.: Juli 2007 :.


:: Linksammlung vom Juli 2007 ::

· tar, den 31.07.07 in Pax Aeterna

- bbc.co.uk: US retail sales fall unexpectedly
- berlinerumschau.com: BIP in Deutschland wächst langsamer
- berlinerumschau.com: “Gefühlte Inflation” kontra “Ermittelte Inflation”
- berlinonline.de: Angriff auf den Dollar
- cnn.com: Chinese stocks tumble 5 percent
- coutoo-magazin.de: Regionalgeld: Das Mirakel von Guernsey
- diepresse.at: Deutschland stoppt Entwicklungshilfe für China
- dradio.de: Ausverkauf am Bildungsmarkt?
- egon-w-kreutzer.de: Nullnummer 2011
- elo-forum.net: Hartz IV: Reisen ins Ausland sind grundsätzlich verboten
- faz.net: „Es ist die größte Blase, die es je gab“
- ft.com: Europe resists tariffs to Brazilian biofuels
- ft.com: US mortgage problem fears spark sell-off
- ftd.de: Banken bleiben auf Risiken sitzen
- ftd.de: Baugeschäft so schlecht wie seit zwei Jahren nicht mehr
- ftd.de: Bundestagvize Solms will Nebeneinkünfte-Regeln überprüfen
- ftd.de: Deutsche Bank dämpft Crash-Ängste
- ftd.de: Versicherer hebelt Gesundheitsreform aus
- fr-online.de: Dollar ist kein sicherer Hafen mehr
- geldcrash.de: Das Aufschwungsmärchen
- greenpeace.de: Bald Patente auf alles, was lebt, kreucht und fleucht?
- handelsblatt.com: Chrysler schockt die Finanzmärkte
- heise.de: Stromverbrauch in der EU steigt mit dem Wirtschaftswachstum
- heute.de: Preisaufschlag bei Milchprodukten "nicht nachvollziehbar"
- holis.de: Die wahre Bedeutung von Geld
- manager-magazin.de: Konkurrenz für das Bargeld
- n-tv.de: Dow auf Allzeithoch
- n-tv.de: Milchprodukte werden teurer
- n-tv.de: Neuwagenpreise purzeln
- nachdenkseiten.de: „Arbeit ist lebensnotwendig“
- nachdenkseiten.de: Neoliberalismus, Wettbewerbsföderalismus und Föderalismusreform
- nachdenkseiten.de: Rente mit 67 – kippen oder (und) gestalten?
- netzeitung.de: Fachkräftemangel nicht in Sicht
- oe1.orf.at: Bartenstein: Kommission soll Industrie schützen
- smh.com.au: Sydney hedge fund freezes withdrawals to prevent run
- spiegel.de: 36 Prozent der Deutschen geht es schlechter als 2006
- spiegel.de: Antragsflut belastet Kommunen
- spiegel.de: China und Indien hinken Rest von Asien hinterher
- spiegel.de: Dax knackt Rekord vom März 2000
- spiegel.de: Eine Seuche namens Subprime
- spiegel.de: Einzelhändler verkaufen weniger als im Vorjahr
- spiegel.de: Steuer- und Abgabenlast steigt trotz Aufschwung
- spiegel.de: US-Immobilienkrise erfasst deutsche Mittelstandsbank
- spiegel.de: US-Immobilienkrise löst Ausverkauf an Börsen aus
- spiegel.de: US-Investmentbank gesteht Hedgefonds-Debakel ein
- spiegel.de: ZEW-Index bricht ein - Aufschwung ebbt ab
- sueddeutsche.de: Attacken gegen das Selbstverständliche
- sueddeutsche.de: Regierung investiert Milliarden in Wohnraum
- tirol.com: EU will im Kampf gegen Dürre Wasser sparen und verteuern
- waz.de: Keine "Filialisten" in Ruhrstadt locken
- zeit.de: Vom Ende des größten Kreditbooms aller Zeiten

· Ein Kommentar

:: John Perkins at the VFP National Convention ::

· tar, den 28.07.07 in Amerika, Geschichte, Krieg, Liberalismus, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Video, Wirtschaft

The first of a three part speech given to the Veterans For Peace National Convention, Seattle, WA in August 2006. Author of Confessions of an Economic Hit Man, in this part John discusses, from a hit mans perspective, the reasons and background to why we are at war in the Middle East.

The second of a three part speech given to the Veterans For Peace National Convention, Seattle, WA in August 2006. Author of Confessions of an Economic Hit Man, in this part John discusses, from first hand experience, the globalization efforts of the corporatocracy in Central and South America.

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:: Wohlstand wird immer über die Leitwährung extrahiert und die heißt Dollar ::

· tar, den 25.07.07 in Amerika, Europa, Liberalismus, Politik, Verschwörung, Wirtschaft

von Manni.

Unter den Währungen gibt es tauschbare und konvertierbare. Die konvertierbaren stehen alle unter der Kontrolle der Hochfinanz - in welcher Währung auch immer gehandelt wird, sie sind letztlich alle in Dollar verschuldet. Nur der FED kann beliebig Geld drucken und hat deshalb auch alle Welt verschuldet - weil er 'privat' ist. Alle anderen Länder sind imitiert mit ihrem BIP.

Deshalb ist es schlecht angedacht, wenn ein Land, welches auch immer, in Euro handeln will. Europa kann keine Euros für Öl drucken, weil wir kein Vehikel haben, diese Euros als Tauschkupons wieder umzuwandeln oder zu entwerten, wie die Amis dies mit ihren Weltbörsen machen.

Wenn wir trotzdem den Euro gegen Öl tauschen, weil die Geldkreierung auch für EU-Banken aus der Luft heraus erfolgen kann, so werden diese Euros die Geldmenge M3 aufblasen und damit die Geldentwertung proportional vorantreiben. Es werden letztlich dieselben Banken sein welche dieses Geschäft abwickeln und es spielt daher für die 'Global Governance und ihre Investmentbanker' keine Rolle in welcher Währung die Länder fakturieren. Der Wohlstand fließt in jedem Fall immer in dieselben Taschen.

Vernünftig wäre für die Länder nur, in eigener Währung zu fakturieren, weil diese immer wieder in die eigene Wirtschaft zurück fließen müssen. Wird hingegen in Euro oder Dollar fakturiert, so werden diese Euros oder Dollars wieder in den jeweiligen Wirtschaftsraum zurück fließen müssen und keinen Wohlstand im eigenen Land hinterlassen. D.h. die Länder exportieren ihr Öl und ihr Geld – zurück fließen immer nur die wertlosen Glasperlen und keine volkswirtschaftlichen Werte.

Selbst wenn der Dollar um 10-20% entwertet würde, hätte er immer noch das 200fache an Wirtschaftskraft aller BRICs und SCO Länder zusammen.

Bei dem Dollar handelt es sich weder um einen Gegenwert, noch ist er abhängig von Angebot und Nachfrage (welche ohnehin von der Hochfinanz gesteuert wird)sondern einfach um Papierschnipsel, die nun (da M3 nicht mehr veröffentlicht wird) von der Hochfinanz (d.h. nicht den USA)in beliebiger Menge zum Nulltarif gedruckt werden können.

Man muss wissen, es gibt einen 'internen' und einen ’externen' Wirtschaftraum in welchem diese Papierschnipsel Verwendung finden. Im internen Raum werden sie als Tauschobjekt für immer weniger menschliche Leistung, dafür umso mehr für Spekulation eingesetzt.

Im externen Raum hingegen ist es umgekehrt, dort wird der Dollar gegen Rohstoffe und Waren getauscht welche die Arbeitsleistung der ganzen Welt beinhalten. In anderen Worten, die Welt arbeitet für Papierschnipsel, welche sie hofft, gegen Rohstoffe tauschen zu können. Rohstoffe verteuern sich laufend, weil die Papierschnipsel immer unwilliger in Zahlung genommen werden und immer mehr davon gedruckt werden. So berichten Insider in den von 15% Erhöhung der Geldmenge im laufenden Jahr, was proportional zur selben Geldentwertung führen müsste. Doch hier greift die Mafia ein und hält den Kurs künstlich hoch.

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:: Ein Apell an eine verderbliche Währung ::

· tar, den 05.07.07 in Amerika, Europa, Freiwirtschaft, Geschichte, Krieg, Krise, Liberalismus, Lösungen, Politik, Verschwörung, Wirtschaft

Abstract

Eine fundamentale, aber vernachlässigte Wahrheit über die Natur von Geld dreht sich um seinen unverwüstlichen Charakter. Die Aufmerksamkeit dieser eigenartigen physikalischen Eigenschaft der Geldmetalle, die traditionell hauptsächlich als Zahlungsmittel gebraucht wurden, hat es nur selten in die grosse Literatur geschafft, die sich damit beschäftigte.

Es ist eine grosse Errungenschaft der deutschen anarchistischen Welle des frühen zwanzigsten Jahrhunderts (Silvio Gesell und Rudolf Steiner), dass sie erkannt hat, was die Grundlage der Macht des Geldes ist und nachher Wege für eine Geldreform gefunden wurden, dessen Ende eine Gesellschaft ist, die durch ein stabiles, gerechtes und dauerhaftes finanzielles Netzwerk charakterisiert ist.

Dieser Artikel geht den Spuren dieser Geldperversität nach, erklärt die Verwüstung, die dadurch bis heute verursacht wird und schlägt am Ende einen Wechsel der Geldpolitik vor und eine Veränderung des Denkens im Namen des Mitgefühls für die Opfer des jetzigen Systems.

Interview mit Professor Preparata
Fragesteller Hans Eisenkolb

Frage: Professor Preparata, sie haben die Natur des Nazismus zusammen mit Ökonomie und Politik des frühen 20. Jahrhunderts jahrelang studiert. Ich verstehe, dass dies das Hauptthema ihrer Untersuchungen und ihres Lehrens in der Universität von Washington war und dass eine Zusammenfassung davon in ihrem Buch: "Conjuring Hitler: How Britain and America made the Third Reich" sein wird, das bald von der Pluto Press herausgegeben wird. Was ist die Botschaft dieses Buches?

Antwort: Die Botschaft des Buches ist, dass das Anglo-Amerikanische Weltreich sich vor dem Aufkommen einer grossen Macht auf der eurasischen Landmasse fürchtete und immer noch fürchtet... 1900 handelten sie, als eine mögliche Allianz zwischen Preussen und Russland eine Gefahr für das britische Weltreich werden konnte. Deshalb inszenierten sie WW I, um die Gefahr einer Konsolitation im Herzen Europas zu bannen.

F: Und was hat Hitler damit zu tun?

A: Als Deutschland im November 1918 kapitulierte und später im Juni 1919 den Versailler Vertrag unterzeichnete, wurden Bedingungen (von den britischen Intriganten) geschaffen, um eine reaktionäre Macht zu erzeugen, die dann aus finanziellem Chaos heraus manipuliert werden konnte, das bolschewistische Russland anzugreifen. Diese Hypothese wurde vom grössten sozialen Wissenschaftler des Westens, dem Norweger Thorstain Veblen, in Amerika 1920 aufgestellt und der Ausgang wurde vorausgesagt - niemand weiss es, aber es steht da; falls die "Wissenschaftler" sich nur die Zeit nehmen würden, zu lesen.

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