren Grundlagen der Risikokontrolle ignoriert“, meinte er. Explizit kritisierte Weill auch das System der Ratingagenturen. „Sie sollen den Käufer schützen und werden dafür vom Verkäufer bezahlt. Da sollte sich etwas ändern.“ Um die Auswirkungen der Krise zu begrenzen, hält er auch ein Eingreifen der Politik für erforderlich.
Sonst könnten ganze Gemeinden in den USA bedroht sein, wenn die Zahl der Zwangsversteigerungen weiter steigt. Weill plädierte zudem für eine bessere Kontrolle der Finanzmärkte: „Die Branche braucht eine Aufsicht, die ein wirklich breites Wissen über alle Spieler in diesem Geschäft besitzt.“ Er selbst erklärte sich bereit, sich an einem weltweiten Beratergremium erfahrener Banker zu beteiligen, das Regierungen und Behörden in Krisenfällen unterstützten könne...
· Kommentieren
· tar, den 23.12.07 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: welt.de
Notwendiges Sparprogramm oder unsozialer Kahlschlag? Der Münchner Autobauer BMW will im kommendem Jahr Tausende Stellen streichen. Betroffen sind voraussichtlich vor allem deutsche Zeitarbeiter. Die IG Metall bezeichnet die Pläne als "völlig normal".
Der Autobauer BMW streicht im kommenden Jahr trotz eines Rekordabsatzes Tausende Arbeitsplätze. Der Großteil der Stellen soll in Deutschland abgebaut werden. Der Stellenabbau ist Teil des milliardenschweren Sparprogramms, mit dem der Autobauer seinen jahrelangen Margenverfall stoppen will. „Betriebsbedingte Kündigungen sind derzeit nicht geplant“, sagte ein BMW-Sprecher am Freitag in München. Der Konzern bestätigte, dass mehrere tausend Arbeitsplätze wegfallen. In Branchenkreisen wurde eine Zahl von 8000 Stellen als plausibel bezeichnet.
Betroffen seien vor allem Leiharbeiter, betonte der Konzern. Ihr Anteil ist vor allem im Leipziger Werk besonders hoch. Auch in der Stammbelegschaft sind aber größere Einschnitte geplant. Derzeit hat BMW gut 107.000 eigene Beschäftigte...
· Kommentieren
· tar, den 21.12.07 in Amerika, Europa, Krise, Liberalismus, Lügen, Medizin, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: politonline.ch
Auf der Konferenz in Rottach-Egern im Mai 2005 [Die Bilderberger-Konferenz 2005] vertrat Henry Kissinger die Ansicht, dass in den nächsten 2 bis 3 Jahren durchaus mit Rohölpreisen von bis zu 150 $ pro Barrel gerechnet werden müsse. Als die Bilderberger dann für eine starke Erhöhung der Erdölpreise plädierten, fingen diese an, drastisch zu steigen. Zum Vergleich: Die Ausgabe Nr. 250 vom 27./28.10.07 der Neuen Zürcher Zeitung notierte einen Erdölpreis von über 92 $ pro Fass; inzwischen ist die Rekordhöhe von über 96 $ pro Fass erreicht worden.
Zur weiteren Finanzierung der Internationalen Staatengemeinschaft wurde 2005 auch über die Einführung einer UNO-Steuer gesprochen, wobei u.a. vorgeschlagen wurde, auf jeden gehandelten Barrel Rohöl einen »Steuerzuschlag« von 10 cent zu erheben. Die Internationale Gemeinschaft, wäre hier erneut anzumerken, ist die selbstverständlich ohne unser Zutun erstellte Organisation, die sich aus den Steuerzahlern dieses Globus zusammensetzt und immer dann in Funktion zu treten hat, wenn es die von der USA und ihren Verbündeten entfachten Kriege erfordern, dass die Finanzierung des Wiederaufbaus und aller anderen humanitären Belange auf unsere Schultern gelegt wird, was - wie ebenfalls schon des öfteren vermerkt - im eigentlichen einem glatten Missbrauch unserer Steuergelder gleichkommt.
Ganz oben auf der Tagesordnung der Konferenz in Ottawa Anfang Juni 2006 stand dann wiederum die Ölpreisentwicklung, aber auch die Unruhen in Lateinamerika. Besonders besorgt waren die Bilderberger über Venezuela und den Plan von Chávez, die Ölindustrie zur Erhöhung der Steuereinnahmen mit einer Sondersteuer zu belegen. Chávez widersetzt sich zudem der Ausweitung der unter einer erdrückenden Dominanz der USA stehenden Freihandelszone NAFTA in Südamerika. Letzteres verkörpert ein Hauptziel der Bilderberger. Die offene Kritik Chávez an der USA und sein massiver Widerstand gegen die Ausweitung der Einflussnahme der USA stört vor allem die Interessen der Familie Rockefeller in Südamerika. Bush entsandte zu dem Treffen in Ottawa hochrangige Mitarbeiter des Weissen Hauses, ebenso hochrangige Regierungsbeamte...
· Kommentieren
· tar, den 21.12.07 in Fernost, Politik, Probleme
Quelle: networld.at
Japans Verteidigungsminister Shigeru Ishiba will die Streitkräfte des Landes auf ein mögliches Auftauchen von Unbekannten Flugobjekten (UFOs) aus dem All vorbereiten. "Nichts rechtfertigt es zu bestreiten, dass UFOs existieren und von einer anderen Lebensform kontrolliert werden", sagte Ishiba vor Journalisten in Tokio. Er wolle überprüfen, wie die japanische Armee auf einen möglichen Angriff von Marsmenschen reagieren könne. Die streng pazifistische Verfassung des Landes erlaubt ein Einschreiten der Streitkräfte ausschließlich im Fall eines Angriffs durch einen ausländischen Staat...
· Kommentieren
· tar, den 21.12.07 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: marketwatch.com
The U.S. current account deficit narrowed in the third quarter to $178.5 billion, or 5.1% of gross domestic product, the Commerce Department said Monday.
t's the smallest current account deficit as a share of the economy since the first quarter of 2004.
The decline in the deficit was accounted for by a decrease in the deficit in trade of goods and an increase in the surplus on income.
By comparison, the current account deficit totaled a revised $188.9 billion in the second quarter, or 5.5% of GDP. Read the full report.
In a separate report, the New York Fed said the Empire State index of manufacturing fell to 10.3 in December from 27.4 in November, indicating slower growth.
The current account is the broadest measure of international flows of goods, services and capital in and out of the United States. In essence, the current account deficit measures how much Americans need to borrow from abroad to fund their consumption and investment...
· Kommentieren
· tar, den 21.12.07 in Amerika, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: iht.com
Net foreign buying of long-maturity U.S. securities rebounded to $101.5 billion (€70.52 billion) in October, following sales of $5.2 billion (€3.61 billion) the month before, according to a U.S. Treasury Department report released Monday.
The monthly Treasury report highlights cross-border acquisitions of securities with maturities of more than one year, including non-market flows such as stock swaps and principal repayment on asset-backed securities.
The closely watched figure excluding such non-market flows recorded net buying of $114.0 billion (€79.21 billion) in long-term U.S. securities, after purchases of $15.4 billion (€10.7 billion) in September, according to the monthly Treasury International Capital report, known as TIC.
The non-market inflows were more than double market expectations of about $50 billion (€34.74 billion)...
· Kommentieren