.: 2007 :.
· tar, den 30.12.07 in Deutschland, Lösungen, Politik, Probleme, Soziales, Technik
Quelle: heise.de
Hacker haben beim Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs (CCC) erneut zahlreiche Schwachstellen bei Servern gefunden. Hunderte Webseiten sind daher momentan mit teils grotesken Botschaften, nackten Schönheiten oder einfach nur dem Logo des noch bis morgen laufenden 24. Chaos Communication Congress (24C3) "verziert". Meistens haben die Hacker dabei Sicherheitslücken in Datenbanken und Webanwendungen über gängige Angriffe wie SQL Injection oder Cross Site Scripting (XSS) ausgenutzt. Viele solcher Attacken sind vergleichsweise einfach durchzuführen, etwa mit Hilfe von Suchmaschinen. Aber auch etwas aufwendigere Umgestaltungen oder aufgedeckte offene Administrations-Portale für Nachrichtenseiten sind auf der umfangreichen Übersicht über Hacks im Kongress-Wiki verzeichnet.
Einige der Webseiten-Veränderungen sind politisch motiviert. So fordern plötzlich sowohl die CDU-Regionalratsfraktionen in Nordrhein-Westfalen sowie die SPD Bad Hersfeld, dass Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) baldmöglichst von seinem Amt "zurückrollen" möge. Dessen "Angst- und Schrecken-Politik der vergangenen Jahre" sei mehr als kurzsichtig und in keiner Weise geeignet, "die innenpolitischen Probleme zu lösen oder Deutschland zu beschützen". Schon seit längerer Zeit sei Schäuble nicht mehr tragbar...
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· tar, den 30.12.07 in Amerika, Krieg, Nahost, Politik, Probleme, Verschwörung, Wirtschaft
Quelle: 20min.ch
Schwere Bombenattentate, zahlreiche Tote, eine instabile Regierung – im Irak läuft nichts, wie es sollte. Oder eben doch? Werden alle Fakten zusammengetragen, ergibt sich ein neues Bild vom scheinbar misslungenen Irak-Feldzug.
Es erstaunt nicht, wenn man in den grossen Ölvorkommen des Irak den eigentlichen Grund für den Angriff auf das Land sieht. Führt man sich aber vor Augen, um wie viel Öl es sich tatsächlich handelt, dann werden die Dimensionen erst richtig erkennbar. «Der Council on Foreign Relations in Washington hat Schätzungen publiziert, wonach im Irak noch unentdeckte Ölreserven in der Höhe von 220 Milliarden Barrel lagern – eine andere Studie beziffert diese Reserve auf 300 Milliarden Barrel», hält Jim Holt* in einem Artikel fest, der Anfang Dezember in «Le Monde Diplomatique» veröffentlicht wurde. Umgerechnet auf die aktuellen Preise wären das rund 30 Billionen Dollar! Im Vergleich dazu sind die Gesamtkosten der US-Invasion von bisher einer Billion Dollar ein wahrer Klacks.
USA bauen im Irak Superbasen für 20 000 Soldaten
Diese Ölreserven gilt es zu sichern. Und deswegen machen die USA keinerlei Anstalten, sich aus dem Irak zurückzuziehen. Im Gegenteil: Indem sie eine dauerhafte Militärpräsenz im Irak installieren, sichern sich die Staaten ihren Zugriff. «Fünf autonome Superbasen sind bereits im Bau oder gehen der Vollendung entgegen», schreibt Holt. So zum Beispiel die Balad Air Base, 40 Kilometer nördlich von Bagdad. Ein «Suburbia-Klotz inmitten der irakischen Wüste mit Fastfood-Läden, einem Kino und separaten Wohnsiedlungen» mit Platz für bis zu 20 000 Soldaten. «Dort herrscht ein dichterer Start- und Landebetrieb als auf den meisten Flughäfen der Welt», weiss Jim Holt...
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· tar, den 28.12.07 in Amerika, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: tagesschau.de
Das Wasser kommt aus der selben Quelle wie im Nachbarort, kostet aber das Doppelte. Die Bürger der kleinen kalifornischen Gemeinde sehen den Grund dafür in der privatisierten Wasserversorgung und in der Preispolitik der RWE-Tochter American Water - und wehren sich.
Mitten in Kalifornien findet der Kampf Davids gegen Goliath statt. David, das sind die Mitglieder der Bürgerinitiative "Flow" aus dem kleinen Ort Felton, etwa anderthalb Autostunden südlich von San Francisco. "Flow" steht für "Feltoner Bürgern gehört das Wasser". Getroffen haben sie sich an diesem Nachmittag im Wohnzimmer von Barbara Sprenger, die ihre Sprecherin ist. Die jüngsten Mitstreiter in der Bürgerinitiative sind Jugendliche, der älteste unter den Älteren ist Frank, 86 Jahre alt – und er erzählt auch gleich, um was es den Leuten von "Flow" geht: "Das Wasser hier gehört den Menschen in Kalifornien – und sonst Niemandem."
"Manche können die Gebühren nicht mehr zahlen"
Aufgebracht sind die Bürger von Felton - denn für die Wasserversorgung in ihrem Ort ist das Unternehmen American Water zuständig, und American Water wiederum gehört zum Deutschen Energiekonzern RWE. Das deutsche Großunternehmen mit Sitz in Essen ist einer der größten privaten Wasserversorger in den USA. Ein wahrer Goliath, den es zu bekämpfen gilt, findet Sprenger: "Wir fingen an zu fragen: Warum und wieso gehört unser Wasser jetzt einem Unternehmen in einem fremden Land – das macht doch keinen Sinn, dachten wir, und das war dann der Grund, dass wir uns dagegen formiert haben."
Dabei würde man den deutschen Wasservertreiber noch akzeptieren, wenn nicht die Preise ununterbrochen steigen würden, argumentiert die 76jährige Francis: "Wir wollen, dass die Wasserversorgung wieder unter öffentliche und kommunale Verantwortung kommt; denn wir haben gesehen, wie katastrophal es ist, wenn ein multinationaler Konzern das übernimmt. Manche Menschen können die Gebühren nicht mehr zahlen, die American Waters verlangt."..
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· tar, den 28.12.07 in Deutschland, Geologie, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wissenschaft
Quelle: spiegel.de
"Klimakiller", "Giftschleudern": Umweltschützer kämpfen mit drastischem Vokabular gegen propangasbetriebene Heizpilze. Wer trotzdem einen Outside-Ofen betreiben will, kann jetzt bei Umweltschützern gut Wetter machen: Mit dem Programm "Ein Pilz – ein Baum".
Der Kampf gegen den Klimawandel wird gern mit großen Worten geführt: "Segen oder Fluch - brauchen wir in Berlin Heizpilze?", so der Titel eines "öffentlichen Podiumsgesprächs", zu dem die Initiative "Prost Klima" gerade geladen hat. Auf der Gästeliste: "Die wichtigen Wortführer der Berliner und bundesdeutschen Heizpilzdebatte."
"Das ist schon alles ein bisschen absurd", sagt Michael Näckel, der zu dem illustren Kreis gehört. Der Bezirksleiter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) für den Stadtteil Friedrichshain/Kreuzberg kam an der Teilnahme kaum vorbei, denn die Antiheizpilzbewegung in der Hauptstadt wird zum Entsetzen des Restaurantbetreibers größer und größer.
Und auch in anderen Orten Deutschlands ist in diesem Winter ein erbitterter Streit um die großen, propangasbetriebenen Wärmestrahler entbrannt, die seit einigen Jahren auf Kneipenterrassen und an Weihnachtsmarktständen für kuschelige Wärme sorgen. Von "CO2-Schleudern", "Giftpilzen" und "Klimakillern" ist die Rede. In Mühlheim, Landsberg und Karlsruhe fordern die Grünen vom Stadtrat Aufklärungskampagnen und wenn es sein muss, ein Verbot. In Wiesbaden appellierte die Umweltdezernentin Rita Thies öffentlich, auf die "unerfreuliche Modeerscheinung" zu verzichten; in Marburg kündigte der Grüne Bürgermeister Franz Kahle an, die Energie fressenden Außenheizer notfalls über das Denkmalrecht verbieten zu lassen. In Hamburg hat das Eimsbüttler Bezirksamt bereits beschlossen, keine Genehmigungen für die Wärmestrahler mehr auszustellen...
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· tar, den 28.12.07 in Deutschland, Geologie, Liberalismus, Lügen, Medien, Politik, Probleme, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft
Quelle: oekologismus.de
Die Verlierer von Bali
Kaum aus Bali zurückgekehrt, wurden die Möchtegern-Klimaretter, Gabriel, Müller, Schellnhuber und mit ihnen in Geist und Tat vereint -Frau Bundeskanzlerin Merkel- von der rauhen Wirklichkeit eingeholt.
Gab sich Frau Merkel mit Bali noch zufrieden und - “….wertete die Ergebnisse positiv. Nun sei der Weg für die eigentlichen Verhandlungen über die Senkung der Treibhausgas-Emissionen frei, erklärte Frau Merkel in Berlin. und Umweltminister Gabriel zeigte sich ebenfalls zufrieden….” ist nun -nur eine Woche später- der große Katzenjammer eingekehrt. Es läßt sich nun wirklich nicht länger vor dem Wahlvolk verheimlichen, daß der “Klimaschutz” Milliarden und Abermilliarden kostet, im Verbund mit dem Verlust von zigtausenden von Arbeitsplätzen, vom gewollt programmierten Absinken des deutsche Lebensstandards ganz zu schweigen. Und flugs wird mit dem Zeigefinger auf andere gezeigt, diesmal auf den unglücklichen Senhor Barroso. Noch-Kommissionspräsident in Brüssel. Aber der Reihe nach.
Landauf, landab und in jeder noch so abgetakelten Talkshow, tönte bis vor kurzem noch der größte Bundesumweltminister aller Zeiten Sigmar Gabriel, der Klimaschutz würde nun wirklich nicht viel kosten, mit nur einem Euro sei man mal so eben dabei und das sei doch wirklich nicht zu viel, um die Welt zu retten. Sein Staatssekretär Müller assistierte beflissentlich und faselte von den 4000 Wissenschaftlern (was davon wirklich stimmt sehen Sie hier), die sich alle darin einig seien, daß die Welt, dank des menschengemachten Klimawandels am Rande des Abgrundes stünde, und daß nur in einer enormen Kraftanstrengung, insbesondere der Deutschen, die aber in Wirklichkeit nicht viel kosten würde, die Welt noch zu retten sein. Diese Anstrengung, aber würde auf längere Sicht zu formidablen Geschäften mit nachhaltig erzeugter, erneuerbarer Energie führen. Wir alle könnten in 50 bis 100 Jahren stolz auf das gerettete Klima und grüne Landschaften blicken. Zur Zeit subventieren wir zwar noch jeden Arbeitsplatz in der Solarbranche mit 135.000 €, aber irgendwann beginnt für alle das große Geschäft...
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· tar, den 27.12.07 in Afrika, Europa, Geschichte, Nahost, Probleme, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Ägypter in der Schweiz wollen „alle Juden der Welt“ verklagen und Schadensersatz für einen historischen Diebstahl vor genau 5758 Jahren einfordern.
In der angesehenen ägyptische Wochenzeitung „Al Ahram Al Arabi“ erklärte Dr. Nabil Hilmi, Dekan der Jura-Fakultät der Universität von Al-Zaqaziq, dass die Juden während des biblischen Exodus mindestens 320 Tonnen Gold „gestohlen“ hätten. Das hätten jene Ägypter in der Schweiz aufgrund „historischer und religiöser Quellen“ herausgefunden. Neben Gold hätten die Juden bei ihrem „großen Auszug aus Ägypten“ Schmuck, Küchengeräte, Silberornamente, Kleidung „mitten in der Nacht“ gestohlen. Diese Gegenstände hätten heute einen „unbezahlbaren Preis“, wenn man deren Wert mit nur 5 Prozent jährlich verzinst und auf 5758 Jahre hochrechnet...
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· tar, den 27.12.07 in Amerika, Börse, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: boerse.ard.de
Der US-Online-Einzelhändler Amazon hat das stärkste Weihnachtsgeschäft seiner Geschichte verzeichnet. Das mildert die Sorgen der Anleger über eine mögliche Zurückhaltung der amerikanischen Käufer.
Zunächst hatten noch Ängste über die Konjunktur-Entwicklung die US-Börsen nach der Weihnachtspause belastet. Der Einzelhändler Target hatte eine Umsatzwarnung ausgegeben.
Nicht so Amazon: Das Weihnachtsgeschäft 2007 sei das stärkste seit Bestehen der Firma im Jahr 1994 gewesen, erklärte Amazon.com am Mittwoch auf seiner Internet-Seite. Konkrete Zahlen für den gesamten Zeitraum wurden nicht mitgeteilt - allerdings bestimmte Daten für einzelne Tage...
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· tar, den 27.12.07 in Amerika, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Die Hauspreise in den USA fallen im Rekordtempo und schüren die Furcht vor einer Rezession in der weltgrößten Volkswirtschaft. Dem angesehenen S&P/Case-Shiller-Hauspreisindex zufolge kostete ein Einfamilienhaus im Oktober fast sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Dieses Minus übertraf sogar den bisherigen Rekord-Rückgang vom April 1991. Innerhalb eines Monats fielen die Preise im Schnitt um 1,4 Prozent. Die Daten sind ein weiterer Beleg dafür, dass die Immobilienkrise in den USA noch längst nicht überwunden ist...
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· tar, den 26.12.07 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: spiegel.de
Überfällig oder gefährlich? Gewerkschaftschef Sommer fordert massive Lohnerhöhungen 2008 - wegen deutlich gestiegener Gewinne und Managergehälter. Doch genau davor warnen führende Wirtschaftsforscher: Deutschland könne sich keinesfalls hohe Tarifabschlüsse leisten.
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer verlangt deutliche Lohnerhöhungen im neuen Jahr - aus "mehreren guten Gründen", sagte er an Weihnachten. Die Inflation sei hoch, und "die Gewinne steigen rasch auf breiter Front". Daran müssten die Beschäftigten besser beteiligt werden. Hinzu kämen "die oft maßlosen Erhöhungen der sowieso üppigen Managergehälter und die gute Entwicklung der Produktivität".
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute warnen dagegen vor zu hohen Tarifabschlüssen. Der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen, Christoph M. Schmidt, forderte eine "beschäftigungsorientierte Lohnpolitik": Deutschland habe schließlich immer noch mehr als 3,5 Millionen Arbeitslose. Auch die beschleunigte Inflation erhöhe "nicht den Verteilungsspielraum", da sie in erster Linie auf steigende Weltmarktpreise zurückzuführen sei. Schmidt: "Vor diesem Hintergrund halten wir Tarifabschlüsse von im Durchschnitt um die zwei Prozent für beschäftigungsfördernd."..
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· tar, den 26.12.07 in Deutschland, Krise, Liberalismus, Probleme, Soziales, Wirtschaft
Quelle: n-tv.de
Die deutschen Autobauer haben im November einem Experten zufolge mit massiven Eigenzulassungen einen deutlicheren Absatzeinbruch verhindert. Fast jeder dritte Neuwagen sei auf den Hersteller oder Händler zugelassen worden, zitierte die Münchner "Abendzeitung" den Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer von der Fachhochschule Gelsenkirchen. Das sei ein sehr hoher Anteil.
Diese Autos kämen als Tageszulassung oder Vorführwagen Anfang kommenden Jahres mit massiven Preisnachlässen auf den Markt, prognostizierte Dudenhöffer. Hintergrund seien Probleme gerade der Massenhersteller Opel, Volkswagen und Ford, ihre Autos zu regulären Preisen zu verkaufen, heißt es in dem Bericht weiter...
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