:: Was ist Geld ::

· tar, den 27.01.10 in Wirtschaft

Kurz und knapp: Geld ist eine dokumentierte Eigentumsforderung.

Ein Unterschied zwischen Geld und Kredit existiert aus meiner Sicht daher nur scheinbar. Ich werde versuchen, dies am Beispiel einer typischen Kreditvergabe zu erklären:

Unternehmer (U) geht zu einer Geschäftsbank (GB) und möchte einen Kredit. Die GB prüft die Bonität des U, also dessen Eigentum und dessen zu erwartenden Eigentumsforderungen (Einkommen), die zu seinem künftigen Eigentum zu zählen sind.

Nach eingehender Eigentumshaftungsprüfung gewährt die GB den Kredit an den U. Damit bucht sie eine "Forderung gegen das Eigentum von U" mit Fälligkeit zum Termin X in ihre Bilanz ein.

Normalerweise (zumindest theoretisch) reicht die GB nun entsprechend eigenes Eigentum an den U weiter, üblicherweise "Forderungen gegen das Eigentum der ZB" (sprich Zentralbankengeld in Form von Bargeld). Der Einfachheit halber (und weil durch den Fortschritt der EDV überwiegend Zahlungen per Geschäftsbankguthaben getätigt werden) - überlässt der U diese "Forderungen gegen das Eigentum der ZB" der GB und erhält im Gegenzug eine "Forderungen gegen das Eigentum der GB", sprich Geschäftsbankguthaben (GBG) bei dieser Geschäftsbank. Damit gewährt der U der GB Kredit, was zunächst einer Forderung mit unbefristeter Fälligkeit (jederzeit abrufbar) entspricht. Diese kann natürlich auch in eine befristete Forderung gewandelt werden (Sparbuch usw.).

Eine heutige, angebliche einfache GB-Kreditvergabe entspricht demzufolge (mittlerweile) einer doppelten Kreditvergabe zwischen GB und dem Publikum.

Dies wird auch daran deutlich, da die GB dem U erst eigenes Eigentum (gemeinhin die "Forderungen gegen das Eigentum der ZB") leiht und dafür Kreditzins verlangen kann und im Gegenzug der U diese der GB leiht und dafür wiederum einen Guthabenzins erhält.

Ein Kredit ist demzufolge immer die Gewährung einer "Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers" zugunsten des Kreditgebers. Und eben diese "Forderungen" sind Geld.

Damit ist zunächst klar, dass prinzipiell jeder Geld per Kreditgewährung schaffen kann.

Der generelle Unterschied besteht in der allgemeinen Akzeptanz anhand des jeweils vorhandenen Vertrauens in das Eigentum, auf das die jeweilige Forderung lautet. Das liegt hauptsächlich an der fehlenden Information über das Eigentum, dass die jeweilige Forderung überhaupt deckt - denn ohne diese Information kann keine eigene Bewertung vorgenommen werden! Desweiteren liegt es aber auch daran, dass nur "Forderungen gegen das Eigentum der ZB" als steuerschuldbefreiend gelten (sog. gesetzliches Zahlungsmittel, gZ). Jeder ist letztlich darauf angewiesen - oder auf entsprechende Forderungen gegen jemand, der wiederum gZ in seinem Eigentum hält - also bspw. per Zession der Steuerschuld an die GB, indem man als Nichtbank seine Steuerschuld gegenüber dem Finanzamt per GB-Überweisung tilgt.

Fazit:

Jeder kann anhand seines Eigentums Kredit und damit Geld schaffen. Die jeweils explizite Höhe des Geldbetrags hängt einzig und allein von der Bewertung des Eigentums durch den Kreditgeber ab. Nach Kreditgewähr hält der Kreditgeber ein Dokument in seiner Aktiva: die "Forderung gegen das Eigentum des Kreditnehmers". Das ist Geld und nichts anderes.

Dadurch, dass Eigentum i.A. die Basis zur Ausreichung von dokumentierten Forderungen (Geld) darstellt und eben nicht nur bereits ausgestellte "Forderungen gegen das Eigentum der ZB" (sog. Geldbasis, ZBG, M0) oder "Forderungen gegen das Eigentum der GB" (GBG, M1 abzgl. M0), wird deutlich, dass Geld keine direkt steuerbare Größe ist.

Nachträglich möchte ich noch anmerken, dass es sich bei diesen dokumentierten Forderungen (Geld) aber grundsätzlich um "Forderungen gegen das Eigentum des Kreditnehmers i.A." und eben nicht um "Forderungen auf das Zentralbankguthaben des Kreditnehmers" o.ä., also eingeschränkte Forderungen, handelt. Dies wird leider erst im Insolvenzfalle deutlich, da dann die ausgestellte Forderung in die Insolvenzmasse wirkt - und damit eben gegen das gesamte Eigentum des Schuldners. Das ist sehr gut bei sogenanntem "Kreditausfall" zu beobachten.

Ein einstufiges Geldsystem ist demnach widersprüchlich:

Da diese Forderungen Geld sind, bedeutet ein Rückfluss der in dem ausgestellten Dokument (der Forderung) festgeschriebenen ausgeliehenen Güter oder vorher entstandenen Forderungen (z.B. Bargeld) zum Kreditgeber, dass dieser dem jetzigen Einzahler dieser Güter/Forderungen seinerseits Kredit gewährt und dieser darüber wiederum ein Dokument hält (im obigen Beispiel: Sichtguthaben bei der GB = GBG = "Forderungen gegen das Eigentum der GB" bei Wiedereinzahlung von Bargeld).

Damit sind ohne notwendige Erhöhung der Geldbasis (der ausgeliehenen Güter oder Forderungen, was im jetzigen System dem Zentralbankengeld, ZBG, entspricht) weitere "Forderungen gegen das Eigentum des vormaligen Kreditgebers (jetzt: zweiter Kreditnehmer)" entstanden.

Identisch verhält es sich bei der heute vorhandenen dritten Stufe, wenn wir bspw. bei Paypal das Konto überziehen (Paypal gewährt uns dann Kredit) und ein dritter (bei dem wir mit der Überziehung eingekauft haben) entsprechendes Guthaben bei Paypal gutgeschrieben bekommt. Nämlich "Forderungen gegen das Eigentum von Paypal" (elektronisches Geld, E-Geld), die üblicherweise gerade in Geschäftsbankguthaben lauten, da Paypal, soweit mir bekannt ist, kein Zentralbankkonto und wohl auch keine Briefe mit Bargeld verschickt.

Letztlich wird Paypal diese Forderungen an die GB zedieren und diese wird sie dann per Überweisung und Clearing mit ZBG zahlen oder im günstigsten Fall einfach nur intern umbuchen, falls das GB-Konto des Empfängers bei derselben GB ist wie das GB-Konto von Paypal. Aber diese Prozesse sind ebenso nachrangig, wie jede andere durch das Publikum vorgenommene Überweisung, die letztlich nur Forderungen an die GB zediert. Die GB benötigen bekanntlich keine Volldeckung ausgereichter "Forderungen gegen das Eigentum der GB" in ZBG. So dürfte auch Paypal seinerseits keine Volldeckung in GBG benötigen. Eine entsprechende Studie würde hier wohl höchst Interessantes zutage fördern.

Ich hoffe, dass man diese Erklärung anhand des Geschäftsbankenkredites gut nachvollziehen konnte.

Beste Grüße!

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:: Global Change 2009 - Ein Vorschlag zur Lösung der Finanzkrise ::

· tar, den 02.04.09 in Freiwirtschaft, Liberalismus, Lösungen, Pax Aeterna, Video, Wirtschaft, in Eigener Sache

Einige haben vielleicht schon das kleine Logo in der rechten Spalte bemerkt. Es symbolisiert ein goldenes Zeitalter, dass durch die unsichtbare Hand der freien Marktwirtschaft eingeleitet wird. Es symbolisiert den Wandel, der nun vor uns liegt.

Dahinter steht ein jahrelanges Projekt, dass zum Einen das derzeitige Finanzsystem bis zur eigentlichen Ursache der jetzigen Krise und darüber hinaus analysiert und mögliche Lösungen herausgearbeitet hat.

Die Zeit drängt - und wir haben uns entschlossen, unser Konzept einer breiten Öffentlichkeit in verständlicher Form zu präsentieren. Dies erschien zunächst als ein Ding der Unmöglichkeit, wo wir uns doch in internen Debatten so an die Fachbegriffe und Definitionen gewöhnt hatten, mit der ein Außenstehender nicht allzuviel anzufangen weiß. Also mussten Bilder her.

Ein Film. Das wäre das Beste. Es wird zwar auch dann noch ein, zwei Fachbegriffe geben, die unklar sind, aber diese und das gesamte Konzept zur technischen Umsetzung der Lösung werden wir textlich zusätzlich zur Verbildlichung niederschreiben - in möglichst verständlicher Form. Es gilt aber, eine Brücke zum Verständnis unseres Finanzsystems zu bilden und die Mauer zu brechen, die die Sicht auf die Ursache der Krise und ein Umdenken bisher verhindert hat.

Es hat, wie gesagt, etwas länger gedauert, aber ein rundes Konzept braucht nunmal seine Zeit. Schaut euch also einfach unseren Film an. Es finden derzeit auch Aufführungen auf dem G20 in London vor Ort statt!

Darin werden die scheinbar überaus komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge einfach und für jedermann verständlich dargestellt. Hinzu kommt ein Lösungsvorschlag für die Rettung aus der Krise, für die die etablierten Wirtschaftswissenschaften keine Erklärung finden!

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:: Wachstum ::

· tar, den 22.03.09 in Probleme, Wirtschaft

Es wird stets gefordert, als Lösung für alles hergenommen und jedes Jahr neu prognostiziert: Wachstum!

Wieso eigentlich? Was ist das überhaupt, was da gefordert wird?

Wachstum ist die Verhältnisbestimmung eines Bestandswertes im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Definition gilt für das Bestandswachstum. Es wird aber Wirtschaftswachstum gefordert!

Wirtschaftswachstum ist die Differenz zwischen der Leistung der Vorperiode zur jetzigen Periode.

Ein Wirtschaftswachstum von 2% bedeutet also, dass dieses Jahr insgesamt 2% mehr als im Vergleich zum Vorjahr produziert worden ist.

Wenn wir von einem gleichbleibenden Produkt ausgehen - sich also dessen Produktionswert durch technologischen Fortschritt nicht erhöht hat - dann heißt 2% Wachstum nichts anderes, als dass sich die Produktionsmenge um nunmehr 2% erhöht hat. Es handelt sich also um eine Produktionsmehrung.

Beispiel Plastikstuhl:

Die Haltbarkeit eines solchen Stuhls beträgt bspw. in etwa 3 Jahre.

Vor 3 Jahren wurden bspw. 1.000.000 Plastikstühle in Deutschland produziert und abgesetzt.

Bei einem Wachstum von 2% wurden vor 2 Jahren 1.020.000 Plastikstühle produziert und abgesetzt.

Voriges Jahr wurden dann 1.040.400 und dieses Jahr 1.061.208 Stühle produziert und abgesetzt. Dieses Jahr mussten allerdings alle alten Stühle entsorgt werden, wodurch sich nun diese Tabelle ergeben würde:

Jahr Produktion Bestand  
-3 1.000.000 1.000.000
-2 1.020.000 2.020.000 (+102,00%)
-1 1.040.400 3.060.400 (+51,50%)
0 1.061.208 3.121.608 (+2%)
+1 1.082.432 3.184.040 (+2%)
+2 1.104.080 3.247.720 (+2%)
+3 1.126.162 3.312.674 (+2%)

Daraus geht nun hervor, dass das Wirtschaftswachstum nach kurzer Zeit mit dem Bestandswachstum korreliert, insofern sich beim Produkt selbst durch technologischen Fortschritt kein Wertzuwachs ergibt. Es müsste also immer mehr produziert und abgesetzt werden.

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:: Falschaussagen ::

· tar, den 15.03.09 in Medien, Politik, Probleme, Wirtschaft

von Axel

Falsch Richtig
 
1. Kundeneinlagen werden weiterverliehen.

Kundeneinlagen stammen aus Krediten.
2. Sparen ist eine Voraussetzung für Kreditvergaben.

Sparen ist Blockieren von Tilgungen.
3. Die Notenbank hat die Bargeldmenge erhöht. Das Publikum hat mehr Bargeld abgeholt und damit die Bargeldmenge erhöht.

4. Es wird wieder Geld in die Märkte gepumpt. Notenbanken stellen fast alle angefragten Kredite zur Verfügung, die Basisgeldmenge erhöht sich.

5. Es kann nicht mehr Geld aus einer Bank herauskommen, als hineingekommen ist. Es kommt mehr Geld aus einer Bank heraus, als hineingekommen ist.

 

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:: Wenn jeder 50 Milliarden hätte... ::

· tar, den 14.01.09 in Liberalismus, Lügen, Medien, Probleme, Soziales, Wirtschaft

Zufälligerweise schnappte ich neulich mal wieder diesen Standartspruch auf:

Wenn jeder 50 Milliarden hätte, würde keiner mehr arbeiten.

So lautet ja bekanntermaßen die Kernthese der Sozialismus- und Kommunismuskritiker. Man hätte zwar genug Geld, sich alles zu kaufen, aber niemand würde es liefern, da ja alle anderen ausreichend Geld besäßen und sich so keinem Arbeitszwang mehr zu unterwerfen hätten.

Das klingt erstmal ganz logisch. Doch auf den zweiten Blick ist es nichts mehr als eine hohle Phrase, um das bestehende System in irgendeiner Weise zu rechtfertigen.

Zum Einen wissen wir ja schonmal, dass nicht jeder 50 Milliarden haben kann (Guthaben und Schulden hängen schließlich unmittelbar zusammen). Also ist dieses Gedankenmodell in unserer Finanzordnung theoretisch schon völlig unmöglich.

Desweiteren impliziert obige Aussage, dass nur einige 50 Milliarden haben dürften, aber eben nicht alle. So würde das System weiter funktionieren. Wie wir aber auf Grund der gerade gemachten Feststellung erkennen sollten, ist dies ein Trugschluss.

Desweiteren wissen wir auch, dass sich in einem derartigen Falle die Massenkaufkraft schlagartig erhöhen würde und sich das natürlich unmittelbar in den Preisen niederschlägt. Wir kennen diese Entwicklung als (Hyper-)Inflation.

Dies bedeutet also nichts anderes, als dass prinzipiell Hartz4 nun bei 50 Milliarden festgesetzt worden sei und demnach die Mieten in München auf etwa 250 Milliarden ansteigen dürften. Selbstverständlich hinkt dieser Vergleich. Er macht aber hoffentlich klar, wie weit es mit einer solch hanebüchenen Stammtischargumentation her ist.

Die These, dass niemand mehr arbeiten würde, wenn alle in der gleichen Ausgangssituation wären, ist folglich absolut nicht haltbar.

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:: Blick zurück: Horst Seehofer betreffend Positivliste ::

· tar, den 09.01.09 in Deutschland, Geschichte, Liberalismus, Pharmaindustrie, Politik, Probleme, Soziales, Verschwörung, Wirtschaft

Die Positivliste war zuletzt 2003 in Deutschland erfolgreich von der Pharmalobby verhindert worden.

Der damalige Gesundheitsminister und jetzige bayrische Ministerpräsident, sowie Vorsitzender der CSU Horst Seehofer äußert diesen Umstand ziemlich offen und reagiert zur politischen Ohnmacht bezüglich des industriellen Einflusses mit einem Schulterzucken. Welch eine Volksvertretung!

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:: Israels Politik und der Antisemitismus ::

· tar, den 06.01.09 in Amerika, Deutschland, Europa, Geschichte, Judentum, Krieg, Krise, Nahost, Politik, Probleme, Religion

Im Angesicht der erneuten Krisensituation - nein, nennen wir es doch schlicht Krieg, der im Nahen Osten stattfindet und die altbekannten Teilnehmer zu Felde führt - keimen erneut Diskussionen über die israelische Außenpolitik (oder darf man das zynischerweise gar als Innenpolitik bezeichnen?) auf. Da ist es schon zwingend logisch, dass da der ein oder andere Kritiker sofort mit der Antisemitismuskeule eins übergebraten bekommt. Dieser regelmäßig wiederkehrenden Argumentationsbremse möchte ich hier mal kurz auf den Grund gehen.

Zunächst einmal steht doch die Frage im Raum, ob man überhaupt die Politik Israels von der jüdischen Religion getrennt betrachten kann. Die geschichtliche Entwicklung verneint diese Frage komplett, denn Israel wurde genau aus dem Gedanken zwangsgegründet, einen Judenstaat zu schaffen (siehe insb. Moses Hess, Theodor Herzl).

Dieser jüdische Nationalismus nennt sich nun Zionismus. Demzufolge wäre auch jegliche Kritik an dieser jetzigen jüdischen Nation zunächst mal höchstens als antizionistisch zu bezeichnen und keineswegs als antisemitisch. Denn es geht eben keineswegs um eine pauschale Ablehnung der Juden, sondern um eine ablehnende Haltung gegenüber der Politik des jüdischen Staates bzw. des Staates selbst.

Jene, die hier schon nicht zu differenzieren wissen, sollten sich einfach mal vorstellen, inwiefern eine antiamerikanische oder antideutsche Haltung als antichristlich einzustufen wäre. Genau, überhaupt nicht. Derlei Behauptungen sind schlicht strunzhohler Bockmist und dienen zumeist dem argumentationsbefreitem Abwürgen eines diskussionswürdigen Streitpunktes oder gar der kompletten Diskussion selbst.

Wer Shoa sagt, muss auch Nakba sagen.

Keineswegs schwebt mir hier eine Aufwiegung der jeweiligen Opfer vor, sondern die Auseinandersetzung mit der humanistischen Entwicklung eines Staates, der aus dem Becken unmenschlicher Gewalttaten entsprang.

Die Shoa selbst stellt eben ein weiteres Problem dar, da sie mittlerweile zur Holocaust-Industrie avanciert wurde und zu berechtigten Kommentaren wie diesen führt:

Quelle: spiegelfechter.com

Freibrief durch Holocaust.

Derlei Bemerkungen weisen natürlich auch provokant auf die anhaltende Untätigkeit der westlichen Staaten hin.

In Amerika verhindert AIPAC & Co. sehr erfolgreich eine rationale und humane Änderung der Außenpolitik. Und vor allem die amerikanische Re-Education in Deutschland tat letztlich mit der wiederholten merkelschen Solidarität ihr Übriges. Welche Vorteile Deutschland auch immer aus einer menschenrechtsverletzenden Politik im Nahen Osten entstünden. Vielleicht denkt Merkel ja an die deutschen Waffenexporte?

Die Endlösung

Zuviel Sarkasmus? Nicht in Anbetracht der nichtsbringenden weltweiten dialektischen Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Selbstverständlich ist die Vertreibung der Palästinenser aus ihrer Heimat und die dortige Gründung Israels schlecht vermittelbar gewesen. Und zwar dergestalt, wie wenn jemand beschließen würde, in ihre Wohnung Daniel Küblböck zu setzen und sie nach und nach im Keller einzusperren, weil sie dies natürlich nicht mit frenetischem Beifall begrüßt haben. Frechheit aber auch!

Es geht doch in erster Linie um menschenwürdiges Zusammenleben. So sind es die Regierungen Israels, Amerikas und auch die unsere, die diesen Krieg mit wirtschaftlichen Sanktionen und Waffen- oder Geldlieferungen forcieren. Ob dahinter einfach nur Rache, die Gier nach Geld, oder gar fundamentalistisch-großzionistische Bestrebungen stecken, ist doch vollkommen zweitrangig.

Es gilt nun die Situation durch Aufhebung wirtschaftlicher Sanktionen zu entschärfen und Hilfsgüter statt Waffen zu entsenden, denn kein gesunder Mensch will Krieg. Doch machen wir uns keine Hoffnung, denn genau das wird nicht nur wegen der anstehenden israelischen Wahlen nicht passieren.

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:: Zitat der Woche ::

· tar, den 03.12.08 in Freiwirtschaft, Krise, Lösungen, Probleme, Wirtschaft

Quelle: initiativevernunft.twoday.net

initiative vernunft: Herr Klaussner, warum wollen Sie ein neues System einführen? Das bestehende System der freien Marktwirtschaft funktioniert bis auf nur im Ausland [aus Schweizer Sicht] und nur in Jahrzehnten wiederkehrenden, system-immanenten Zusammenbrüchen eigentlich sehr zuverlässig...

Mein Auto explodiert alle zwei Wochen, sonst funktioniert es "eigentlich sehr zuverlässig".

Vielen Dank an Sammelleidenschaft!

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:: Wer bekommt die Schuldzinsen? ::

· tar, den 02.11.08 in Deutschland, Liberalismus, Politik, Probleme, Soziales, Video, Wirtschaft

Die Staatsverschuldung ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Genial erklärt von Georg Schramm. Die Forderungen der Vermögensbesitzer an den Staat werden an deren Erben weitergegeben, also mitnichten eine Belastung der späteren Generationen!

· 2 Kommentare

:: Linksammlung vom 21.10.2008 ::

· tar, den 21.10.08 in Pax Aeterna

- alleinklang.tv: Globalisierungsfalle u. Ausweg
- alles-schallundrauch.blogspot.com: Die Beichte eines Klimawissenschaftlers
- baumhaus-08.blogspot.com: Terror-Falschmeldung aller Medien
- biallo.de: Der Sparstrumpf ist steuerpflichtig
- derstandard.at: Mehr als 600 Milliarden Dollar für Verteidigungshaushalt
- derstandard.at: Stress-Scanner entlarven Terroristen
- duckhome.de: Pakistan und Afghanistan gemeinsam gegen die USA
- dw-world.de: Kläger werfen Republikanern massive Wahlmanipulationen vor
- farliblog.de: Bundeskanzlerin Merkel: Falschparker gefährden die innere Sicherheit
- faz.net: Die Gefahr der Deflation
- faz.net: Extrem knappe Liquidität am Geldmarkt
- finanzcrash.com: Selbst ist die Frau / Mann - Deo selbst gemacht
- focus.de: Horror-Crash einer Dax-Aktie
- focus.de: Klimaerwärmung oder Kaltzeit?
- ftd.de: USA sollen EU-Vertrag sabotiert haben
- google.com: Chinas größter Spielzeughersteller ist pleite
- google.com: Womöglich droht Verschärfung der Finanzmarktkrise
- handelsblatt.com: Gericht hebt GEZ-Gebühr für internetfähigen PC auf
- hannover-zeitung.net: Theorie des freien Geldmarktes ist falsch!
- heise.de: Gladio und Terror in Deutschland: Das Oktoberfestattentat
- heise.de: Kein Geld für Spekulanten
- infokrieger.blog.de: Warum es in Deutschland keine Demokratie geben kann
- infowars.com: EU Leaders Call for Global Currency
- jjahnke.net: Finanzkrise: Die Bundesregierung hat entscheidend mitgezündelt
- kinder-alarm.blogspot.com: Situationsbericht einer Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaft
- kochmesser.de: Riecht gut, hält frisch, verursacht Alzheimer...
- marketoracle.co.uk: Stock Market Crash Alert!
- mdr.de: Bescheidenheit statt Größenwahn
- mmnews.de: DAX 900? Wie gehts jetzt weiter?
- mmnews.de: Joschka mit neuem Job
- muslim-markt.de: Gibt es Auszahlungsprobleme in Deutschland?
- n-tv.de: Peking dementiert Gerüchte
- n-tv.de: US-Börsen auf Talfahrt
- nexusboard.net: Antigravität, die Glocke und Nullpunktenergie
- nexusboard.net: Wenn 1933 die Kommunisten gewonnen hätten
- online.wsj.com: Financial Crisis Upends Campaign
- paul-schreyer.de: Die Unterwanderung
- portfolio.com: Hedge Fund Manager: Goodbye and F---- You
- reuters.com: Staat soll Riesengarantie für Hypo Real Estate übernehmen
- rundschau-online.de: „700 Kommunen haben sich verzockt“
- spiegel.de: Amerika - wo sich Scheitern lohnt
- spiegel.de: Größte US-Sparkasse Washington Mutual bricht zusammen
- spiegel.de: US-Finanzmanager erschießt sich und fünfköpfige Familie
- spiegel.de: US-Notenbankchef warnt vor Wirtschaftsflaute
- sueddeutsche.de: Finanzministerium plant Höchstgrenze für staatlichen Einstieg
- taz.de: Aus nix wird nix
- teleboerse.de: Liebe Angela Merkel!
- teleboerse.de: WaMu ist überall
- themessthatgreenspanmade.blogspot.com: Rogers: The coming inflation holocaust
- umweltruf.de: US-Geschäfte kommen deutsche Kommunen teuer zu stehen
- uni-muenster.de: Gibt es eine global herrschende Klasse? Die Yale University
- vorratsdatenspeicherung.de: Alarmierendes Geheimabkommen zur Datenauslieferung...
- weissgarnix.de: Eine Frage, Herr Ackermann
- weissgarnix.de: Heute ist nichts passiert
- welt.de: Auf deutschen Balkonen wächst Gemüse
- welt.de: Bushs Krisengipfel bringt Streit statt Rettungsplan
- welt.de: Der reichste Unternehmer setzt auf Fisch
- welt.de: EU plant Glühbirnen-Verbot ab 2009
- wz-newsline.de: Neuss: 1,5 Milliarden Euro - Der Wert der Stadt steht fest
- yahoo.com: Großbritannien will wegen Finanzkrise Zuwanderung erschweren
- yahoo.com: Polizeigewerkschaft warnt vor Ausschreitungen wegen Finanzkrise
- yahoo.com: Zypries prüft Fahrverbot auch bei allgemeiner Kriminalität
- zdf.de: Mehr Schattenseiten als Licht

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