.: September 2007 :.


:: Verlierer beim großen Finanzpoker sind wir! ::

· tar, den 30.09.07 in Amerika, Börse, Deutschland, Europa, Krise, Liberalismus, Politik, Soziales, Wirtschaft

Quelle: linkezeitung.de

„Ihr Geld ist sicher auf der Bank. Ihr Geld icht sicherer auf der Bkran! Irr Gld ischgt sichsgt fff drr Bnnk!

„Ihr Geld ist sicher auf der Bank! Die Krise erreicht nicht die Realwirtschaft!" Je öfter Bankmanager, Finanzgurus und Politiker diese und ähnliche Aussagen wiederholen, desto schlechter scheint es um das Wirtschafts- und Finanzsystem zu stehen.

Bei der derzeitigen Finanzkrise ist es ein wenig so, wie beim Pokern. Es gibt viel zu verlieren und es ist ganz wichtig, dass sich die Spieler bis zuletzt nicht in die Karten schauen lassen. Ein wichtiges Zitat in diesem Zusammenhang sind die Worte von Robert Toll, einem der Vorsitzenden der US-amerikanischen Luxusbausparkasse Toll Brothers:

„Alles was ich sage sollte mit Argwohn betrachtet werden. Nutzen sie ihren Verstand. Glauben sie mir nicht!"

Die Pokerspieler sind die Banken, die „Heuschrecken" der Hedge-Fonds und Private-Equity-Firmen, Regierungen und Konzerne. Die Spielchips mit denen sie spielen sind unsere Häuser und Wohnungen, unsere Löhne, staatliches Eigentum wie Telefondienste, Post und Eisenbahnen, Arbeitsplätze und die Preise für Lebensmittel und andere wichtige Güter. o

Hypothekenblase

Einige Karten sind bei diesem äußerst zynischen Pokerspiel schon gefallen und liegen offen für jeden sichtbar auf dem Tisch:

Die Hypothekenblase in den USA ist geplatzt, ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. So berichtet die kalifornische Nachrichten-Webseite Press Enterprise, dass die Zwangsvollstreckungen im August noch weiter gestiegen sind. Gab es beispielsweise im Riverside County von Kalifornien vor einem Jahr im August 2006 nur 21 Vollstreckungsbescheide gegen säumige Hypothekenzahler, stiegen diese auf 1198 im August 2007! Im Juli 2007 wurde im gleichen County gegen 189 Familien zwangsvollstreckt. Insgesamt gab es im August 244.000 Immobilienpfändungen in den USA; 115 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das sind astronomische Zahlen. Für die Menschen, die hofften ihre Existenz und Zukunft in stets schwierigeren Zeiten mit Wohneigentum abzusichern, ist es eine Katastrophe. Sie verlieren alles und sind möglicherweise für den Rest ihres Lebens an ihre Bank gekettet...

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:: US-Senat hebt Kreditlimit des Staates an ::

· tar, den 30.09.07 in Amerika, Krise, Liberalismus, Politik, Wirtschaft

Quelle: cash.ch

Der US-Senat hat am Donnerstag die gesetzliche Obergrenze für die Verschuldung des Staates um 850 Milliarden Dollar angehoben. Ansonsten wäre das bislang gültige Limit von 8,965 Billionen Dollar in wenigen Tagen erreicht worden.

Der Senat stimmte mit 53 gegen 42 Stimmen für die Anhebung des Limits auf 9,815 Billionen Dollar. Das Repräsentantenhaus hatte dem Entwurf bereits zugestimmt...

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:: Atomsprengköpfe waren auf dem Weg in den Iran ::

· tar, den 30.09.07 in Amerika, Krieg, Medien, Nahost, Politik, Verschwörung

Quelle: politblog.net

Revolte und Widerstand im US-Militär haben einen Angriff auf den Iran verhindert

Der Vorfall

Am 8. September berichtete Politblog über einen Vorfall vom 30. August 2007. Ein B-52-Langstreckenbomber der amerikanischen Air-Force mit sechs Nuklearsprengköpfen an Bord war Tausende Kilometer quer über die USA geflogen. Am 5. September musste ein Pentagonsprecher den “mysteriösen” Flug eingestehen , nachdem der Vorfall an die “Air Force Times” durchsickert war. Allein die Tatsache, dass erst ein Militärangehöriger einen solch eklatanten “Unfall” durchsickern lassen muss, ist eigentlich schon ein Skandal.

Nach ersten Aussagen der Beteiligten wussten weder die Piloten noch die Besatzung und das Bodenpersonal von den brisanten Atomsprengköpfen. Das Personal war davon ausgegangen, die Maschine sei mit konventionellen Sprengköpfen ausgerüstet. Tatsächlich flogen sie mit sogenannten “Stealthy Advanced Cruise Missiles W80 Mod 1” von der “Minot Air Force Base” in North Dakota zur “Barksdale Air Force Base” in Louisiana.

Anfangs sorgte der “Transport” für Aufregung in der amerikanischen Öffentlichkeit, vor allem weil man um die Sicherheit der Bevölkerung besorgt war. Doch bald wurden - vor allem im Internet - Stimmen laut, die deutlich machten: Ein Transport atomarer Sprengköpfe sei nur mit der Genehmigung “von ganz oben” möglich. Er dürfe niemals in Cruise Missiles erfolgen, sondern allenfalls im Rumpf einer Transportmaschine.

General Ronald Keys, Chef des größten Hauptkommandos der amerikanischen Luftstreitkräfte, ordnete daraufhin eine Untersuchung an. Am 14. September sollten sämtliche Flüge seines Kommandos ausgesetzt werden, das Personal am Boden bleiben und eine Klärung der üblichen Prozedere durchgeführt werden.

Damit schien “der Fall” für die amerikanische Öffentlichkeit “erledigt”. Presse und Fernsehen fragten kaum mehr nach, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss hatte der Vorfall ebenso wenig zur Folge...

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:: Das Zittern der Geldmacher ::

· tar, den 30.09.07 in Europa, Krise, Liberalismus, Wirtschaft

Quelle: handelsblatt.com

Die britische Finanzkrise macht auch vor der City of London nicht halt. Während die Offiziellen um John Stuttard, Mayor des City-Bezirks, versuchen, die Krise kleinzureden, regiert hinter den Kulissen die Angst: Tausende Jobs und bis zu 0,4 Prozentpunkte des jährlichen britischen Wachstums sind in Gefahr.

Bis hierhin dringt die laute und hässliche Welt nicht vor. Dicke Teppiche dämpfen jeden Schritt, funkelnde Kronleuchter werfen weiches Licht auf die Bilder niederländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert. Im offenen Kamin könnte man einen halben Ochsen rösten, wenn nicht schon der Gedanke an solch rustikale Gelage in der kultivierten Umgebung von Mansion House viel zu grob wirken würde.

Der georgianische Stadtpalast ist der Sitz des Right Honourable Lord Mayor of London, ein Amt, das so alt ist, dass viele Adelsgeschlechter dagegen neureich wirken. Der heutige Hausherr, John Stuttard, hat ungefähr 700 Vorgänger, der erste Lord Mayor trat 1189 sein Amt an.

Echte Macht haben Stuttard und seine Kollegen allerdings schon lange nicht mehr, heute regiert der Lord Mayor nur noch die City of London, jene Quadratmeile der Millionenmetropole, in der sich die Geldbranche ballt. Wie alle Lord Mayors der jüngeren Vergangenheit ist Stuttard heute vor allem Chef-Lobbyist für die britische Finanzindustrie: eine Art Schutzheiliger für Banker, Händler, Anwälte und alle anderen, die ihr Geld mit Geld verdienen...

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:: Deutsche kaufen immer weniger ein ::

· tar, den 28.09.07 in Deutschland, Probleme, Wirtschaft

Quelle: spiegel.de

Die gute Konjunktur geht am Einzelhandel vorbei: Im August setzte die Branche preisbereinigt 2,2 Prozent weniger um als im Vorjahr. Experten warnen: "Von der erwarteten Belebung des Konsums ist nicht viel zu sehen."

Nominal waren die Umsätze des deutschen Einzelhandels im August 1,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Berücksichtigt man jedoch die Inflation, hat das Minus real sogar 2,2 Prozent betragen. Das berichtet das Statistische Bundesamt auf der Grundlage von vorläufigen Zahlen.

Schon seit Monaten verzeichnet der Handel Umsatzrückgänge. So hatte der Hauptverband des deutschen Einzelhandels (HDE) gerade erst seine Umsatzprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Erwartet wird nun ein nominales Umsatzplus von 0,5 Prozent. Preisbereinigt entspricht dies einem Rückgang in gleicher Größenordnung. Ursprünglich hatte der HDE für 2007 ein nominales Umsatzplus von einem Prozent prognostiziert.

Das erneute Minus im August erklärte der HDE mit "anhaltenden Bremsspuren" aus der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresanfang. Auch unabhängige Marktbeobachter zeigten sich enttäuscht von den August-Zahlen. "Von der allgemein erwarteten Belebung des privaten Konsums in Deutschland ist nach wie vor nicht viel zu sehen", erklärten Volkswirte der Commerzbank...

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:: Mit und ohne Veto - Bush führt "seinen" Krieg ::

· tar, den 28.09.07 in Amerika, Europa, Geschichte, Krieg, Lügen, Nahost, Politik, Verschwörung

Quelle: politblog.net

“Ich werde von nun an versuchen, eine möglichst subtile Rhetorik zu benutzen”

Am 22. Februar 2003 fand ein bemerkenswertes Treffen “auf höchster politischer Ebene” statt. Es ging informell zu, das heißt mehr privat als dienstlich besuchte der damalige spanische Ministerpräsident José Maria Aznar seinen amerikanischen Amtskollegen G.W. Bush auf dessen Ranch in Crawford/Texas.

Die “Kriegsplanung” für den Irak stand auf der Tagesordnung. Sämtliche US-amerikanischen Versuche, mit gefälschten Unterlagen über angebliche Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins ein “Ja” zum Überfall auf den Irak zu erhalten, waren vor der UNO gescheitert. Die Weltöffentlichkeit und vor allem auch die Mehrheit der europäischen Staaten wollten Bushs Kriegspläne nicht unterstützen.

Einer aber, zu jeder denkbaren Korruption bereit, machte sich auf nach Texas, um zu überlegen, wie er die Pläne seines Freundes Bush voranbringen könnte. Mit im Gefolge hatte er den damaligen spanischen Botschafter in Washington, Javier Rupérez, der bei dem Stelldichein dolmetschen sollte.

Rupérez hat nicht nur übersetzt, wie es sich für einen ordentlichen Staatsbediensteten gehört hat er das Gespräch auch protokolliert. Diese vertraulichen Aufzeichnungen gelangten nun - über vier Jahre später - in die Hände eines Mitarbeiters der spanischen Tageszeitung “El Pais”.

An der Authentizität des Protokolls bestehen keine Zweifel, so El Pais. Bush plauderte mit Aznar freimütig über Möglichkeiten, die Zustimmung des UN-Sicherheitsrates zu erpressen. Dabei hatte er die damaligen nicht ständigen Mitglieder Mexiko, Chile, Angola und Kamerun im Auge.

Chile hatte der US-Präsident gedroht, die Ratifizierung eines Freihandelsabkommens mit den USA nicht zu ratifizieren, Angola drohte er mit dem Aussetzen von Zahlungen, die das Land erhielt. “Ich werde von nun an versuchen, eine möglichst subtile Rhetorik zu benutzen, ” erklärte Bush gegenüber Aznar. “Wenn jemand sein Veto einlegt - wir gehen (in den Krieg). Meine Geduld ist erschöpft”...

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:: Unsere Oberen fühlen sich wie Helden, weil sie gegen unseren Willen regieren ::

· tar, den 28.09.07 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Quelle: nachdenkseiten.de

Es wird immer mehr zum Usus, dass unsere Führungseliten den Willen der Mehrheit missachten, gegen diesen Willen entscheiden und dann mit massiver Propaganda versuchen, die Menschen zu beeinflussen. Natürlich weiß ich auch, dass politische Entscheidungen nicht auf der Basis von Umfragen gemacht werden können. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der heute Mehrheitsmeinungen missachtet werden, ist schon bemerkenswert. Das gilt für die grundsätzliche Frage der Einstellung der Mehrheit der Menschen zu Sozialstaat und zu Solidarität in einer Gesellschaft. Die Mehrheit will das. Die Politik missachtet das. Es gilt dann für solche Fragen wie den Transrapid zur Flughafenanbindung in München. Die betroffenen Münchner spielen keine große Rolle. Siehe dazu unten Beispiel A. - Es gilt für die Linie von Arbeits- und Sozialminister Müntefering. Er macht aus der Missachtung der Wünsche der Mehrheit eine Tugend.

Beispiel A: Transrapid

Ude plant Klagen gegen Transrapid
Der Münchner OB will ein breites politisches Bündnis aus Umweltschützern, Parteien und Organisationen schmieden, um gerichtlich den Bau der umstrittenen Magnetschwebebahn zu verhindern. Die Grünen kündigten an, ein Volksbegehren gegen die Zugtrasse zu prüfen. Die Freien Wähler wollen ein Bürgerbegehren lostreten.
Ude bezeichnet den Transrapid wegen der unkalkulierbaren Kosten zudem als “Milliardengrab”.
Quelle: FR

Beispiel B: Münteferings Strategie

Zunächst zu einem Interview im Stern vom August.

“Ich mache Politik für die Enkel”
Ein Mann zeigt klare Kante. Unser Kurs ist richtig, wir dürfen den Menschen nicht nach dem Mund reden, sagt Franz Müntefering. Im Stern spricht der Vizekanzler über Hartz IV und Heuschrecken, Merkel und Mindestlöhne, Geiz und Gerechtigkeit. Und, natürlich, über die Probleme der SPD.
Quelle: Stern ...

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:: Bokrug: der eigentliche Grund für die Amerikanische Revolution ::

· tar, den 28.09.07 in Amerika, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Lösungen, Politik, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Quelle: kreuz.net

Kolonien – florierender als das Mutterland

Vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776) war der kolonisierte Teil dessen, was heute die Vereinigten Staaten von Amerika sind, im Besitz von England. Er wurde Neu England genannt und bestand aus 13 Kolonien, welche die ersten 13 Staaten der großen Republik wurden.

Um 1750 war dieses Neu England sehr wohlhabend. Benjamin Franklin konnte folgendes schreiben:

„Es gab Überfluß in den Kolonien, und Friede herrschte an allen Grenzen. Es war schwierig, ja sogar unmöglich, eine glücklichere und blühendere Nation auf der ganzen Erde zu finden. In jedem Heim war Wohlstand vorherrschend. Im allgemeinen hielt das Volk die höchsten moralischen Maßstäbe ein, und Erziehung war weit verbreitet.“

Als Benjamin Franklin nach England hinüberfuhr, um die Interessen der Kolonien zu vertreten, begegnete er einer völlig anderen Situation: die arbeitende Bevölkerung dieses Landes war von Hunger und Armut zerrüttet.

„Die Straßen sind voll von Bettlern und Landstreichern“, schrieb er. Er fragte seine englischen Freunde, wie England trotz all seines Reichtums so viel Armut in seinen Arbeiterklassen haben konnte.

Seine Freunde erwiderten, daß England das Opfer einer schrecklichen Situation sei: es habe zu viele Arbeiter! Die Reichen sagten, sie seien bereits mit Steuern überlastet und könnten nicht noch mehr bezahlen, um die Massen von Arbeitern von deren Nöten und Armut zu befreien. Mehrere reiche Engländer jener Zeit glaubten wirklich, zusammen mit Malthus, daß Kriege und Seuchen nötig seien, um das Land von Arbeitskraftüberschüssen zu befreien.

Danach wurde Franklin von seinen Freunden gefragt, wie die amerikanischen Kolonien es organisierten, genug Geld zu sammeln, um die Armenhäuser zu unterstützen und wie sie diese Armutsseuche bezwingen würden; Franklin erwiderte:

„Wir haben in den Kolonien keine Armenhäuser; und falls wir welche hätten, gäbe es niemanden, den wir einweisen müßten; denn wir haben nicht eine einzige arbeitslose Person, weder Bettler noch Landstreicher.“

Dank des von der Nation herausgegebenen Freigeldes...

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:: „Die Pädophilie kommt“ ::

· tar, den 28.09.07 in Beziehungen, Deutschland, Politik, Probleme, Soziales

Quelle: swg-hamburg.de

Gender Mainstreaming als neues 1968: Homosexualität, Polygamie und Inzest sollen Ehe und Familie ersetzen

Frau Kuby, die vom Bundesfamilienministerium verantwortete Broschüre „Körper, Liebe, Doktorspiele“ empfiehlt sexuelle Aktivitäten zwischen Eltern und ihren Kleinkindern. Sie haben dies mit Ihrem Beitrag „Auf dem Weg zum neuen Menschen“ in JF 27/07 öffentlich gemacht. Daraufhin kam es zu so zahlreichen Bürgerprotesten, daß sich das Ministerium gezwungen sah, die Handreichung zurückzuziehen. Ist damit nun alles in Ordnung?

Kuby: Ganz und gar nicht. Zunächst: Es waren nicht nur die Bürgerproteste, sondern der mediale Druck, der nach der Veröffentlichung in der JF entstanden ist. Die in Ihrer Zeitung dokumentierten unglaublichen Zitate aus diesen Broschüren haben dann auch andere Journalisten – zuerst Jasper Juckel vom Kölner Expreß – aufgeschreckt. Daß die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), für deren Sexualaufklärung die Familienministerin verantwortlich ist, zur wechselseitigen Stimulierung der Geschlechtsorgane von Eltern und Kleinkindern auffordert, ist auf ziemlich einhellige Ablehnung gestoßen. Die Broschüren jedoch, so hieß es bei der BZgA, hätten große Zustimmung gefunden und seien in den letzten Jahren 650.000 mal an Eltern, Kindergärten und Familienbildungsstätten verteilt worden. Alles sei „wissenschaftlich abgesichert“.

Die Ministerin wies die Verantwortung mit dem Satz von sich, es handle sich um rot-grüne Erblasten und sie könne nicht alles lesen.

Kuby: Man kann ein Erbe auch ausschlagen. Das haben eine Menge CDU-Wähler von der siebenfachen Mutter von der Leyen erwartet. Es zeigt sich aber, daß sie radikalfeministische Politik betreibt. Sie muß durchaus nicht alles lesen – denn sämtliche Veröffentlichungen der BZgA und der ihr zugeordneten Institutionen wie Pro Familia und inzwischen Donum Vitae verbreiten alle die gleiche Auffassung von Sexualität: Empfehlenswert für jedes Alter ist alles, was Lustbefriedigung verschafft, hetero-, homo-, lesbisch, bi- oder transsexuell, oral oder anal – alles in Ordnung, solange beide daran Vergnügen finden.

Können Sie Beispiele nennen?

Kuby: Nehmen Sie irgendeine Broschüre der BZgA und Sie finden Anleitungen zu sexuellen Handlungen in Wort und Bild. Die meisten kann man kostenlos bestellen oder herunterladen. Das Liederheft „Nase, Bauch und Po“ für den Kindergarten animiert Kinder zu sexuellen Spielen und Selbstbefriedigung. „Jules Tagebuch“ für junge Mädchen, die gerade in die Pubertät kommen, ist voll mit praktischen Anleitungen, zum Beispiel: „Ich streichelte sanft über den Kitzler und spürte, wie ich immer mehr erregt wurde. Die Scheide fühlte sich ganz feucht an. Ich mag das, wenn ich über den Scheideneingang streiche und meine Brustwarzen berühre.“ Immer geht es um „das erste Mal“ und homosexuelle Beziehungen. Der Senat von Berlin verteilt eine 173 Seiten starke „Handreichung für weiterführende Schulen zu lesbischen und schwulen Lebensweisen“. Die Stadt München unterhält für Jugendliche eine „Koordinationsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“. Und so weiter und so fort. Natürlich müssen frühsexualisierte Kinder möglichst noch vor der Pubertät zu Experten in Verhütung ausgebildet werden. Die Pille wird ihnen mühelos zugänglich gemacht. Sollte dann doch der „GAU“ eintreten, daß nämlich zwei unreife Jugendliche ein Kind zeugen, dann heißt es: Entscheide selbst ... hier hast du die Adressen der Abtreibungskliniken. Damit wird die Jugend familienunfähig gemacht. Wer bestimmt, daß die Jugend nur durch Verhütung und Abtreibung vor Frühschwangerschaften geschützt werden kann, und nicht durch Erziehung zur Enthaltsamkeit? Wir brauchen dringend eine Kurskorrektur – statt staatlicher Zwangssexualisierung in den Schulen brauchen wir Erziehung zur Verantwortung und Familienfähigkeit...

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:: Typus "neuer Mann" breitet sich aus ::

· tar, den 28.09.07 in Beziehungen, Deutschland, Soziales, Wirtschaft

Quelle: portal.gmx.net

Für Marktforscher gibt es einen neuen Männertyp: Der "Neue Konsum-Hedonist" legt größeren Wert auf sein Aussehen und kauft gern ein. Das ist das Ergebnis einer Verbraucher-Analyse der Zentralen Marktforschung der Axel Springer AG in Hamburg.

Demnach lassen sich mittlerweile 16 Prozent der Männer zwischen 18 und 65 Jahren dieser Gruppe zuordnen. Laut Studie sind das 5,03 Millionen Männer, 2003 waren es erst 3,85 Millionen Männer mit dieser Grundhaltung. "Wir erkennen einen neuen Männer-Typus", sagte Manfred Niesel Zentralen Marktforschung der Axel Springer AG. "Die Männer waren ein bisschen in der Defensive und galten als Zeitgeistverlierer, doch sie holen auf."

Die "Konsum-Hedonisten", deren Verhalten durch das Streben nach Lust bestimmt ist, sind nach Niesels Worten "anders" als ihre Geschlechtsgenossen. So kleiden sich 18,8 Prozent von ihnen nach der neusten Mode, während es bei den übrigen Männern nur 5,6 Prozent tun. 17,4 Prozent der "neuen Männer" bummeln oft ohne Kaufabsicht durch Geschäfte, nur 8,1 Prozent der anderen Männer können sich für so etwas begeistern...

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