.: 2007 :.
· tar, den 23.12.07 in Deutschland, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: welt.de
Notwendiges Sparprogramm oder unsozialer Kahlschlag? Der Münchner Autobauer BMW will im kommendem Jahr Tausende Stellen streichen. Betroffen sind voraussichtlich vor allem deutsche Zeitarbeiter. Die IG Metall bezeichnet die Pläne als "völlig normal".
Der Autobauer BMW streicht im kommenden Jahr trotz eines Rekordabsatzes Tausende Arbeitsplätze. Der Großteil der Stellen soll in Deutschland abgebaut werden. Der Stellenabbau ist Teil des milliardenschweren Sparprogramms, mit dem der Autobauer seinen jahrelangen Margenverfall stoppen will. „Betriebsbedingte Kündigungen sind derzeit nicht geplant“, sagte ein BMW-Sprecher am Freitag in München. Der Konzern bestätigte, dass mehrere tausend Arbeitsplätze wegfallen. In Branchenkreisen wurde eine Zahl von 8000 Stellen als plausibel bezeichnet.
Betroffen seien vor allem Leiharbeiter, betonte der Konzern. Ihr Anteil ist vor allem im Leipziger Werk besonders hoch. Auch in der Stammbelegschaft sind aber größere Einschnitte geplant. Derzeit hat BMW gut 107.000 eigene Beschäftigte...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: marketwatch.com
The U.S. current account deficit narrowed in the third quarter to $178.5 billion, or 5.1% of gross domestic product, the Commerce Department said Monday.
t's the smallest current account deficit as a share of the economy since the first quarter of 2004.
The decline in the deficit was accounted for by a decrease in the deficit in trade of goods and an increase in the surplus on income.
By comparison, the current account deficit totaled a revised $188.9 billion in the second quarter, or 5.5% of GDP. Read the full report.
In a separate report, the New York Fed said the Empire State index of manufacturing fell to 10.3 in December from 27.4 in November, indicating slower growth.
The current account is the broadest measure of international flows of goods, services and capital in and out of the United States. In essence, the current account deficit measures how much Americans need to borrow from abroad to fund their consumption and investment...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Fernost, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: iht.com
Net foreign buying of long-maturity U.S. securities rebounded to $101.5 billion (€70.52 billion) in October, following sales of $5.2 billion (€3.61 billion) the month before, according to a U.S. Treasury Department report released Monday.
The monthly Treasury report highlights cross-border acquisitions of securities with maturities of more than one year, including non-market flows such as stock swaps and principal repayment on asset-backed securities.
The closely watched figure excluding such non-market flows recorded net buying of $114.0 billion (€79.21 billion) in long-term U.S. securities, after purchases of $15.4 billion (€10.7 billion) in September, according to the monthly Treasury International Capital report, known as TIC.
The non-market inflows were more than double market expectations of about $50 billion (€34.74 billion)...
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· tar, den 21.12.07 in Fernost, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Bisher hatte der Westen ein einfaches Bild von China: Ein riesiger Absatzmarkt, der eine Fülle von Investitionsmöglichkeiten bietet. Doch die Volksrepublik steigt seit Monaten in Firmen in aller Welt ein und wird dafür gefeiert. Jüngstes Beispiel ist Morgan Stanley.
"China kauft Öl! China kauft koreanische Aktien! China kauft Mais! China kauft Ford! China kauft Angola! Stellen Sie sich in den kommenden Monaten auf diese Schlagzeilen ein", schrieb Stephen Green, Volkswirt der Standard Chartered Bank in Shanghai, in einem Bericht an Kunden. Der chinesische Drachen breitet seine Flügel aus.
Die Liste mit den Firmen, in die sich China in den vergangenen Monaten eingekauft hat, liest sich wie das Who is Who des internationalen Kapitalmarkts. Der Staatsfonds China Investment Corp. (CIC) erwirbt für 5 Mrd. $ rund zehn Prozent an der US-Investmentbank Morgan Stanley. Der Lebensversicherer Ping An zahlt für vier Prozent an dem belgisch-niederländischen Finanzkonzern Fortis 2,7 Mrd. $. Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), die größte Bank Chinas, kauft sich für 5,6 Mrd. $ mit 20 Prozent in die südafrikanische Standard Bank ein...
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· tar, den 21.12.07 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: bueso.de
Die gängigen Chefökonomen haben offensichtlich ihren Beruf verfehlt: als Barmixer wären sie näher an der Realität als mit der Art, wie sie derzeit die Inflationsraten aus isolierten Elementen zusammenmischen, so daß ein scheinbar beruhigender 3%-Cocktail herauskommt. Auch die leicht darüber liegenden 4,3%, die die erwähnten Experten für die Eurozonenländer für den Anstieg bei Lebensmittelpreisen im November festgestellt haben, oder die 4,8% für die USA und 5,1% für (Eurozonen-Nichtmitglied) England geben nicht wieder, was sich wirklich abspielt.
Der Normalbürger, und das sind etwa 80% der Bevölkerung mit im besten Falle gerade so hinreichendem Einkommen, erlebt beim Einkauf ganz andere Preisexplosionen, und das spürt er sofort im Portemonnaie. Der "Warenkorb", den das Statistische Bundesamt regelmäßig untersucht, enthält eben die Teile des Normaleinkommens, in denen auch die stärkste Kosteninflation stattfindet: Wohnung, Heizen, Strom- und Wasserverbrauch machen 30% der durchschnittlichen regelmäßigen Ausgaben aus, weitere 10% stehen für Nahrungsmittel zur Verfügung, und noch einmal 14% für Transport einschließlich Treibstoffkosten...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Viele Verlierer, ein Gewinner: Seit die Kreditkrise die Märkte durchrüttelt, steigt die Aktie von Warren Buffetts Firmenholding. Den Anlegern gefällt nicht nur das krisenfeste Portfolio des 77-jährigen Investors - sie hoffen auch, dass er weiter die lukrativsten Deals aufspürt.
Kreditkrise, Vertrauenskrise? Seit Ende Juli irrlichtern Indizes wie Dow Jones, Dax und S&P 500 auf und ab. Banken misstrauen einander, und Anleger nehmen beim kleinsten Schwächezeichen Geld vom Tisch. Notenbanken verschaffen den Kreditinstituten mit immer neuen Milliardenspritzen Zeit, damit diese ihre Bücher bereinigen können. Doch die Last der faulen Kredite, kunstvoll versteckt in "Structured Investment Vehicles", ist so groß, dass Vertrauen nicht einkehren will.
Genauer gesagt: Vertrauen beschränkt sich nur auf ganz wenige. Zum Beispiel auf Warren Buffett.
Seit Ende Juli ist die Aktie der von ihm geführten Investmentholding, Berkshire Hathaway - schon zu Beginn der Turbulenzen der teuerste Anteilschein der Welt -, noch einmal um rund 25 Prozent gestiegen. Mitte Dezember hatte die A-Aktie sogar kurzzeitig die Marke von 150.000 Dollar geknackt: Für Berkshire-Aktionäre zahlt sich das Vertrauen in Buffett aus...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: ftd.de
Die Kreditkrise wird letztlich Garantien der öffentlichen Hand für Banken nach sich ziehen. Es sieht mittlerweile so aus, als entwickele sich die Kreditmarktkrise zu einer der größeren Finanzkrisen der Geschichte mit Folgen für das globale Finanzsystem und für die Weltwirtschaft insgesamt.
Deutschland wird wahrscheinlich eine Rezession vermeiden, vielleicht auch der Euro-Raum als Ganzes. Aber den USA, Großbritannien, Spanien und einigen anderen Ländern droht ein Absturz. Die herkömmlichen Mittel der Geld- und Fiskalpolitik - Zinssenkungen, Ausgabenerhöhungen und/oder Steuersenkungen - werden nicht ausreichen, um diese Krise zu bewältigen. Auch die ausgefeilten Liquiditätsoperationen der Zentralbanken lösen das Problem nicht.
Der Grund dafür liegt in der Natur dieser Krise. Der Kreditkanal, einer der wichtigsten der Geldpolitik, ist chronisch beschädigt. Selbst wenn Zentralbanken noch so viel Liquidität in das System hineinpumpen und selbst wenn sie die Zinsen senken sollten, wird die akute Verstopfung des Kanals nicht aufgelöst. Der Grund dieser Verstopfung ist Insolvenz, nicht fehlende Liquidität. Einer Bank fehlt es an Liquidität, wenn sie nicht genügend flüssige Mittel hat, um ihre Forderungen zu begleichen. Eine Bank ist insolvent, wenn sie illiquide ist und darüber hinaus ein negatives Gesamtvermögen hat. Das Problem fehlender Liquidität lässt sich durch Überbrückungskredite lösen. Insolvenz hingegen führt entweder zum Konkurs, zur Übernahme oder zur staatlichen Rettung...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Börse, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Probleme, Wirtschaft
Quelle: leap2020.eu
Wie vorhergesagt frisst sich die Aufprallphase der weltweiten umfassenden Krise weiter in die Wirtschaft und die Finanzmärkte hinein und führt zu einer raschen Verschlechterung der Situation insbs. an den Finanzmärkten : Unsere Forscher gehen davon aus, dass 2008 das gegenwärtige globale Finanzsystem zusammen brechen wird.
Die Indikatoren, die uns ermöglichen, den Ablauf der Krise zu verfolgen, weisen darauf hin, dass in den nächsten Monaten nicht nur mit Konkursen von großen und vielen kleinen Banken in den USA und etwas später auch in anderen Ländern zu rechnen ist (wir schrieben darüber ausführlich in der 19. Ausgabe des GEAB). Vielmehr gehen wir davon aus, dass das gesamte internationale Finanzsystem auseinander zu brechen droht.
Heute schafft nicht einmal mehr eine konzertierte Aktion der großen Zentralbanken, die Liquiditätsengpässe auf den Finanzmärkten aufzulösen ("credit crunch"). Weiterhin befindet sich die US-Wirtschaft in Rezession und der Dollar steht vor dem Kollaps; damit bröckeln die zwei historischen Pfeiler, die bisher das gegenwärtige internationale Finanzsystem trugen. Heute fehlt es den internationalen Finanzmärkten an der verbindenden Klammer, die die jedem System immanenten widerstreitenden Interessen entgegen wirken konnten.
Wir sind heute in einer Situation, in der auch die besten Zentralbanker und die größtmöglichen Interventionsmaßnahmen nur noch versagen können. Das Zeitfenster für mögliche korrigierende Eingriffe hat sich mit Ende des Sommers 2007 geschlossen. Nach unserer Auffassung sind wir heute Zeugen einer Entwicklung, in der die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Komponenten des internationalen Finanzsystems dessen Fortbestand gefährden.
Als Beleg für diese These genügt es, den Versuch der US-Zentralbank zu analysieren, im Zusammenspiel mit den anderen großen Zentralbanken die Versorgung der Finanzmärkte mit US-Dollar sicherzustellen. Dieser Versuch konnte nur mit einem Fehlschlag enden. Es ging in erster Linie darum, das Vertrauen in die Finanzmärkte mit zwei Maßnahmen zu restaurieren: ...
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· tar, den 21.12.07 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Im Zusammenhang mit dem Kollaps zweier Hedge-Fonds der Investmentbank Bear Stearns ermitteln US-Strafverfolger laut einem Zeitungsbericht gegen einen hochrangigen Manager der Bank. Der Fondsverwalter habe womöglich nur Wochen vor dem Beginn der Probleme zwei Mio. Dollar eigenes Geld aus einem der Fonds abgezogen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf informierte Personen. Öffentlich habe sich der Manager hingegen optimistisch zu den Aussichten des Portfolios geäußert...
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· tar, den 18.12.07 in Amerika, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Probleme, Wirtschaft
Quelle: heise.de
Ein Ende der Krise um die Immobilienkredite ist noch nicht abzusehen
Mehrfach hatten Politiker und Finanzexperten schon das Ende der Krise beschworen, die über die faulen US-Immobilienkredite aufgebrochen ist (Subprime-Krise: Credit Crunch erreicht Asien). Doch ihr Ende ist noch nicht absehbar. Gerade wurde die Sachsen LB vor der Pleite gerettet. Die Schweizer UBS hat sich mit der Abschreibung von mehr als 14 Milliarden Dollar in die schlechte Gesellschaft von Merrill Lynch und Citigroup begeben, die gerade 49 Milliarden Dollar als Risiko in die Bücher übernommen hat. Es ist die Zeit des Krisenmanagements. Die EZB hält trotz hoher Inflation das Zinsniveau noch aufrecht und die USA wollen säumigen Schuldnern unter die Arme greifen, um Schlimmeres zu vermeiden. In einer konzertierten Aktion schießen nun die wichtigsten Zentralbanken Milliarden in den Markt, um die Liquiditätsengpässe zu mildern. Derweil mahnt der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung Joaquín Almunia vor dem Schreckgespenst einer Stagflation.
So wie die Wirtschaft in Zyklen verläuft, so zyklisch sind auch die Botschaften, die seit dem Ausbrechen der Subprime-Krise immer wieder davon sprechen, dass die Krise eigentlich schon überwunden sei. Das gilt stets bis zur nächsten Horrormeldung über Milliardenabschreibungen, welche scheinbar unerwartet die eine oder die andere Bank trifft.
Doch dann gibt es heftige Reaktionen an den Börsen, wenn, wie in diesen Tagen gemeldet wird, auch die große Schweizer UBS zu denen gehört, die sich heftig im Gewirr des Subprime-Markts verspekuliert haben. Die größte Schweizer Bank räumte ein, sie müsse weitere zehn Milliarden Dollar abschreiben und kündigte für 2007 rote Zahlen an. Schon im dritten Quartal hatte die Bank einen Verlust von mehr als 700 Millionen Franken verbucht. Der Haussegen hängt schief in dem als so sicher geltenden alpenländischen Finanzplatz. Schon zuvor war die Credit Suisse betroffen, wenn auch (bisher) nur halb so stark wie die UBS. Heftig in Mitleidenschaft wurde auch der Rückversicherer Swiss Re gezogen...
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